Umwandlung einer Erwerbsminderungsrente in eine Vollzeitrente nach Erreichen des 63. Lebensjahr - Schwerbehindertenausweis 80% aG - B- unbefristet?

5 Antworten

Minijobs waren bis 2012 komplett sozialversicherungsfrei, also auch nicht rentenversicherungspflichtig. Seit 2013 kann man - ausdrücklich schriftlich per Antrag - Rentenversicherungspflicht wählen. Das kostet im Monat ca. 20 Euro Beitrag. Falls du diesen Antrag gestellt und Beiträge bezahlt hast, zählen die 3 Jahre ab 2013 mit zur Versicherungszeit, sofern der Minijob in dieser Zeit bestanden hat. Ansonsten war in dieser Hinsicht der Minijob  tatsächlich rententechnisch für dir Katz.


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Danke für die Mitteilung. Man konnte bereits ab 2003 (freiwillig) den vollen Rentenanteil bezahlen. In meinen vorliegenden Bescheid sind diese rentenversicherungspflichtigen Zeiten ab 2003 bis lfd. auch richtig ausgewiesen. Das sind natürlich jährlich nur 4800 und ab 2013 . 5400 EUR Zusatzverdienst:

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Eigentlich ist die Altersrente fällig, wenn Du das Rentenalter erreicht hast, das für Dich geltend wäre, wie ich herauslese, reichen die Jahre für Rente mit 63 nicht aus, so ist es doch in Ordnung, wenn Du weiterhin die Erwerbsminderungsrente bekommst. Sollte später bei der Neuberechnung der Altersrente weniger herauskommen wie die jetzige, mußt Du mindestens den bisherigen Betrag auch bekommen, das ist Bestandsschutz. Bis der Betrag dann angeglichen ist, erhältst Du dann aber auch keine Erhöhung.

Danke, hatte ich auch so gesehen, aber ein Mitarbeiter der örtlichen Rentenstelle hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass meine 13 Jahre Minijob sich positiv auf die Rentenhöhe auswirken müssten und aufgrund meiner Schwerbehinderung eine Umwandlung mit 63 problemlos möglich sei. Deshalb hatte ich einen Termin (mit 3-monatiger Wartezeit) bei der Rentenberatung vereinbart !!! Hätte ich wohl bleiben lassen können, jetzt greift die Bürokratie !!! Ich werde eine Prüfung beantragen. !!!

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@lareina53

nimm den Termin duchaus wahr, damit du persönliche Sicherheit hast.

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Wer im Minijob arbeitet und nicht ausdrücklich hierfür Rentenbeiträge bezahlt, bekommt hierfür auch keine Rente.

Dazu ein Rat geh zu deiner Gemeinde und stell ggf. auch selbst mit Rentenvers.-Nr einen Klärungsantrag. So kann ich dir nicht weiterhelfen, denn es geht nicht daraus hervor ob du als Beamter oder Renter der Deutschen Rentenversicherung bist, die BfA usw zahlen kein Übergangsgeld, das ist vorab zu klären.

Mit freundl. Gruß

Bley 1914

Guten Tag, danke, dass Sie sich die Mühe gemacht haben zu antworten. Selbstverständlich zahle ich bereits seit 2003  bis lfd. - - zunächst auf freiwilliger Basis - die vollen Rentenbeiträge ein. Wer nichts einzahlt, kann auch nichts fordern ! - siehe meine genauen Ausführungen bei der Anfrage. Kranken- und Übergangsgeld habe ich in den Jahren 1989 bis zum Rentenbeginn 1990 erhalten. Hierüber habe ich sämtliche Mitteilungen der BfA und meiner Krankenkasse vorliegen. Seit 1990 beziehe ich - ohne Unterbrechung -  eine Erwerbsunfähigkeitsrente und habe seit 2003 zusätzlich einen offiziellen Minijob mit der vollen Einzahlung der Rentenbeiträge - die Gesamtsumme der monatlichen Sozialversicherungsbeiträge wird beim Arbeitgeber abgebucht, der den kompletten Rentenbeitrag AN und AG-Anteil von Anfang an übernommen hat. Meine Frage war: Muss ich und wenn ja wann, die Erwerbsunfährigkeitsrente in eine Altersrente umwandeln lassen und werden die einbezahlten Rentenbeiträge durch den Minijob eine positive Auswirkung auf die dann - spätestens mit 65   - auszuzahlende Altersrente haben. Die Damen und Herren bei der Rentenberatungsstelle haben mit eine baldige Mitteilung in dieser Sache zugesichert - ich bin gespannt. Einen angenehmen Tag und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

lareina53

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@lareina53

Ich wünsche auch ebenfalls  guten Rutsch ins neue Jahr und viel Glück und einen schönen Tag.

Ich hatte nicht soviel Glück seit 1996 EU Rente konnte zunächst

nicht Arbeiten Durfte zunächst auch nur 100€ zuverdienen. Wurde dann aber immer mehr. Habe auch meine Rentenbeiträge hierfür bezahlt auch Rückwirkend durch zusätzliche Stunden. Nur mein Arbeitgeber hat die Beiträge nicht abgeführt. Er hat die Schuld  auf seinen Steuerberater abgeschoben. Ich hatte noch wegen einer Hüft-OP ärger. Die Rechtsschutz hatte schon vorsorglich gekündigt. Wenn ich damals gewusst hätte was ich heute weis, wäre vieles anders gekommen. Ich bin damals in dieses Forum gekommen und versuche jetzt  anderen zu helfen.

Gruß

Bley 1914

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Wer zahlt nach abgebrochener Wiedereingliederung?

Wer zahlt nach abgebrochener Wiedereingliederung, wenn:

  • das Krankengeld der Krankenkasse bereits komplett ausgeschöpft ist (nach 78 Wochen)
  • das Arbeitsamt ab dem Punkt der Aussteuerung bereits gezahlt hat
  • die Deutsche Rentenversicherung eine Reha-Maßnahme sowie die Wiedereingliederung gezahlt hat
  • sich nun keine Behörde mehr zuständig fühlt

Hier eine Zusammenfassung der Situation:

Seit Januar 2016 besteht eine Krankmeldung aufgrund eines Folgeschaden einer Meniskus-OP, welche am 27.10.2014 stattgefunden hat. Der Folgeschaden wurde als Knochenmarks-Ödem diagnostiziert und eine strikte Entlastung wurde angeordnet, wodurch ein weiterführen der Arbeitstätigkeit vorübergehend nicht mehr möglich war.

Auch nach Einhaltung der Entlastung, sowie ein Bohrung und Glättung des Meniskus im Mai 2015, um das Ödem zu entfernen, stellte sich keine Besserung ein.

Ab dem 06.07.2016 stellte zudem die Krankenkasse die Zahlung des Krankengeldes ein, da durch den langen Arbeitsausfall aufgrund der Meniskus-OP in 2014 sowie des jetzigen Folgeschadens die 78 Wochen ausgeschöpft waren. Ab dem Moment der Aussteuerung trat die Nahtlosigkeitsregelung in Kraft und die weiteren Zahlung erfolgten durch die Agentur für Arbeit.

Leider trat auch nach der OP im Mai 2015 keine Besserung ein und nach einem Arzt-Wechsel wurden daraufhin zwei weitere Risse im Meniskus festgestellt. Diese wurde dann am 04.11.2016 operativ korrigiert.

Nach und nach stellte sich nun eine Besserung ein.

Anfang Dezember 2016 traf ein Brief der Deutschen Rentenversicherung ein, in der eine Reha-Maßnahme angeordnet wurde. Die Reha erfolgte in dem Zeitraum vom 13.12.2016 bis zum 17.01.2017.

Zum Ende dieser Reha-Maßnahme konnte eine deutliche Besserung festgestellt werden, sodass einer Wiedereingliederung vom 13.02.2017 bis 13.03.2017 nichts mehr im Wege stehen sollte.

Ab Beginn der Reha-Maßnahme bis zum Ende der Wiedereingliederung erfolgten die Zahlungen in Form von Übergangsgeld von der Deutschen Rentenversicherung.

In den ersten zwei Wochen der Wiedereingliederung war die Tätigkeit zwar anstrengend, auch aufgrund des langen Ausfalls, jedoch ertragbar.

Ab der dritten Woche begann das Knie jedoch wieder so stark zu schmerzen, sodass die Wiedereingliederung am 07.03.2017 abgebrochen werden musste. Ein MRT, welches am 10.03. durchgeführt wurde ergab dann, dass sich aufgrund der langen Entlastung und der dadurch entstanden Unterernährung im Knochen ein "Dorn" am Knochen gebildet hat, der zu diesen Schmerzen führt. Weitere Untersuchungen müssen nun ergeben, was hier unternommen werden kann.

Stand heute ist nun, dass eine weitere Beschäftigung momentan nicht möglich ist. Eine Ende ist leider noch nicht in Sicht.

Muss bereits ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt werden? Tritt bis zur Bewilligung dieser Rente die Nahtlosigkeitsregelung durch die Agentur für Arbeit wieder in Kraft.

Wir sind dankbar für jegliche Tipps und Hilfe!!

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