Umstellung von Trocken auf Nassfutter

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1 Antwort

Hallo, eigentlich kaut kein Hund Trockenfutter - der Hund ist ein Schlinger und hat keine Mahlzähne, weswegen man auch das Märchen von der Zahnpflege durch TroFu vergessen kann. Klar beisst der Hund beim Fressen zu und es knackt halt auch, aber das ist kein Kauen. Im Magen quillt das Trofu auf und wird dann verarbeitet, wobei die eigentlich Nährstoffaufnahme durch die Darmzoten geschieht. Google mal zum Thema Darmzoten und Trofu - Du wirst sehen was Trofu anrichten kann

Das Barfen wäre die beste und artgerechteste Art einen Hund zu ernähren, ich selbst füttere ein Nassfutter von einem Direktvertrieb (hoher Fleischanteil, Gemüse und ein Kohlenhydratlieferant pro Sorte). Diese Nahrung wird ohne chemische Zusätze hergestellt (also auch keine Vitamine) und kann deshalb auch nicht im Handel angeboten werden. Normalerweise reicht dieses Futter, aber da meine Hündin sehr aktiv ist, mische ich alle zwei/drei Tage immer noch etwas Gemüse (meist Erbsen und Karotten, auch mal Brokkoli) drunter und oft Kartoffel, Reis oder Nudeln. Ab und zu gibt es mal ein Ei oder ein bisschen Hütenkäse und als Leckerli gibt es ab und zu mal Schnittkäse. Für die Zähne zweimal die Woche etwas zum Kauen, (Rinderhautknochen mit Pansen gefüllt oder getrockneten Pansen), alle Monate mal ein Rinderbein mit Fleisch dran, der bleibt wird dann gerne mal über sechs Monate immer mal wieder angeknappert.

Ansonsten gibt es keine Chemie, also keine Wurmkuren (es gibt pflanzliche Mittel als Schutz), keine unnötigen Impfungen, kein chemischen Zeckenschutz. Der Hund ist total gesund, verliert praktisch keine Haare und riecht gut (viele Trofu Hunde stinken) und hat kein Mundgeruch und Top-Zähne

Für Deinen Futterbezug wäre ein Quellenhinweis hilfreich.

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