Umschulung selber finanzieren?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi,

versuch's mal auf der Homepage der "Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke (AG BFW)". Meines Wissens bieten einige dieser Einrichtungen auch im Rahmen einer 2-jährigen Umschulung den Mediengestalter an. Dort kannst Du auch als privater TN schulen und einen Kammerabschluß erlangen. Allerdings wird's den wohl eher nicht für 12.000-16.000 € geben... sorry! Aber vielleicht kann Dir ein Ansprechpartner in einem BFW auch den einen oder anderen Tip geben... Viel Glück!

Was Du selbst bezahlst, kannst Du machen wie, wo und wann Du willst. Da brauchst Du von niemanden die Erlaubnis dafür, sondern nur jemanden, der Dir eine Stelle, eine Ausbildungsstelle gibt. Wenn Du öffentliche Gelder willst, mußt Du Dich mit den jeweiligen Ämtern verständigen. Mit der Arbeitsagentur, ob sie Dir die Umschulung bezahlen oder ob Du ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt oder Wohngeld bekommst, weil Du in Deiner Ausbildung so wenig verdienst.

Aber wie genau setze ich die selbst bezahlte Umschulung in Gang? Spreche ich einen Ausbildungsbetrieb an und frage sie ob sie mich für so und so viel Euro ausbilden, oder läuft das über irgendwelche Behörden wie die Handelskammer oder so etwas derartiges bei denen man sich zuerst bewerben muss etc pp.

Das ist es was ich nicht weiß und googeln hat mir bisher auch nicht wirklich weiter geholfen, weil dort nur, nur, nur, nur, nur von vom Arbeitsamt finanzierten Umschulungen gesprochen wird.

Und an den zweiten Kommentator: Selbstverständlich ging mir auch durch den Kopf eine weitere Ausbildung zu machen, anstatt einer Umschulung, aber dazu sehe ich selber keine wirkliche Chance. Hat seine Gründe, weshalb es eine Umschulung sein müsste.

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Umschulung ist nur der Begriff, den die Arbeitsagentur verwendet, wenn sie die bezahlst. Was Du machst ohne die Arbeitsagentur ist schlichtweg eine zweite Ausbildung. Du mußt Dich einfach auf Ausbildungsstellen bewerben, die Du gern hättest. Und die mußt Du Dir auch einfach selbst suchen.

Das hat absolut nichts mehr mit einer Umschulung zu tun. Das ist schlicht und weg eine weitere, 3-jährige Ausbildung. Aber trotzdem danke.

Ich warte mal auf weitere Kommentare, falls es zu welchen kommt.

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Das ist recht einfach. Du bewirbst dich auf eine Lehrstelle in deinem Wunschberuf. Du bist dann eine Bewerberin/ ein Bewerber, der eben schon eine Ausbildung abgeschlossen hat. Bekommst du die Lehrstelle, bekommt du aich AzuBi-Gehalt. Das wird dir nicht reichen, um deine Lebenshaltungskosten zu bestreiten und eben dafür benötigst du deine gesparten Rücklagen. Googel mal nach Azubi-Gehalt in dem Beruf oder mach dich schlau, was es für einen Tarifvertrag gibt. Rechne dann mit der Differenz aus, wie hoch der Betrag sein muss, den du als Rücklage gebildet haben solltest, bevor du anfängst.

Hier ist mal eine Liste der angebotenen Lehrstellen in D - http://www.meinestadt.de/deutschland/lehrstellen/jkl/97268-16358-17430-18717

Beginn ist der Herbst nächstes Jahr, do dass du bis dahin noch sparen kannst. Ob das reicht oder du noch ein Jahr erstmal arbeiten musst, um dann genug auf der Kante zu haben - wird deine Rechnung ergeben. viel Erfolg für dich

So einfach ist es leider nun auch wieder nicht. Irgendwie nehmen die Leute hier an, dass ich nicht weiß wie man sich bewirbt. Darum geht es nicht, denn ich habe schon eine Ausbildung hinter mir.

Es geht darum, dass ich auf der gezielten Suche nach einer Umschulungsmöglichkeit bin. Umschulung, nicht Ausbildung. Ein ausschlaggebender Punkt dafür ist zum Beispiel, dass eine Umschulung 2 Jahre, anstatt 3 dauert.

Ich weiß, dass die Arbeitsagentur Leuten Umschulungen finanziert, falls die ihren Beruf nicht mehr ausüben können, oder schlechte Jobchancen in ihm haben. Ich bin an der Maßnahme interessiert, aber eben per Eigenfinanzierung.

Gibt es eine Möglichkeit der schlichten Umschulung für Leute, die sich das selber finanzieren wollen?

Oder existiert so etwas überhaupt nicht?

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@imperfect

Meines Wissens nach gibt es die eben nicht.

Du kannst aber bei einer 2. Berufsausbildung, dir Prüfungen anerkennen lassen. Das würde dann auch zu einer Verkürzung der Ausbildungszeit führen.

Ich würde mich dazu bei der zuständigen IHK informieren. Welche das genau ist, ist von der Branche und der Region abhängig.

viel Erfog für dich.

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einfach versuchen eine Stelle dort zu bekommen, also neue Lehre, keine Umschulung.

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