umschulung nach Leukämie

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Nein, ihm ist es egal was er bekommt Hauptsache er kann wieder arbeiten. Was ihm total liegt sind Sachen die sich auf Technik und Computer usw bezieht. das finde ich eben auch komisch da er ja auch zuhause alles macht und schwer hebt. Die anderen gründe kenne ich leider nicht da er ungern darüber redet weil ihn das sehr belastet. Ich will ihn einfach in der Sache unterstützen aber ich weiß nicht wie da ich so nen Fall ja nicht kenne aus der Familie oder so.

Also wenn er sich gut mit PCs auskennt, kann er doch einfach auf den Arbeitsmarkt losziehen und sich was passendes suchen. Und wenn es nur als Aushilfe für ein paar Euro ist.

Dann kommt er raus, sieht mal was anderes. Verbieten kann es ihm doch keiner. Also, aber das ist meine persönliche Meinung, und die ist absolut nicht bös gemeint, ich finde als Umschüler hat man nicht wirklich bessere Chancen auf dem Markt. Da steht man dann, mit Mitte 20 oder 30 oder älter und ist genauso dummdoof wie ein Berufsanfänger. Welcher Chef stellt denn so eine verkrachte Existenz ein? Allein schon das Wort Umschulung weckt (wie gesagt, bei mir) den Gedanken, das ist ein Faulpelz, ein Ausbildungsabbrecher oder was auch immer, und man hat schon gar keine Lust, sich die Begründung anzuhören.

Wie gesagt, vielleicht liege ich da völlig falsch, aber so empfinde ich. Daher würde ich auf die Umschulung pfeifen und mir irgendeinen netten Job suchen, den ich alleine hinkriege. Und eine fachspezifische Umschulung halt nebenher, oder so. Aber bei euch ist es ja die Frage, wer das finanziert.

Vielleicht spricht er einfach mal den Hausarzt an, wie er am besten mit der Krankenkasse umgehen soll, damit die einlenken. Aber, da fällt mir ein, seit wann zahlen Krankenkassen eine Umschulung? Ist dafür nicht das A-Amt zuständig?

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Was hat die Krankenkasse mit Umschulung oder Arbeitsaufnahme zu tun? Sollte er da nicht iel besser beim Arbeitsamt nachfragen?

Hallo,

am besten einen Beratungstermin bei der Rentenversicherung vereinbaren und dann zusammen dort hingehen:

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/5_Services/01_kontakt_und_beratung/02_beratung/01_beratung_vor_ort/01_servicezentren_beratungsstellen_node.html

Fachinformatiker wäre z.B. ein denkbarer Beruf für eine Umschulung.

Evtl. ist es auch möglich, dass der Freund bei den Gründen nicht die Wahrheit sagt (aus welchen Gründen auch immer).

Die Rentenversicherung unterstützt meistens eine Umschulung. Ablehnungsgründe können sein: vermutliche (körperliche oder geistige) Überforderung bei der Umschulung (oder im späteren Berufsleben), geringe Lebenserwartung, Abbruch einer Umschulung in der Vergangenheit ...

Auch die Arbeitsagentur hat spezielle Rehaabteilungen, die zu Umschulungen beraten.

Leukämie (vor 4 Jahren) ist im Übrigen eine ungewöhnliche Diagnose für eine Frührente.

Gruß

RHW

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