Umschulung Altenpfleger!

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4 Antworten

Ich arbeite seid Maschinen und Anlagenführer, da mir allerdings der Beruf überhaupt keinen Spaß mehr bereitet, und zudem mein Zeitvertrag kommenden Monat ausläuft, überlege ich mir, mich umschulen zu lassen. Die Ausbildung würde drei Jahre gehen, und von dem Amt mit Arbeitslosengeld vergütet werden.

  • Umschulungen werden in der Regel auf 2 Jahre begrenzt.

  • Voraussetzungen

Die Teilnahme muss notwendig sein, um die Arbeitnehmerin oder den Arbeitnehmer bei Arbeitslosigkeit beruflich einzugliedern, eine konkret drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden, oder weil die Notwendigkeit einer Weiterbildung wegen fehlenden Berufsabschlusses anerkannt ist.

Die Feststellungen zur Notwendigkeit einer Weiterbildung schließen immer auch die arbeitsmarktlichen Bedingungen ein. Das heißt, die Agentur für Arbeit muss abwägen, ob zum Beispiel die Arbeitslosigkeit auch ohne eine Weiterbildung beendet werden kann, ob andere arbeitsmarktpolitische Instrumente erfolgversprechender sind und ob mit dem angestrebten Bildungsziel mit hinreichender Wahrscheinlichkeit eine Eingliederung auf dem Arbeitsmarkt erwartet werden kann.

Die Antragsteller/innen müssen in der Regel entweder eine Berufsausbildung abgeschlossen oder drei Jahre eine berufliche Tätigkeit ausgeübt haben. Vor Beginn der Teilnahme an einer Weiterbildung muss eine Beratung durch die Agentur für Arbeit erfolgt sein.

Der Arbeitnehmerin oder dem Arbeitnehmer wird das Vorliegen der Voraussetzungen mit dem Bildungsgutschein bescheinigt. Der Bildungsgutschein ist eine Zusicherung, dass die durch die Teilnahme an der Weiterbildung anfallenden Kosten übernommen werden.

Quelle : Agentur für Arbeit

Da sich mein nächster Termin noch zieht hätte ich gerne gewusst wie die Umschulung genau abläuft

Angenommen Sie würden einen Bildungsgutschein bekommen, dann gehen Sie z.B. auf die Seiter der Agentur für Arbeit, dann auf Kursnet und suchen dort eine Bildungstätte aus, wo Sie die Umschulung machen wollen, dort steht auch, wann die Weiterbildungen anfangen.

Ich war 2009 in einer Berufsfindungsmaßnahmen bei einem BFW in Regenstauf in einer Klasse von 14 Leuten. Eine war Lehrkraft, eine Fremdsprachenkorrenspondentin mit Spezialgebiet Thailändisch, mit mir zwei CNC-Fräser und ein Heizungsbauer. Aber alleine fünf dieser Leute kamen aus dem Pflegebereich. Drei davon Altenpfleger und zwei Krankenschwestern. Der Altenpfleger wurde im Laufe seines Berufslebens Alkoholiker, weil der Stress so hoch war. Bei den anderen Bandscheibenschaden und Sehnenriss der Hand durch Überbelastung. Habe mal eine Frau gekannt, die war selber Pflegerin. Erzählte mir von ihrem Alltag. Überlege es dir ganz genau, das rate ich dir.

Ich kann es Dir aus eigener Erfahrung nur sagen überlege es Dir gut...Es ist ein sehr schöner Beruf, zudem man berufen sein muss, aber Freizeit ist gleich null. Viele Dienste, oft für kranke Kollegen einspringen, Dienste an Wochenenden und Feiertagen u das nervt nach ein paar Jahren. Vor allem wenn man erst einmal Familie hat. Im Übrigen kannst Du mit diesem Gehalt alleine keine Familie ernähren, es ist nämlich sehr schlecht ! Also überlege es Dir gut.Und glaube nicht das die Ausbildung zum examinierten Altenpfleger einfach ist.

Altenpfleger oha, ne stressige Ausbildung aber gefragt! Verdienst ist wohl im Ausland grade in Luxemburg oder der Schweiz besser!

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