"Umsatzsteuer Voranmeldung" Wie habe ich das zu verstehen?

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4 Antworten

du mußt bis zum 10 eines Monats die Umsätze des Vormonats eintragen, und das jeden Monat. Mit deinem Jahresabschluß gibst du dann eine Umsatzsteuererklärung ab. Da hinein gehören die gesamten Umsätze des Jahres (die du vorher nur "Vorangemeldet" hast). Damit keine riesige Summe aufläuft, gibst du halt eine "VOR-anmeldung" ab.
Du kannst beim Finanzamt auch einen Antrag stellen, deine Umsatzsteuer-Voranmeldung immer erst bis zum ÜBER-nächsten Monat abzugeben. Dafür mußt du allerdings 1/11 deiner Vorjahresumsätze vorausbezahlen.
Aber, ganz ehrlich, ich würde mir einen Steuerberater suchen, der mir zumindestens am Anfang dabei hilft

Voranmeldungen

Die Verrechnung der Vorsteuer mit der Steuer wird im Rahmen der monatlich bzw. vierteljährlich von den Unternehmern abzugebenden Voranmeldungen vorgenommen. Hat z.B. ein Unternehmer im Voranmeldungszeitraum Januar 2007 Umsätze in Höhe von 100.000 Euro ausgeführt, die dem Steuersatz von 19 Prozent unterliegen, und hat er in dem gleichen Zeitraum selbst Rechnungen über empfangene Leistungen erhalten, in denen Vorsteuerbeträge von insgesamt 12.500 Euro ausgewiesen sind, so errechnet sich seine Zahllast für den Voranmeldungszeitraum Januar 2007 wie folgt:

Gesamtbetrag der Entgelte 100.000 Euro hierauf 19 Prozent Umsatzsteuer 19.000 Euro abziehbare Vorsteuer 12.500 Euro an das Finanzamt zu zahlen 6.500 Euro

Der Unternehmer hat binnen 10 Tagen nach Ablauf eines jeden Kalendervierteljahres eine Voranmeldung zu übermitteln, in der er die Steuer für das abgelaufene Kalendervierteljahr (Voranmeldungszeitraum) selbst berechnen muss. Den errechneten Betrag hat er als Vorauszahlung an das Finanzamt zu entrichten. Für größere Unternehmer gilt ein monatlicher Voranmeldungszeitraum. Für Unternehmer, die ihre berufliche oder gewerbliche Tätigkeit aufnehmen, gilt im laufenden und folgenden Kalenderjahr ebenfalls ein monatlicher Voranmeldungszeitraum.

Nach Ablauf des Kalenderjahrs hat der Unternehmer eine Steuererklärung abzugeben, in der er die Steuer ebenfalls selbst berechnen muss. Die Steuererklärung steht einer Steuerfestsetzung unter Vorbehalt der Nachprüfung gleich. Das Finanzamt setzt die Steuer nur dann durch einen Steuerbescheid fest, wenn es dabei von der in der Steuererklärung errechneten Steuer abweicht.

QUELLE: BUNDESMINISTERIUM DER FINANZEN !

Aber die Idee mit dem "Steuerberater suchen" ist wirklich nicht schlecht :-))

Naja....Beamtendeutsch hätte ich auch googlen können

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Ist-Versteuerung ist insofern für Kleiunternehmer GUT!!!!,weil Du die Vorsteueranmeldung NUR für die Rechnungen abgeben musst, die Du schon bezahlt bekommen hast.Sol wäre die VST für alle Rechnungen.Auch die ,die Du gerade geschrieben hast, aber noch nicht das Geld hast. Du sollst also die Umsatzsteuer für alle beglichenen Rechnungen, verrechnet mit deiner Umsatzsteuer monatlich angeben

Aber wenn man sich selbstständig macht, muss man aufpassen, das man nicht pleite macht!!!

Steuerberater machen das beruflich

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