Umsatzsteuer-Voranmeldung: Was tun, wenn Rechnungen zu spät eingehen?

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2 Antworten

Ja. Der Vorsteuerabzug ist in § 15 UStG geregelt. Die Voraussetzungen des § 15 Abs. 1 UStG sind gegeben, wenn die Leistung an den Unternehmer für sein Unternehmen bewirkt -ausgeführt- worden sind und dem Unternehmen die Rechnung oder Gutschrift vorliegt. Vorsteuerabzugsbeträge fallen damit als absetzbar grundsätzlich in den Voranmeldungszeitraum, in dem Sie dem Anspruchsberechtigten in Rechnung gestellt worden sind (BFH vom 10.05.1990, BFH/NV 1991,201).

Der EuGH hat diese Auffassung bestätigt (EuGH vom 29.04.2004, BFH/NV Beilage 2004, 229)

Unter Hinweis auf den Grundsatz der Neutralität der Mehrwertsteuer ist danach der Vorsteuerabzug (Art. 17 Abs. 2 der 6. EG-Richtlinie) für den Erklärungszeitraum vorzunehmen, in dem beide nach Art. 18 Abs. 2 der 6. EG-Richtlinie erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind

also

Besitz einer Rechnung und

Bewirken einer Lieferung oder Leistung

nein, es wird sowieso am ende des jahres ein strich unter alles gemacht und gegeneinander gerechnet. auch andere ältere rechnung die man manchmal so findet können noch im laufe des jahres angerechnet werden.

...also, wenn du deine Rechnungen "manchmal so findest", dann sieht das in deinen Unterlagen wahrscheinlich genauso aus wie bei Luis Trenker im Rucksack.
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Und deine Antwort ist auch Unfug.

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