Umsatzsteuer voranmeldung, Bezahlung

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2 Antworten

Nein. Grob gesagt werden in der Umsatzsteuer-Voranmeldung eingenommene Umsatzsteuern (in Rechnung gestellte USt) und ausgegebene Umsatzsteuern (Vorsteuern) verrechnet.

Beispiel:

Autohändler kauft ein Auto vom Hersteller für 20.000 € + 3.800 € USt. Er verkauft das Fahrzeug für 25.000 + 4.750.

Er erklärt also in der Voranmeldung: Umsatz 25.000, Steuer 4.750, Vorsteuer 3.800, zu zahlen 950 €.

Der Vorsteuerabzug soll sicherstellen, dass das Fahrzeug nicht mehrfach mit USt belastet wird. Aber die 950 Steuer, die der Händler jetzt an's Finanzamt zahlt, kann er sich natürlich nicht nächstes Monat wieder anrechnen lassen.

Nächstes Jahr muss er allerdings noch eine Jahreserklärung erstellen. Dort wird die Steuer für das ganze Jahr berechnet und die bereits vorangemeldeten Beträge angerechnet. Das kann dann zu einer Nachzahlung oder Erstattung führen, oder im Idealfall auch zu einer Nachzahlung in Höhe von Null.

Die Umsatzsteuer kann allerdings bei der Einkommensteuer als Betriebsausgabe berücksichtigt werden. Auf der anderen Seite stellt die eingenommene Steuer beim Verkauf natürlich eine Einnahme dar.

Nein. In der Umsatzsteuervoranmeldung geht es auch gar nicht um Ausgaben im ertragssteuerlichen Sinne. Du solltest dir die Systematik nochmal genau anschauen.

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