Umsatzsteuer in AGB

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4 Antworten

Die Umsatzsteuer, soweit welche Anfällt, zahlt ja die AG, weil ihr in das Unternehmen völlig eingebettet seid.

Ihr müßt ja auch alle Einnahmen vermutlich an die Konzernleitung abgeben, eventuell abzüglich irgendwelcher Vergütungen, oder man läßt das Geld eben in der Kasse für Euren Geschäftsbetrieb.

Aber die Umsatzsteuer ist Sache des Hauptbetriebes.

Ich würde da keine Notiz in die AGB machen.

Oder beziehen sich Eure AGB auf die AG?

Nein unsere AGB beziehen sich nur auf unsere Azubi Firma. Wir möchten nur gerne in die AGBs rein bringen, warum wir für interne Dienstleistungen, Warenverkäufe keine Umsatzsteuer verlangen. Aber bei Verkäufen, welche an Privat gehen, wie zb. Waffelaktion etc. In dem einen Fall stellen wir ja ein Produkt für eine andere Abteilung her, das heißt es bleibt intern. Im anderen Fall verkaufen wir ja an Mitarbeiter also an Privat. D.h. da müssen wir die Mehrwertssteuer verlangen. Wie bringen wir das in die AGB rein?

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Ohne das jetzt exakt abgeprüft zu haben: Ich halte diese Umsätze, die Ihr mit der Azubi-Firma tätigt, für nicht steuerbar, es handelt sich am ehesten um sogenannte Innenumsätze. Ihr seid , wenn ich das richtig verstehe , eine Übungsfirma und nehmt nicht am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr teil, daher entsteht auch keine Umsatzsteuerpflicht. .

AGBs wird die AG nicht wollen. Besprecht das mit der Buchhaltung der AG. Die Innenumsätze sind korrekter Weise nicht steuerbar behandelt. Wenn Ihr aber zu Dritten Geschäftsbeziehungen aufnehmt, dann ist da natürlich ein Leistungsaustausch. Also auch der Verkauf von Waffeln ist so ein Leistungsaustausch. Allerdings ist nicht die Ausbildungsfirma der Vertragspartner, sondern die AG. Daher werdet Ihr Eure Einnahmen dahin melden müssen und wie das intern erledigt wird und ob die AG die Umsatzsteuer von Euch überhaupt haben will klärt sich in dem Gespräch.

Viel Spaß!

Wenn Ihr rechtlich eigenständig nach aussen auftreten treten wollt, und ihr habt keine Gewinnerzielungsabsicht und erzielt auch keinen Gewinn, bedarf es m:M. anch keiner anmeldung, und es entstehen auch keine Steuerzahlungen. Ihr wäret dann aber als rechtlich selbständige GBR direkter Vertragspartner derjenigen, die Waffeln kaufen und sonstwas; mit allen Konsequenzen, wenn mal was daneben gehen sollte.

Der andere fall wäre, dass rechtlich die AG nach aussen hin auftritt mit dieser Übungsfirma. Da müßt die AG dann klären, ob diese Leistungen umsatzsteuerpflichtig sind; wenn ja, würde die AG die Umsatzsteuer vereinahmen, und mit dem Finanzamt abrechnen.

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