Umsatzsteuer Berechnung

3 Antworten

Die erste Frage ist, bist Du Vorsteuer abzugsberechtigt? Wenn Du für 119€ einkaufst, hast Du einen Nettowarenwert von 100€ und einen MWSt-Anteil von 19€ bezahlt. Verkaufst Du diesen für 238€ so sind da 38€ MWSt enthalten. Wenn Du Vorsteuer abzugsfähig bist, musst Du nur die MWSt-Differenz an das Finazamt abführen, in diesem Fall 19€. Wenn nicht musst Du 38€ abführen. Die MWSt (Umsatzsteuer) hat nichts mit dem Gewinn zu tun, sondern mit dem Waren-/ Dienstleistungswert.

Die erste Frage ist, bist Du Vorsteuer abzugsberechtigt?

Die Frage beantwortet er in seiner Frage bereits:

ich versuche mich grade ein wenig mit dem Themen Regelbesteuerung, Umsatzsteuer etc. zu beschäftigen.
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Die Umsatzsteuer (19%) werden die aus den reinen EINNAHMEN berechnet oder aus dem GEWINN?

Die Umsatzsteuer wird - wie ihr Name es schon sagt - auf den Umsatz erhoben also den Geldzufluss den ein Unternehmer hat. Der Regelunternehmer darf die bei Einkäufen ausgelegte Umsatzsteuer als Vorsteuer abziehen.

  • Du kaufst ein für 1.000,- € netto. Darauf zahlst du 19% Vorsteuer und legst einen Bruttobetrag von 1.190,- € aus.
  • Du verkaufst für 2.000,- € netto. Von deinem Kunden erhälst du inkl. USt. also 2.380,- €.
  • Dem Finanzamt schuldest du Umsatzsteuer i.H.v. 190,- € (380,- € - 190,- € = 190,- €).

DH, einzig richtige Antwort.

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=1500:119x19 dann haste die ust

Vielen Dank!

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@caseycorpse

ich muß was nachtragen. Also es gibt die Buchführung die Bruttobuchungen durchführt und natürlich die Nettobuchungen. Bei deinem Beispiel würde ich mal sagen: Gewinn vor Steuer! Übrigends Dein Beispiel ist so nicht richtig, denn in den Ausgaben sind Vorsteuern enthalten. 500 : 119 * 19 das wären dann NETTO 420,17 € somit 79,83 € Vorsteuer und das was du Gewinn nennst wären 1680,67 € NETTO Einnahmen und dann noch 319,32 € MwST. Nun kannst du von der MwST die an das FA gehen muss die Vorsteuer abziehen. Nicht verwechseln, USt ist MwST und VSt. Eigentlich ganz einfach N8

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@Argenschreick

Danke - werde jetzt den Text erstmal in Ruhe "analysieren" damit ich auch alles verstehe und nicht verwechsle. Nacht!

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Freiberuflich? Kleinunternehmer? Wie viele Steuern? Hilfe!

Hallo, ich habe mal eine Frage bezüglich des ganzen Steuerwirrwarrs und hoffe, hier kann jemand Licht ins Dunkel bringen, in meiner Familie kennt sich leider keiner aus damit.

Ich bin seit Kurzem als Texterin tätig und muss demnächst meine erste Einkommenssteuererklärung abgeben bzw. mich freiberuflich oder als Kleinunternehmer melden (ich schreibe für verschiedene Auftraggeber Texte/Webseiteninhalte, erhalte also Rechnungen dafür. Hab also bis jetzt keine formellen Dinge geregelt, wollte aber die Tage aufs Finanzamt.) Monatlich kriege ich rund 1500-2000 Euro raus. So. Da kommen dann noch Steuern dazu.

Frage 1: Muss ich mich freiberuflich oder als Kleinunternehmer anmelden? -als Freiberufler hätte ich einen Freibetrag von 8.004 Euro -als Kleinunternehmer liegt die Umsatzsteuer bei 17.500 Euro im Jahr, gibts da auch noch zusätzlich Einkommenssteuer? Kommt da also noch was dazu oder gilt der ganze Kleinunternehmer-Kram nicht und muss ich mich freiberuflich melden?

Frage 2: Wie berechnet sich der Steuersatz, was muss ich monatlich weglegen? Angenommen, ich wäre freiberuflich gemeldet, stimmt folgendes so in etwa?:

Ich habe einen Einkommenssteuerrechner (http://www.zinsen-berechnen.de/einkomme ... echner.php) genutzt, der hat mir Folgendes gezeigt (ich weiß dass das nur grob geschätzt ist): Szenario 1 mit 1.500 Euro im Monat (1.500 x 12 = 18.000 - Freibetrag ca. 8.000, liege ich bei 10.000, laut Webseite werden 340 Euro Gesamtbelastung an Steuern fällig.

Szenario 2 bei 2.000 Euro kämen bei gleicher Rechnung rund 1.880 Steuern Gesamtbelastung raus.

Hab ich was übersehen oder stimmt das so? Ist die Gesamtbelastung pro Jahr??? Sind das nicht mehr?! Kommt mir so wenig vor.

Das Ding ist, dass ich bald in meine erste Wohnung ziehen will und absolut keine Ahnung habe, was ich für Steuern einkalkulieren soll bzw. wie ich meine restlichen übrigbleibenden Finanzen wie Miete etc daran messen kann. Ich hab keinen Bock, am Ende des Jahres eine Mega-Nachzahlung zu kassieren und fürchte mich da ein bisschen vor, habe sowas noch nie gemacht...

Vielleicht kann mir jemand helfen, als was ich mich da einordnen kann. Kann man da auch was von absetzen?

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Ich frage mich nur, ob zb. Einnahmen brutto gebucht werden können und später in der EÜR die Umsatzsteuer dadurch automatisch erfasst wird.

Danke, und sorry für diese idiotische Frage :)

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