Umsatzsteuer beim Export von Waren?

4 Antworten

Umsatzsteuerlich ist das richtig. Der Kunde im Ausland zahlt nur 10.000.

Der Grundgedanke des Umsatzsteuerrecht ist, dass die Umsatzsteuer für das Unternehmen (einkommen)steuerlich neutral ist. Auch was das Geldvermögen anbelangt ist die Umsatzsteuer neutral.

Alle Beträge, die du für deutsche Umsatzsteuer, z.B. auf Wareneinkauf, bezahlst erstattet dir das Finanzamt wieder. Und jede Umsatzsteuer, die dir dein Kunde bezahlt, musst du an das Finanzamt weiterleiten. Also saldieren sich deine (umsatzsteuerliche) Geldflüsse auf Null.

Und Beträge, die du letzten Endes nicht vereinnahmst muss du auch nicht versteuern. Egal ob Inland oder Ausland.

Fazit: Alles was Umsatzsteuer beim Unternehmer ist, ist finanziell (auf deinem Bankkonto und in der Ladenkasse) und gewinnmäßig neutral.

Weiterhin gute Geschäfte.

 

Es ist doch völlig egal.

Du kaufst Ware im Inland für 6.000,- netto + 1.140,- Umsatzsteuer.

Verkaufst Du sie im Inland für 10.000,- + 1.900,- Umsatzsteuer, hast Du Rohgewinn von 6.000,- und musst 760,- Euro an das Finanzamt abführen.

Verkaufst Du ins Ausland für 10.000,- und ohne Umsatzsteuer, hast Du auch 4.000,- Rohgewinn und bekommst die 1.140,- Euro Umsatzsteuer erstattet.

Nee, so funktioniert das nicht.

Du kaufst für 10.000,- Ware. 

Das Geld ist weg und du hast die Ware. Die Mehrwertsteuer wird ja erst mit dem Verkaufspreis erhobenDie Mehrwertsteuer wird eigentlich nur weitergereicht. Der letzte zahlt am Ende den höchsten  Preis, also wir.

An der Grenze hört die Deutsche Steuerhoheit aber auf.Du darfst aber nicht im Ausland handeln. Also suchst du dir einen Ausländer, der die Ware exportiert. Da der Ausländer aber auch nicht im Ausland handeln dürfen, Muss der Ausländer in sein Land schaffen. Also führt er Ware ein. Dafür muss er steuern zahlen und damit er nicht doppelt zahlen muss, braucht er in Deutschland keine zahlen

Das ist leider so nicht ganz richtig ... der Verkäufer, der an jemanden liefert der im EU-Ausland wohnt und der Ware einkauft (oder fabriziert) zahlt schon Mehrwertsteuer auf seinem Einkauf (bzw auf seinen Fabrikationskosten) und wenn er die dann nicht mit anderen Verkäufen verrechnen kann ... dann kann er nur vom Finanzamt die Rückerstattung der Mehrwertsteuer verlangen.

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