Umlage von Gartenkosten?

3 Antworten

Kosten der Gartenpflege dürfen auf den Mieter umgelegt werden wenn dies Vertraglich vereinbart ist.

Zu den Gartenpflegekosten zählen u. a. die Kosten Benzinkosten für den Rasenmäher und die Entsorgung von Gartenabfällen.

Die gilt jedoch nur für "allgemeinen" gärtnerisch angelegten Flächen, nicht für solche die ausschließlich von einer bestimmten Partei allein genutzt wird.

Heißt Kosten für Pflege des Gartens des Vermieters z. B. dürfen nicht umgelegt werden.

Kann für vom Vermieter angelegte Beete Unkrautjäten als Tätigkeit verlangt werden ?

Mieter können vertraglich dazu verpflichtet werden solche Tätigkeiten auszuführen. Sofern es nicht die Beete im Privatgarten des Vermieters sind.

Mehr Infos zum Thema hier

http://www.mietrechtslexikon.de/a1lexikon2/g1/gartenpflege.htm

... es kommt ja nun zum Glück nicht auf die Nutzung an. Winterdienst muß auch gewuppt werden, egal ob ich rausgehe oder nicht.

Schaue zudem einfach in die Urkunde, was dort zu diesen Kostenstellen so vereinbart wurde.

Die Anschaffung eines Rasenmähers wird doch sicherlich nicht abgehandelt, also keine Verteilung für so eine Anschaffung.

Und wenn ich den BGH richtig lese, darf ein Vermieter solche Kosten und Lasten sogar fiktiv verteilen, für mich ein unglaubliches Urteil

... es kommt ja nun zum Glück nicht auf die Nutzung an

Wenn die Gartenfläche einer Partei zur alleinigen Nutzung zugeordnet ist, schon.

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@anitari

.... wo steht das?  Das kann ich aus der Frage nicht ersehen.

Der Mieter nutzt nur nicht und dies ist kein Grund.

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Ist das ein ausschließlich vom Vermieter allein genutzter Garten oder steht er den anderen Mietern auch zur Verfügung oder handelt es sich um eine allgemein zugängige Grünanlage?

Darf der Vermieter die Kosten für die Kontrolle der Baumsicherheit - Verkehrssicherunspflicht

auf die Mieter umlegen? Wir wohnen sein Jahren in einem Mehrfamilienhaus mit Mietergärten. Letztes Jahr wurden zum erstenmal die Sicherheit der Bäume geprüft und die Kosten auf die Mieter umgelegt. Ist das rechtens?

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Mietvertrag aufheben seitens des Vermieters?

Hallo, ist eine Aufhebung des Mietvertrags möglich bevor die Mieter überhaupt eingezogen sind? Kurze Erläuterung: Person A will mit Person B zusammenziehen. Persob B und die Angehörigen haben sich bei einem Gespräch dermaßen daneben genommen, sodass der Vermieter den Vertrag aufheben möchte obwohl beide noch nicht eingezogen sind. Ist das möglich? Bzw. darf er das, den Mietvertrag einfach so aufheben? Welche Regelungen gibt es, oder kann Person B z.B. sagen: Nein ich bestehe darauf in die Wohnung einzuziehen! ? Danke schonmal

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Kosten für eine Solaranlage auf den Mieter umlegen

Ich habe eine Einlieger-Wohnung gemietet, die von meiner Mutter unentgeltlich von mir genutzt wird. Die Wohnungsgröße beträgt etwa ein Drittel der gesamten Wohnfläche des Hauses. Der Vermieter bewohnt die andere Wohnung im Haus (2/3). Der Vermieter hat nun eine Solaranlage errichtet und zusätzlich noch einen Speckstein-Kaminofen mit Dekor in seiner Wohnung eingebaut. Die Investitionssumme beträgt ca € 20.000,00 (darin enthalten Speckstein-Ofen mit ca. € 4.000). Er verlangt nun von mir 11% der Gesamtsumme (mtl. € 183,65) als Umlage für die Modernisierungsaufwendungen. Das ist natürlich Unfug, nur ich finde auf die Schnelle die Fundstelle nicht um ihm seinen Irrtum nachzuweisen. Ich bin daran interessiert, die Sache gütlich aus der Welt zu schaffen, weil meine Mutter seit über 30 Jahren in dieser Wohnung wohnt.

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Muss der Vermieter den Garten machen?

Hallo,

ich habe zum 01.10.16 ein Haus mit Garten gemietet. Das Haus ist neu renoviert, der Garten aber im verwilderten Zustand.

Da ich die Gartenarbeit total unterschätzt habe, habe ich damals gesagt, dass ich mich um den Garten kümmere. Ich habe die Hecken geschnitten und da schon festgestellt, dass ich Grünabschnitte habe, die ca. 5 LKWs füllen. Der Vermieter hat den Abfall dann weggefahren auf seine Kosten. Bei mir kam aber die Erkenntnis, dass ich den Garten in dem jetzigen Zustand, nicht alleine packe (Rasen, Bäume...).

Der Rasen ist auch mit einem Rasenmäher oder einer Sense nicht mehr zu mähen. Am Telefon meinte der Vermieter noch, dass er das dann macht.

Heute hatten wir ein persönliches Gespräch, jetzt heißt es nur noch, dass er mir das nötige Gartengerät im Frühjahr zur Verfügung stellt und die Abfälle wieder wegfährt.

So nun zur Frage, da ich mich ziemlich ärgere. Als Vermieter wäre man doch eigentlich verpflichtet, das Grundstück im einwandfreien Zustand zu vermieten, oder? Gibt es dazu ein paar Paragraphen o.ä.?

Klar, haben wir erstmal was anderes vereinbart. Wie rechtsbindend sind solche mündlichen Vereinbarungen?

Sollte mir der Vermieter z.b. finanziell noch entgegen kommen. Man muss schließlich bedenken, dass richtige Gärtner für das Machen des Gartens ca 6000 Euro holen würden. Wenn er es seine Handwerker hätte machen lassen, hätte er immerhin ihren Stundenlohn gezahlt. Und wie gesagt, er müsste doch eigentlich verpflichtet gewesen sein, sich um den Garten zu kümmern. Und die Kosten für die Grünentsorgung hätte er so oder so auch gehabt.

Nur im Heckenschneiden steckt eine Arbeit von 30 Stunden.

Hoffe, es kann mir jemand helfen. LG

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Vermieter verlangt plötzlich eine Putz-Pauschale, weil niemand putzt, wir würden aber putzen...Siehe Detail?

Hallo,GuteAntworter

Wir leben seit einen Jahr in einen 4-Parteien-Haus anliegend an drei Objekten,ählicher Grösse.Es gibt auch einen Innenhof in dem auch geparkt werden kann. Alles ist in privatem Besitz (Also kein Unternehmen/Verwaltung).Bisher war die Grossmutter des jetztigen Vermieters die Besitzerin aber nun gehört ihm alles. Er selbst lebt auch an dem Ort im Haus gegenüber. Wir selbst sind die neuesten Mieter, alle anderen leben seit Jahren dort,seit wir da einzogen. Alle leben eher zurückgezogen und gehen auch fast alle im Alltag lange arbeiten man sieht sich kaum.

Es existiert ein Putzplan, bei dem jede Mietpartei im wöchentlichen Wechsel das den Hauseingang wie den Kellerbereich reinigen soll, wie jede Woche der Treppenabschnitt vor der eigenen Stockwerk-Wohnung zu putzen ist.

Grundsätzlich eine vernünftige wie faire Zuteilung, was auch im Mietvertrag so festgehalten ist. Über die Zeit haben wir aber festgestellt, das kaum bis nie eine andere Mietpartei ihren Putz-Pflichten nachkam, wir infolgedessen auch den Plan nicht ernstnahmen. Wir haben dann meistens nur Verunreinigungen beseitigt, die durch uns entstanden.

Es gibt zwar einen Aushang, der auf Konsequenzen bei Nichteinhalt hinweist wie auch in jüngster Zeit entsprechende Ansprachen vom Vermieter gab. Er kündigt an, das er (Als Umlage) von jedem Mieter eine monatlche Pauschale von 60 Eur verlangen wird, weil er eine Reiningunsfirma beauftragen will,die den Hof wie das Treppenhaus wöchentlich betreuen soll und das er eben die Kosten umlegen muss, da sich bisher nichts ändert.

Wir haben ihm mitgeteilt,das wir uns unter diesen Umständen wieder an den Putzplan halten. Wir aber bei jeden Vorgang eine kurze SMS schicken wollen,damit die Möglichkeit (ob genutzt oder nicht) besteht, unsere Reinigungsarbeit kontrollieren zu können. Wir aber nicht einsehen, für die Nachlässigkeit der anderen Mieter haften sollen. Meine Frau aber gegen Vergütung sich regelmässig kümmer kann.

Er lehnte dies ab und besteht weiter darauf, das ALLE bezahlen. Sonst würde ja der ,,Nächste" kommen,etc. und er sich auch NICHT mit weiteren Komplikationen befassen will. Abschliessend berufte er sich noch auf das Umlagerecht.

Der Vermieter geht einen Hauptberuf nach und kommt überwiegend bedingt nur seiner Rolle als Verwalter nach. Es gibt sonst keine gravierende Streitigkeiten was uns als Mieter betrifft. Das Verhältnis zur restlichen Gemeinschaft kennen wir nicht.

Fragen >>> - Kann der Vermieter dies in der Form umgehend so umsetzen? - Sind die Kosten von 60EUR im Monat gerechtfertigt? - Wäre eine Mieterversammlung mit dem Mieter ansprechbar?

Abschliessend erwähne ich noch, das er herbei seine Erlaubnis zurück nimmt, das wir unseren Kinderwagen im Flur abstellen. Es hat sich auch niemand bisher beschwert und er hierbei auf die Einhaltung von Fluchtwegen berief, da der Kinderwagen das Kellertreppenhaus etwas versperrt. Vielleicht zieht auch Rainer Calmund bei uns ein.

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Kann mein Vermieter bei Erstbezug eine Einbauküche auf den Mietpreis umlegen?Wenn ja wie hoch

Hallo zusammen,

wir sind in eine neue Wohnung gezogen (Neubau, Erstbezug) und haben uns dafür entschieden eine EBK vom Vermieter einbauen zu lassen. Dafür hat sich unsere Miete um 40 € pro Monat erhöht... Jetzt musste ich aber leider feststellen, dass die Küche total billig ist (ganz simple billige Einbaugeräte). Auf den Bilden die uns gezeigt worden sah sie besser aus, bzw. war das meiste nicht zu sehen. Den Wert der Küche würde ich so auf knapp 1200€ schätzen. Jetzt meine Frage ist die Umlage von 40€ pro Monat dafür rechtens, wenn ja auch in der Höhe? Ist sie auch irgendwann abbezahlt? In 3 Jahren wär das ja schon längst passiert. Zum Vergleich hatten wir in einer anderen Wohnung mal Fenster bekommen die wurden mit den übichen 11% umgelegt.

Vielen Dank schon mal für eure Antworten. Ich hoffe ich hab nix vergessen. Beste Grüße.

Martin

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