UML Klassenmodell

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2 Antworten

Was meinst du mit "wie"? Was man dabei beachten muss oder welche Programme man dafür nimmt?

Die Vorgehensweise beim Aufbauen eines Modells hängt davon ab, was damit beschrieben werden soll.

Man kann das Klassendiagramm schon aus bestehender Software ableiten oder man kann es zur Modellierung von "neuer" Software benutzen und daraus teilweise sogar Code erzeugen lassen.

Ein ER-Diagramm ist ein Modell für Daten und deren Beziehungen. Beim Klassendiagramm geht es um Beziehungen zwischen "Klassen", die irgendwelche "Operationen" (Methoden) ausführen und Daten (Attribute) beinhalten.

Das ER-Modell zeigt nur die Strukturierung von Daten, während das Klassenmodell eben auch zeigt, was im Softwaresystem "passiert" und wie die Klassen zusammenarbeiten können, indem sie gegenseitig irgendwelche Methoden aufrufen.

Das bestehen zwar Analogien, doch UML erzeugt eben „Klassen“ und Datenbanken erzeugen Listen mit Daten.

Sehr interessant sind in diesem Zusammenhang die Bücher zu dem Core Data-Framework von Apple. Der beinhaltet ein graphisches Modellierungstool, das ähnlich wie UML Klassen/Entitäten und Attribute/Properties und Abfragen unterstützt. Einfach eine geniale Erfindung … Selbst Java oder C++ kommen da nicht mit. Dabei sind diese Core Data-Programme unglaublich schnell – im Vergleich zu „normalen“ Datenbanken. Access von Microsoft ist da Computersteinzeit … :-)

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