Umkehrosmosegeräte zur Wasseraufbereitung, sinnvoll oder nicht?

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6 Antworten

Besser ist ein Destilliergerät wie dieses: http://www.keimling.de/.cms/WaterWise_Trinkwasser_Destiller/41-1-956 Ich habe einen Carbonit Wasserfilter, der verkeimt mit Sicherheit auch nicht, das ist nachgewiesen, von Umkehrosmose würde ich abraten, jedenfalls gefühlsmäßig...

Meine Empfehlung, Finger weg von den Dingern. Nicht nur, dass zusätzliches Aufbereiten des Wassers in Deutschland unnötig ist. Mein Vorredner hat recht, wenn er auf die Verkeimungsgefahr hinweist, die ist nämlich nicht nur "nicht zu unterschätzen" sondern eklatant hoch!

Wozu willst du eigentlich das Wasser aufbereiten? Je nachdem ist eine Destillationsanlage besser oder du kaufst eine Wasserenthärteranlage, Unmkehrosmose lohnt sich erst ab eienr gewissen Menge. die Anlage muss aber jeden Tag laufen. Destilationsanlagen verbrauchen mehr Energie, man kann sie aber auch erst im Bedarfsfall in Betrieb nehmen. Ionentauscher sind am einfachsten in der Handhabung. Aber einzig mit einer Destilationsanlage, so fern es keine Turboanlage ist hast du keine Probleme mit den Keimen. Eventuell brauchst du nur eine Weichwasseraufbereitung, wenn du einfach nur weicheres Wasser haben möchtest. Die füttert man immer weider mal mit Salz und der rest macht einmal im Jahr der Servicetechnicker.

Grundsätzlich ja, aber die Verkeimungsgefahr ist nicht zu unterschätzen. Die Frage ist: Welches Ziel hast du bei der Wasseraufbereitung? Filtern oder Harmonisieren auch im feinstofflichen Bereich?

Wieso Verkeimungsgefahr? Man hatte mir gesagt, das das Wasser durch 5 aufeinanderfolgende Filter gereinigt wird, und das zwischendurch eine Durchspülfunktion startet, so dass die Filter nochmals rückwärts gereinigt werden. Stimmt das so nicht????? Ausserdem sagte man mir das nur Moleküle von der Größe eines Wassermoleküls durchkommen, alles andere bleibt draussen, ist das auch falsch?????

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@eva1970

Umkehrosmose ist ja eine Umkehrung des natürlichen Vorgangs des Bestrebens eine Flüssigkeit, von Verdünnung zur Konzentration zu wandern. Dabei wandert das Wasser durch Membrane (Filter). Bei den Filtern fängt es denn auch an.

  1. Die CTAs (CelluloseTriAcetat) haben oft nur eine Haltbarkeit von 6 bis 8 Monaten. In Europa orientieren sich die Preise eher an den TFCs (Thin Film Composite), die in der Haltbarkeit deutlich besser sind.

  2. Wenn bei dem von dir angesprochenen Filter tatsächlich nur Wassermoleküle durchkommen, ist zumindet im grobstofflichen Bereich gut vorgesorgt. Was aber passiert mit dem durchgespülten Wasser aus der Rückwärts-Reinigung? Wo wird das hin transportiert? Und wir wissen alle, das in feuchten Bereichen, die möglicherweise auch noch warm sind, schnell Bakterien und Keime entstehen und wachsen.

  3. Im Wasser - auch im Trinkwasser sind immer noch Hormone, Pestizide, Fungizide und alles mögliche, was in keiner Statistik gemessen wird. Wasser hat ein Gedächtnis. Mehr zu diem Thema findest du in Büchern von Prof. Dr. Emoto. Weiterer Tipp: Welt im Tropfen von Bernd Kröplin oder auch: Achtung Wasser von Bernd Bruns.

  4. Energetisch ist das Wasser durch das "Schieben durch das kleinstmögliche Loch" in der regel tot, aber das ist das Leitungswasser durch die langen Wege sowieso oft schon.

  5. Wieviel Wasser wird tatsächlich gebraucht um einen Liter Osmosewasser zu erzeugen?

  6. Letztendlich ist die Frage zu klären, welche physiologischen Eigenschaften das Osmosewasser im Köroer hervorruft (Batteriewasser).

Fazit: als grobstofflicher Filter sind Umkehrosmosegeräte gut geeignet. Zur Energetisierung und Verbesserung des Wassers hilft es oft schon, das Wasser auch ca. 40 Grad Celsius zu erwärmen. Allein dieser Vorgang bewirkt, dass das Wasser rechtsdrehend wird und somit in den natürlichen Zustand zurück kehrt

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ich denke auch das man in deutschland sowas nicht braucht,unser leitungswasser ist das wohl am schärfsten kontrollierte lebensmittel überhaupt.

Das brauchst du nicht hier in Deutschland gibt es sehr gutes Leitungswasser.

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