Umgezogen und hab jetzt zwei Stromanbieter

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8 Antworten

teil dem netzbetreiber mit das du bei anderem bist mit adresse und dann deinem anbieter die sollen sich schleunigst mit dem in verbindung setzen.es ist schon klar wenn der netzbetreiber kein geld sieht,dessen netz du ja benutzt,druck macht,denn der liefert tatsächlich den strom,dein anbieter nur die rechnung

Hallo joergpetzold!

Wenn ich Deine "Antwort" vom 22.03., 6.28 Uhr richtig deute, ist da schon einiges an Verstimmung aufgelaufen. Mein Rat: Versuche schnellstens die Situation mit dem Grundversorger zu befrieden, damit dieser 1. nicht die Belieferung einstellt und 2. sich bei den folgenden Schritten nicht querlegt!

Das bedeute zwar erst einmal "zu kuschen", doch sitzt der einfach am längeren Hebel.

Weiter: Um welchen Zeitraum, Belieferung geht es den genau?

Wenn bei Deinem Einzug Strom geschaltet war, Dir aber keine Bestätigung der Belieferung durch Deinen Wunschlieferanten vorlag oder die Versorgung durch diesen sogar erst für einen späteren Zeitpunkt (nach dem Einzugstermin) bestätigt worden ist, hat logischerweise zuerst der Grundversorger geliefert. Wenn also zu diesem Zeitpunkt Strom zur Verfügung stand und dies auch genutzt wurde, beginnt damit stillschweigend ein Vertragsverhältnis auf Gegenseitigkeit. Entsprechend sind die auflaufenden Kosten dafür von Dir zu übernehmen. Dies sollest Du dann auch umgehend, siehe oben, machen!

Die allgemeine Rechtsauffassung ist hier so, dass jedem klar sein muss, Strom kostet Geld. Dies wiederum bedingt, dass, wenn Strom fließt und ich diesem nutze, ich für den Verbrauch auch irgendwann zahlen muss. Da dies allgemeine Gültigkeit hat, Usus ist, geht man mit der Stromabnahme ein stillschweigendes Vertragsverhältnis ein, welches keiner gesonderten Beauftragung bedarf. Ansonsten würde der Strom abgestellt. Was bei längeren Leerständen ja durchaus vorkommt.

Wie sieht Dein Übergabeprotokoll aus? Hier sollten die Daten des Zählers (Nummer und Stand, Datum) eindeutig festgehalten sein!

Sagen Deine Unterlagen (Auftrags-, Lieferbestätigung), aus, dass mit dem Zeitpunkt des Einzuges bereits Dein Wunschlieferant Versoger war, so setze Dich auch mit diesem in Verbindung und bitte um Mithilfe bei der Klärung mit dem Grundversorger. Die Kündigung der Belieferung durch den Grundversorger ist mit der Beauftragung des Vorlieferanten, zur Versorgung am neuen Wohnort, auf den Vorlieferanten übergegangen. Dieser hätte die Belieferung mit dem Grundversorger klären müssen (beantragt die Belieferung mittels Deines Auftrages - erhält im Gegenzug die Freigabe für die Belieferung vom Grundversorger zum Termin X). Wurde dieses versäumt bzw. unterlassen, bist Du diesem, Deinem Wunschlieferanten, bis zu einem eindeutigen, bestätigten Liefertermin, selbstverständlich nicht zahlungspflichtig!

Liegen die entsprechenden Bestätigungen von Deinem Wunschlieferanten vor ( ... der Grundversorger hat uns das Ende der Belieferung zum xx.xx.xxxx, bestätigt. Damit werden Sie am dem xx.xx.xxx, durch uns beliefert.)???

Dennoch gilt, unbedingt den Grundversorger zu befrieden, damit nicht zusätzliche Kosten oder Hindernisse (Abschaltung) entstehen. Hier dann alle Unterlagen (Auftragsbestätigung, Übergabeprotokoll vom Einzug - Zählerstand) vorlegen. Bei offener Kommunikation sollte eine baldige Klärung so sicher gelingen. Es mag sein, dass Du bis dahin in Vorleistung gehen musst. Doch ist es ziemlich sicher, dass Du zu viel gezahlte Beträge auch wieder erstattet bekommst. Mahngebühren oder gar Inkassokosten aber nicht. Deshalb sind diese unbedingt zu vermeiden!

Zusammenfassend:

  • Kühlen Kopf bewahren,
  • den Grundversorger befrieden,
  • Unbedingt zusätzliche Kosten vermeiden – ggf. Forderungen „unter Vorbehalt“ vorerst ausgleichen.
  • Alle Unterlagen zusammensuchen und dann zuerst mit dem Grundversorger Klarheit schaffen.
  • Anschließend ein klärendes Wort mit dem Wunschlieferanten sprechen, ggf. ein Entgegenkommen (Gutschrift für den Ärger oder zusätzliche Kosten) einfordern.

Viel Glück!!!

Gruß

hsb

Bin zwar kein Anwalt, aber logisch gesehn muss der Vormieter bzw der Vermieter das kündigen, das Beanspruchen von einem anderen Anbieter muss mit dem Vermieter bzw unter anderem mit dem Netzanbieter abgeklärt werden ob es zulässig ist. Sollten nachzahlungen anfallen sind diese dem Vormieter zur Last zu legen. Normalerweise hätte der Vormieter dann ja einen Nachsendeaufttag Hoffe es hat geholfen ansonsten mal mit Vermieter, Netzanbieter und Anwalt Kontakt aufnehmen. Lg Claudio

Also so wie ich es verstanden habe will der anbieter von deinem vorgänger der neuen wohnung von dir geld haben richtig? Wenn ja dann zahlst du erstmal garnichts! Leg ein widerspruch ein denn du kannst für nix bezahlen was du nicht verbraucht hast. Hatte ein ähnliches problem. Nicht zaheln. Fertig!

nicht der vor anbieter sondern der netzbetreiber,glaub da wissen viele nicht wie das läuft

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hast du denn von deinem "mitgenommenen" Versorger die schriftliche Bestätigung, dass er dich am Zuzugsort ab Einzug beliefert?

Das ist m.E. unwahrscheinlich, denn zunächst ist am neuen Wohnort der örtlliche Grundversorger als Netzbetreiber dein Vertragspartner. Der muss zunächst erst einmal gekündigt werden.

Das Schreiben vom Grundversorger schicke in Kopie an den "mitgenommen" und bitte um Stellungnahme.

Ich bedanke mich. Aber wie bekomme ich diesen Terror Rechnungen, Inkasso-Drohungen, und Anrufen wieder loss. Meine Nerven klappern schon

Ohne schriftl. fixierten Vertrag..., kein Geld! So einfach ist das.

er muss sich aber drum kümmern,denn netzbetreiber stellt sonst ab,wenn er kein geld sieht egal von wem

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So einfach ist das - mal nicht, denn wollyuno hat es schon korrekt beschrieben, der Grundversorger legt schnell den Hebel um und dann ist es zappen duster in der Bude.

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Der kriegt kein Geld. Kein Vertrag = kein Geld von dir

der braucht keinen vertrag,der will geld wegen netzbenutzung und das sollte er klären,sonst stellen die ab,so sieht die praxis aus

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