Umgeschult, über 50, 3 Jahre beschäftigt, dann gefeuert, welche Chancen am Arbeitsmarkt?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Auch wenn angeblich überall Facharbeitermangel herrscht, ist die Wirtschaft einfach nicht bereit in die weitere Ausbildung eines über 50-Jährigen zu investieren. Du hast dann einfach nicht mehr genug Zeit für die Firma "produktiv" zu werden.

Außerdem bekommen sie 20-Jährige einfach billiger

Mich wunder blos, das hierzu überhaupt keine Statistiken in den Medien zu finden sind. Das bei Umschülern 85 Prozent einen Job kriegen weis ich. Aber in welchen Berufszweigen? Für wie lange?

Zu erfahren war nur, das bei den über 50-jährigen etwa 10 Prozent nach Beginn ihrer Arbeitslosigkeit niemals wieder einen Job finden.

Die meisten von den übrig gebliebenen 90 Prozent kriegen meistens nur einen Job für ungefähr ein halbes Jahr. Dann kommt die Entlassung. Bei den Berufsförderungserken wird einem das blaue vom Himmel versprochen, nur das sich die Umschüler anstrengen und gute Noten schreiben. Ich hatte 1983 meinen Gesellenbrief mit 2x94 Punkte abeschlossen, hatte bis zum Unfall etwa 31 Jahre Berufserfahrung, die Lehre mitgerechnet. In der Umschulung wieder ekelhat gute Noten. Aber beides hat mir nichts genutzt.

Ich denke die Wirtschaft ist einfach nicht bereit, für gute Facharbeiter

entsprechende Löhne zu zahlen. Solange der Nachschub aus anderen Staaten gut funktioniert. Gottlob sind auch die ausländischen Mitbürger klüger geworden. In einer Firma wo ich arbeitete, haben mal in der CNC-Fertigung von Alu-Teilen für die Automobilbranche

innerhalb eines halben Jahres 15 Mitarbeiter das Handttuch geworfen. Allesamt aber kräftige junge Hüpfer möchte ich sagen. So etwas will was heißen! Mittlererweile sind wir an einem Punkt angelangt, wo unsere Mitmenschen aus dem Ausland in Frankreich, Österreich und anderswo bessere Arbeitsbedingungen und Fortbildungsmöglichkeiten  erwarten können als in Deutschland.

Alleine schon die Tatsache, das es bald nur noch Beschäftigung über Leihfirmen geben wird, bei machen Branchen ist es schon so weit, zeigt den wahren Zustand der deutschen Wirtschaft und des Sozialsystems.

Das ist eine sehr bedenkenswerte Entwicklung!

Ich finde es einfach kriminell, was mit uns älteren in der Wirschaft, besonders bei Förderungskursen gemacht wird, nur das die Statistik wieder stimmt.

Dies wird sehr negative Auswirkungen auf unser Bildungssystem haben. Da wir älteren unser berufliches Wissen und Erfahrung nicht mehr vermitteln können.

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@Fitje

Häufig ist es ja so, dass ein betrieb bei der Einstellung eines Langzeitarbeitslosen einen teil der Lohnkosten für eine gewisse zeit erstattet bekommt. Genau so lange hat dann dein Job gedauert.

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Welche Erfahrung habt Ihr mit 50 Plus bei der Arbeitsplatzsuche gemacht?Erst Recht nach einer Umschulung zum QF. Wäre dankbar für eure Erfahrungsberichte.

Da solltest Du vielleicht in ein Forum speziell für QF gehen.

Ich werde 50 und habe gerade im Sommer eine Umschulung zum Zerspanungsmechaniker beendet.

Von 18 übrig gebliebenen Prüflingen ist einer durchgefallen und nur 4 Leute hatten einen Job.

In der Jobbörse gibt es für diesen Beruf zu 95 % nur eine Stelle über Zeitarbeitsfirmen oder Arbeitsvermittlern.


Welche Erfahrung habt Ihr mit 50 Plus bei der Arbeitsplatzsuche gemacht?

Da will Dich kein AG mehr - egal, in welcher Branche.

Ich wurde mit 35 Jahren arbeitslos. Hatte da noch 3 Kinder zu Hause. Als sie aus dem Haus waren, war ich zu alt.

So was ähnliches habe ich mir schon gedacht. Solche Statistiken findest du überhaupt nicht. Wie wenn das irgendwie pures Gift für irgendwelche Politiker oder Wirtschaftsbosse wäre. Kaum zu fassen.

Außer das ich über 50 bin habe ich zwei kaputte Hände die eine mit Stichverletzung und

darauf folgender Infektion mit Staphylococcen, multiresistent(Grund der Umschulung) davor einen abgekürzten Zeigefinger der anderen Hand, beide Arbeitsunfälle. Die letzte Zeit konnte ich nicht mal eine Schieblehre richtig halten, schon beim Zusammenkehren mit einen

Besen spüre ich was. Vorsichtshalber habe ich alles dem Jobcenter gesagt. Jetzt hat, weil ich kürzlich wegen dem Arm krank wurde,

der behandelnde Arzt in der Chirurgie hat mich zu einer bekannten Unfallklinik überwiesen. Mal gucken was da rauskommt, Von den

Arbeitskollegen, unter anderen aus der Montage, wir sind zusammen 5 gewesen, wurden die Kollegen H., O., S.,D. entlassen und jetzt ich. Vorher hatte man es mir richtig zur Sau gemacht, mit Arbeitsüberhäufung und Bemerkungen wie "Du stinkst". Mein sauberer Herr Kollege setzte sich an die Messmaschine und ich "durfte" die ganze restliche Arbeit machen, mehr als das doppelte wie er. Man setzte die Zeit zwischen ankommender zu prüfender Lieferung und den Ausliefertermin meiner  Meinung nach absichtlich viel zu kurz an. Ging was schief, dann bekam ich die Schuld. Aber überprüfe mal eine Passung die aufs Hundertstel Millimeter genau gefertigt werden soll, an einem Werkstück das im Winter bei minus 10 Grad stundenlang auf den Laster war! Alleine durch diesen blöden Stempelkasten habe ich fast eine Woche an Überstunden verloren, die ich hätte bei der Entlassung abfeiern können.

Hab mal heimlich als die Kollegen nicht da waren, ein bisserl im Server der Firma rumgestöbert. Dabei kam raus, das ich schon zwei Vorgänger hatte.

Seltsamerweise geht es jetzt meinen Magen besser, und der Blutdruck ist nicht mehr so hoch(von 183 auf 145 runter). Wenn es nicht gerade beinahe 600 Euro ausmachen würden, vom Nettoverdienst zu ALG 1, wäre es alleine der Gesundheit wegen akzeptabel. Mich graust es nur davor, was die jetzt aufgrund meines schlechten Gesundheitszustandes mit mir machen könnten oder werden.

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Kann ich mit 50 noch Boxen lernen?

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Könnte jemand schauen, ob mein Aufsatz grammatisch korrekt ist?

Studiengebühren :

Für die Studierenden und für die Unis überhaupt ist es heute eines der meist diskutierten Themen: die Studiengebühren 

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Wie bei allen Debatten gibt es sowohl für als auch gegen die Einführung von Studiengebühren. Dafür spricht vor allem, dass die Unis sich unabhängig von der Staatsunterstützung machen werden, indem sie sich selbst finanzieren können. Das kann dazu beitragen, dass die Hochschulen mehr in die Entwicklung der Lehre für Studenten investieren. Die Privatisierung der Unis bedeutet dass, unter ihnen mehr Geld zu Verfügung steht, das zur besseren Ausstattung der Lehrveranstaltung, ausreichend Beratung für Studenten und Ausbereitung der Gebäuden führen kann. Außerdem wird die Forschung dadurch positiv beeinflusst, weil es mehr Zusammenarbeit zwischen den privaten Wirtschaft und der Akademischen Gesellschaft entstehen werden. Ein weiteres Argument dafür besteht darin, dass sich das Studienverhalten verändern werden. Studierende werden mehr Wert darauf legen, ihr Studium innerhalb der geplanten Zeit zu absolvieren. Statistik wird festgestellt, dass das Interesse eines Studenten an einem Studium kontinuierlich steigt, wenn Studienbeiträge eingeführt werden. Im Gegensatz zum normalen Studium, bemüht sich der Studienanfänger aufgrund des Drucks, der auf die Elternserwartungen zurückzuführen ist, um ein umfangreiches Verständnis seiner Lehrstoffe. Auf der anderen Seite wird das dazu beitragen, dass das Lehrpersonal sich weiterentwickeln und weiterbilden wird, sodass die Erwartungen von Studierenden erfüllt werden. Jedoch all diese Vorteile könnten die Gegner von Studienkosten davon nicht überzeugen, dass die Unis dadurch weitere Schritte in Zukunft erzielen. Sie begründen ihre Meinung durch folgende Argumente: in einer Gesellschaft, in der sich die Kluft zwischen dem Arm und dem Reich vergrößert, wird die Gerechtigkeit immer in Frage gestellt. Also gilt die Einführung von Studiengebühren als Verstärkung dieser sozialen Unterschiede. Es ist uns bewusst, dass die Chancen auf dem Arbeitsmarkt ohne gute Ausbildung immer geringer werden. Nur mit staatlicher Unterstützung könnte jeder in der Lage sein, durch eine kostenlose Bildung eine Stelle auf dem Arbeitsmarkt zu finden. Zudem werden die Absolventen hohe Verschuldung beim Start in das Berufsleben erwarten, weil sie bereits einen Kredit aufgenommen haben, um ihr Studium zu finanzieren. Das wirkt sich negativ auf die ihre Lebensbereiche aus. Beispielsweise sind sie nachdem Abschluss ihres Studiums nicht imstande, eine Familie zu begründen.

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