Umgangsregelung gegen den Willen der Kindes?

12 Antworten

Dann würde ich mal vorschlagen, dass du dich mit dem Vater in Verbindung setzt und ihm sagst, dass das Kind nicht zu den Eltern der Freundin möchte.

Es ist immer ein großes Problem, wenn die Eltern nach der Trennung nicht mehr in der Lage sind miteinander zu reden und ein Gericht über irgendwelche Kinkerlitzchen entscheiden muss. Und auch wenn du dein Kind aus den Streitereien heraus halten möchtest, so merkt das Kind ja dennoch, dass Mama und Papa nicht gut zueinander stehen. Es sitzt dazwischen und gerät in einen Interessenkonflikt. Er will es so durchziehen, du willst es nicht und das Kind will es offensichtlich auch nicht. Und hier ist doch nur das Kindeswohl von Belang?! Würde er dort mal ein Wochenende verbringen bei den Eltern von ihr, dann kann man auch sagen: kein Problem. Aber eine ganze Woche?

Vielleicht solltest du dem Kindsvater sagen, dass er bitte Rücksicht auf sein Kind nehmen sollte. Wenn er in der Zeit, wo er sich eigentlich um das Kind kümmern sollte keine Zeit hat, dann macht es wenig Sinn, wenn das Kind dort drei Wochen verbringt. Biete ihm eine Alternative an. Eine Woche, wo er wirklich Zeit für das Kind hat. Damit kommst du ihm entgegen und ihr tut gemeinsam etwas für das Kind.

naja, du sagst ja selbst du möchtest den Kontakt auf ein Minimum Reduziert haben. vlt solltest du mit ihm sprechen ob er nur zwei wochen seinen Sohn haben zu besuch haben möchte, wäre ja auch kein Problem oder ? ich denke er bekommt eben nicht so lange Urlaub.

das mit Ihren Eltern finde ich nicht schlimm wenn er diese gut kennt und schon oft da war. sonst finde ich das keine gute Idee, und wenn er das nicht möchte und dir schon sagt, solltest du mit dem Papa darüber offen sprechen. aber ohne emotionen.

wir werden die Tochter von meinem Freund auch in meine Familie mit einbinden, es ist nun mal so wenn die Paare getrennt sind das das kind 2 Familien hat. Und mir ist da ehrlich gesagt auch egal was die mutter davon denkt.

Die Eltern kennt er aber er hat noch nie dort geschlafen. Und nun soll er eine Woche dort hin. Und will nicht. Es ist soo traurig wenn dir dein Kind sagt "der Papa hat da keine Zeit für mich...da muss ich zu ...." Warum muss er ?

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@Katrinchen43

also erstmal finde ich es nicht gut wenn er da noch nie übernacht war. aus meiner sicht finde ich 3 wochen auch echt viel, für sohn in Papa. Zumal Papa oft nicht so viel Urlaub hat oder bekommt. wenn das der fall ist muss man das dem sohn ebe nauch sagen und nicht vermitteln das es am ihm liegt.

sprech einfach mit dem Vater darüber. Das wohl eures Sohnes sollte Vorrang haben. egal ob ihr euch noch versteht oder nicht.

hast du schon mal mit seiner Partnerin gesprochen ?

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@Melinda1996

Ja mit der Partnerin habe ich schon gesprochen leider nicht sehr erfolgreich. Sie wird sofort frech und überschreitet einfach Grenzen.

So war sie z. Bsp. ohne mein Wissen beim Elternabend hat dort Unterlagen vom Kind als Erziehungsberechtigte unterschrieben . Hat sie ohne vorherige Absprache zur gemeinsam mit dem Papa abgesprochenen Schuleinführungsfeier ihre Eltern und zwei befreundete Familien eingeladen. Oder einfach 17 Tage Urlaub gebucht obwohl wir nur 12 Tage besprochen hatten. Usw

Ja, ich habe zu dieser Frau nach allem was läuft kein Vertrauen. Ich Mühe mich redlich aber es kommt immer wieder was neues dazu. Und der Papa ist einfach nicht in der Lage eine zuverlässige Absprache zu machen. Sicher merkt das mein Kind auch obwohl ich versuchte es mir nicht anmerken zu lassen. Aber das ist so schwer zuzuschauen. Wenn es meinem Kind nicht gut geht .

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@Katrinchen43

versteh ich wir haben genau das andere Problem, das die mutter und jeden Kontakt schwer macht und steine in den weg legt.

du musst versuchen besser mit deinem ex zu sprechen, was seine Freundin da macht mit den Unterschriften geht nicht, sie ist kein Elternteil

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Schade, wenn der Paarkonflikt auf dem Kind ausgetragen wird. Es wurden 3 Wochen ausgemacht. Das Kind merkt natürlich, dass sie das auch nicht gut finden mit den Großeltern der Freundin. Wenn sich an den Umgang gehalten wird und man die Absprache einhält, wäre es wichtig dem Kind zuzuhören, aber ihm nicht zu sagen, wie das persönlich gefunden wird, sondern dass der Papa schon seine Gründe hat.

Dann würde ich versuchen nochmal mit dem Vater zu sprechen ohne das der Junge es mitbekommt. Ob es auch eine andere Lösung gäbe? Die hat er dann aber zu bestimmen. Ich hoffe, Sie haben Ihrem Sohn noch nicht gesagt, dass er auch die Zeit bei Ihren Eltern verbringen könnte...

Ich empfehle dringend sich an eine Beratungsstelle zu wenden, am besten als Eltern. Wenn es nicht möglich ist, zumindest alleine. Oft merken die Eltern nicht, wie sie am Kind ziehen und das Leid vergrößern.

Konfliktberatung/ Mediation gibt es beim Jugendamt oder staatlichen oder kirchlichen Trägern (Diakonie, Caritas).

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Die Beratung gemeinsam habe ich schon vorgeschlagen. IEr sieht aber keinen Bedarf.ch selbst war schon mehrfach bei der Familienberatung. Ich versuche auch meine Emotionen zu unterdrücken und meinem Kind immer wieder den Umgang zu erleichtern. Aber manchmal habe ich keine Kraft mehr. Es ist doch an der Regelung alle 14 Tage und die halben Ferien nichts auszusetzen wenn der Papa auch für ihn Zeit hat. Ich möchte das es ihm gut geht und trete dafür gerne zurück aber wenn er beim Papa ins Bett macht und fürchterlich weint was kann ich da machen.

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@Katrinchen43

wenn er beim Papa ins Bett macht und fürchterlich weint was kann ich da machen.

Nichts. Es ist nicht dein Bett. Da muss der Papa schauen, wie er das gelöst bekommt.

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Als Laie würde ich das Jugendamt fragen, ob es okay ist, wenn das Kind in seinen Ferien eine Woche bei Fremden (Eltern der Freundin) verbringen müsse.

Soweit ich weiß gibt es ein Aufenthaltsbestimmungsrecht? Wenn ich mich nicht täusche? Wer hat das? Der kann dann mitunter sagen wo das Kind hindarf. Auch dann, wenn es beim anderen Elternteil grade in Betreuung ist. Sorgerecht kann geteilt werden soweit ich weiß - Aufenthaltsbestimmungsrecht nicht. Aber vllt sind das alte Infors.

Das ABR ist ein Teil des Sorgerechts, kann aber auch daraus herausgelöst werden. Aber dafür gibt es hier keinen Grund.

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@Kessie1

Ok bei uns war das bei der Scheidung ganz konkret die Frage wer es nimmt. War von vorneherein "herausgelöst". Hatte also bei mir immer nur einer.

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Das ABR betrifft in der Hauptsache den Wohnort.

Und während des Umgangs bestimmt der Umgangsberechtigte, wo sich das Kund aufhält.

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@BBPB21

Wie gesagt - uns wurde das anders erklärt. Der mit dem Aufenthaltsbestimmugnsrecht bestimmt, wo das Kind sich aufhält. Punkt

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@BBPB21

schnarch - war aber so - ist nur schon ne Weile her.

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