"Umgangsrechte haben nichts mit Sorgerechtsvollmacht zu tun, oder?"

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13 Antworten

Hallo Maxime,

etwas verspätet, was der Gesetzgeber sagt, nachzulesen unter

http://www.asp-rechtsanwaelte.de/umgangsrecht/umgangsrecht_besuchsrecht.htm#

Was bedeutet das Umgangsrecht?

Das Umgangsrecht ist nicht nur das Recht des die Kinder nicht betreuenden Elternteils (zumeist des Vaters) auf Umgang mit den gemeinsamen Kindern, sondern insbesondere auch das Recht des Kindes auf Umgang mit seinen Eltern. Die Beziehungen und Bindungen des Kindes zu dem anderen Elternteil sollen fortgesetzt und vertieft werden. Einhergehend mit dem Recht des Kindes besteht damit eine Pflicht der Eltern zum Umgang mit den Kindern.

Was ist der Unterschied zum Sorgerecht?

Das Umgangsrecht und das Sorgerecht sind zwei völlig verschiedene Dinge. Das Sorgerecht steht grundsätzlich beiden Elternteilen zu und bedeutet, dass die Eltern auch nach der Trennung wichtige Angelegenheiten des Kindes gemeinsam entscheiden müssen. Selbst wenn das Sorgerecht auf einen Elternteil alleine übertragen wurde, hat der andere Elternteil weiterhin ein Umgangsrecht.

Wer ist mein Ansprechpartner bei Streitigkeiten über den Umgang?

Können sich die Eltern nicht über das Umgangsrecht verständigen, sollte das Jugendamt Ihr erster Ansprechpartner sein. Die Jugendämter haben den gesetzlichen Auftrag, in Umgangstreitigkeiten zu vermitteln. Dementsprechend weisen viele Gerichte beispielsweise Prozesskostenhilfeanträge für ein Umgangsverfahren ab, wenn der Antragsteller noch nicht mit dem Jugendamt versucht hat, den Umgang zu erhalten. Scheitert die Vermittlung durch das Jugendamt, sollten Sie einen auf das Familienrecht spezialisierten Rechtsanwalt aufsuchen und nicht davor zurückschrecken, das Umgangsrecht gerichtlich durchzusetzen. Sie tun nicht nur sich, sondern vor allem den Kindern damit einen Gefallen. Manchmal, in besonders eilbedürftigen Fällen, macht es jedoch Sinn, direkt den Anwalt aufzusuchen und ein gerichtliches Eilverfahren einzuleiten. Dieses gilt insbesondere bei jüngeren Kindern: Hier ist die Gefahr, dass diese den anderen Elternteil relativ schnell vergessen, besonders hoch.

Wie häufig bzw. wie lange kann und soll ein Umgang stattfinden?

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden. Das Umgangsrecht kann nicht schematisch ausgestaltet werden. Es muss jeweils im Einzelfall eine dem Kind gerecht werdende individuelle Regelung angestrebt werden. Hier spielen insbesondere folgende Kriterien eine Rolle:  Alter und Gesundheitszustand des Kindes  bisherige Intensität der Beziehung  Entfernung zwischen den Wohnorten der Eltern  Kindeswille Die allgemein bekannte Grundregel, die besagt, dass der Umgang alle 14 Tage von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag und die hälftige Ferienzeit stattfinden soll, ist daher nur dann anwendbar, wenn die vorstehenden Punkte dieses auch zulassen.

Ist eine konkrete Umgangsregelung erforderlich?

Je mehr Streit unter den Eltern herrscht, desto erforderlicher ist es, eine Umgangsregelung inhaltlich konkret auszugestalten. Nur so kann vermieden werden, dass es zu zukünftigen Unstimmigkeiten und Missverständnissen kommt. Können sich die Eltern über das Umgangsrecht gut verständigen, ist es sinnvoll, das "Grundgerüst" des Umgangs zu vereinbaren und dieses nach jeweiliger Absprache orientiert an den Interessen des Kindes auszugestalten. Bei älteren Kindern sind starre Umgangsregelungen zumeist unangemessen.

Kann der Umgang ganz ausgeschlossen werden?

Der völlige Ausschluss des Umgangsrechts ist ein schwerwiegender Eingriff und daher nur unter engen Voraussetzungen durchsetzbar. Es muss eine konkrete Gefährdung des Kindeswohl vorliegen. Zuvor muss geprüft werden, ob nicht ein milderes Mittel, etwa ein beschützter Umgang, in Betracht kommt.6. Was passiert, wenn der Elternteil, bei dem das Kind lebt, den Umgang verhindern will?

Beispiel:

Seit der Scheidung von Steffen und Alice sind drei Jahre vergangen. Alice hat inzwischen einen neuen Lebenspartner, mit dem sich Sören und Sophie sehr gut verstehen. Alice meint, der Kontakt der Kinder zu Steffen sei nun überflüssig. Die mit Steffen getroffene Umgangsverabredung hält sie nicht ein. Wenn Steffen am Wochenende kommt, um die Kinder abzuholen, sind Alice und die Kinder verreist.

Was kann Steffen tun?

Steffen hat folgende Möglichkeiten:

Einerseits kann er sich an das Jugendamt wenden und sich dort beraten lassen. Das Jugendamt kann zwischen den Eltern vermitteln und darauf hinwirken, dass eine zwischen ihnen getroffene Vereinbarung über den Umgang eingehalten wird.

Andererseits besteht die Möglichkeit, beim Familiengericht einen Antrag auf Regelung des Umgangsrechts zu stellen. Das Familiengericht wird ebenfalls auf eine gütliche Einigung der Eltern hinwirken, indem es den Eltern erläutert, welche Bedeutung der Umgang des Kindes mit beiden Elternteilen hat. Kommt eine Einigung nicht zustande, wird das Familiengericht eine Entscheidung über den Umgang treffen. Diese Entscheidung kann auch mit Zwangsmitteln durchgesetzt werden.

Bevor eine gerichtliche Umgangsentscheidung mit Zwangsmitteln durchgesetzt werden muss, besteht auch die Möglichkeit, beim Familiengericht ein Vermittlungsverfahren über den Umgang zu beantragen. Das Gericht lädt die Eltern zu einem Vermittlungstermin, wenn ein Elternteil die Durchführung einer gerichtlichen Verfügung über den Umgang vereitelt oder erschwert. In diesem Verfahren weist das Gericht auf die Möglichkeit der Vollstreckung des Umgangsrechts hin und für den Fall, dass das Kindeswohl gefährdet ist, auf die Möglichkeit, das Sorgerecht des Elternteils, der den Umgang vereitelt, einzuschränken oder zu entziehen.Das eigene Umgangsrecht des Kindes entfaltet ebenfalls Signalwirkung für den Elternteil, der den Umgang des Kindes mit dem anderen Elternteil verhindern will. Diesem Elternteil wird damit deutlich vor Augen geführt, dass er nicht lediglich das Recht des anderen Elternteils, sondern vielmehr auch das Recht des Kindes vereitelt und damit grundsätzlich nicht im Interesse seines Kindes handelt. LG mulle

Umgangsrecht und Sorgerecht sind, wie oben genau beschrieben, 2 völlig verschiedene Dinge.

Eine allein erziehende Mutter, die KEIN Sorgerecht an den Kindesvater nachweislich abgegeben hat, hat das alleinige Sorgerecht und der Kindsvater hat keine Rechte diesbezüglich. Er kann versuchen, es teilweise einzuklagen, aber wenn die alleinerziehende Mutter mit dem alleinigen Sorgerecht NEIN sagt, dann heißt das auch rechtlich nein. Da stimme ich dem o.g. Beitrag absolut zu.

Das Umgangsrecht ist etwas ganz anderes! Das ist in vielen Fällen ein " zweischneidiges Schwert..."

Obwohl es dafür ebenfalls eindeutige Gesetze, Rechte und Pflichten gibt, wird diese Problematik oftmals von den zuständigen Institutionen gedreht, gezogen, zu ihren Gunsten uminterpretiert und in einigen Fällen spielt die "Vetternwirtschaft" leider noch eine Rolle. Windige Advokaten, die gegen mit ihrem Mandanten nicht gewollte Absprachen mit der Gegenseite treffen, muss man auch noch benennen. Aber das ist ein anderes Problem. Es ist traurig, aber wahr!

Grundsätzlich haben beide Elternteile die Pflicht, für ihr minderjähriges Kind zu sorgen. Das gilt im Regelfall auch, wenn sie sich trennen – egal ob verheiratet oder nicht. Das Kind hat unabhängig von der Sorgerechtsregelung in jedem Fall das Recht auf Umgang mit dem anderen Elternteil. Dazu gehören nicht nur regelmäßige persönliche Treffen sondern auch Brief- und Telefonkontakt.

Mehr Informationen zum Sorgerecht und Umgangsrecht unter www.familien-wegweiser.de

Sorgerecht hat nichts mit Umgangsrecht zu tun. Ich kann auch hier nur von mir sprechen (nicht das es wieder falsch aufgefasst wird und ich erschossen werde,gg ;) Mein Ex-Mann konnte die Kinder alle zwei Wochen von Do-abend bis So-abend und ansonsten Do. von mittag bis abends sehen (was er nicht wollte). Soweit ich das weiss, ist es die vorgeschriebene rechtliche Mindestauflage(wenn man es so formulieren kann)-ich hoffe, ihr wisst, was ich meine(ansonsten lieber nochmal fragen;) Jedoch habe ich Ihn angeboten, er dürfte Sie auch öfters sehen, weil die Kinder sich es so wünschten (was er ablehnte) Die Mutter darf das Kind dem KV nicht vorenthalten(es sei denn der Vater ist volltrunken)! Wenn Bedenken oder Unstimmigkeiten bestehen, muss dass beim Jugendamt vorgetragen und weiteres beantragt werden ggfls.zum Anwalt. In den Zeiten, wo das Kind sich beim Vater aufhält, hat die Mutter nichts vorzuschreiben! Der Vater kann sich ebenfalls ans Jugendamt wenden!(oder Anwalt)

LG Sesostris

Aufenthaltsbestimmungsrecht

Umgangsrecht

und Sorgerecht sind verschiedene Sachen die am Besten

von Jugendamt geklärt werden sollten, da dies vom Familiengericht befragt wird.

jumba 04.10.2010, 09:22

sorgerecht und aufenthaltsbestimmungsrecht gehören zusammen. abr ist bestandteil des sorgerechtes. sorgerecht und umgangsrecht haben nichts miteinander zu tun. ein vater kann ohne sorgerecht sein, hat aber trotzdem immer recht und pflicht auf umgang.

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Umgangsrecht hat nichts mit Sorgerecht zu tun. Umgangsrecht hat das elternteil, wo das Kind nicht seinen Wohnsitz hat.Meist wird es wie folgt geregelt jedes zweite WE ist das Kind beim umgangsberechtigten Elternteil, die Ferien werden geteilt. Ist die Entfernung zwischen Kind und umgangsberechtigten Elternteil zu groß oder das Kind unter drei gibt es individuelle Lösungen. Gibt es Streit über die Ausübung des Umgang hole dir Hilfe beim Jugendamt und notfalls geh vor Gericht. Warte aber nicht zu lange. Die Zeit spielt gegen dich und dein Kind. Erfahrungsgemäß gibt es für Väter solange keine Probleme mit dem Umgang bis die Mutter einen neuen Partner hat und dann auf heile neue Familie machen will egal was gut fürs Kind ist. Viel Glück!

jumba 04.10.2010, 09:24

was hat die entfernung mit einem kind unter drei zu tun. kinder können ab dem 5 oder 6. lebensmonat zum umgang beim vater über nacht und wochenende bleiben. laufende rechtsprechung. dann halt nicht alle zwei wochen sondern jede woche.

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carsten1979 04.10.2010, 11:25
@jumba

Ich habe auch nicht gemeint das Entfernung was mit dem Kindesalter zu tun hat. Ich meinte nur in beiden Fällen ist eine pauschale Regelung kaum möglich. Kinder unter drei sollten öfter als alle zwei Wochen Kontakt zum umgangsberechtigten Elternteil haben, damit sie nicht fremdeln. Wohnen die Eltern weiter auseinander sind alle zwei Wochen aus Kosten- und Zeitgründen kaum machbar. Unser Enkel wohnt auch fast 600km vom Vater entfernt und beide sehen sich nur in den Schulferien. Da muß das Telefon helfen.

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Nein, Sorgerecht hat nicht mit dem Umgangsrecht zu tun. Wenn die Eltern sich nicht untereinander einigen können, kann der Elternteil, der Umgang haben möchte, zum Jugendamt gehen und um Hilfe bitten oder einen Anwalt um Rat fragen.

Wer das Sorgerecht hat ist der BESTIMMER

Hier nun ein Zitat:

Soweit der umgangsberechtigte Elternteil sein Umgangsrecht wahrnehmen möchte, kann er, falls es über die Ausgestaltung des Umgangs zu keiner Einigung zwischen den Eltern kommt, das Familiengericht anrufen, das den Umgang verbindlich zu regeln hat.

Die konkrete Ausgestaltung der Umgangsregelung ist nach den Umständen des Einzelfalles unter Abwägung der konkreten Verhältnisse vorzunehmen. Maßstab für die Findung der konkreten Umgangsregelung ist, wie bei allen Streitigkeiten in Fragen des elterlichen Sorgerechts, das Kindeswohl.

jumba 04.10.2010, 09:19

so ein blödsinn. sorgerecht hat mit umgangsrecht nichts zu tun. wenn die eltern nicht in der lage sind das einvernehmlich zu klären, dann muss der umgangselternteil vor gericht ziehen und es klären lassen. was er während des umgangs mit dem kind unternimmt oder wo er hinfährt obliegt seiner eigenen entscheidungsgewalt. immerhin wird ihm während des umgangs die alleinige alltagssorge übertragen. somit kann er entscheiden mit wem das kind sich beschäftigt, wo es sich aufhält, wo er mit dem kind hinfährt etc. wer das sorgerecht hat ist niemals der BESTIMMER, dieses bestimmen wollen kann sich sehr schnell rächen und sehr schnell ändern. denn wenn der umgangselternteil irgendwann die nase voll hat, dann holt er sich selbst das sorgerecht und bestimmt mal ganz schnell anders.

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shoemaker 05.10.2010, 02:22
@jumba

Wow, Dir ist in dem Zusammenhang wohl übel mitgespielt worden. Ich habe mich undeutlich ausgedrückt und zu locker ausgedrückt. Der Sorgeberechtigte trifft alle relevanten Entscheidungen, die das Kind betreffen, Schule, gesundheitliche Versorgung, usw. (Bestimmer). Davon unabhängig kann es ein Umgangsrecht geben. Jetzt Zitat oben: "Soweit der umgangsberechtigte Elternteil sein....", Natürlich hast Du auch teilweise recht,weil während des Umgangs unterliegt ihm die Entscheidungsgewalt, allerdings in bestimmten Grenzen. So kann das Kind in dieser Zeit nicht in eine andere Schule umgemeldet werden. Wenn Du an einem anderem Tag, als an deinem Besuchstag, dein Kind aus der Kita abholen möchtest, kann Dir das verweigert werden, wenn der sorgeberechtigte Elternteil das so verfügt hat. Relevante Dinge bestimmt der oder die Sorgeberechtigte, auch wenns manchmal unfair ist. Der Umgangselternteil kann sich nur in seltenen Fällen "das Sorgerecht holen". Wenn Du im Alltagsgeschehen so emotional reagierst, wie auf meine Antwort, dann ... sehe ich das eher problematisch.

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Umgangsrecht bedeutet das ein Kind ein Recht auf beide Elternteile hat. Auch wenn diese getrennt sind. Eben das Recht auch Umgang mit dem Elternteil zu haben mit dem es nicht zusammen lebt und das am besten regelmäßig. Schau bei Wiki unter Sorgerecht nach!

wenn die mutter dir den umgang verweigert, solltest du dich an die mediationsstelle des jugendamtes wenden in dem dein kind lebt (auch manchmal sozialer dienst oder familiengerichtshilfe genannt). du solltest dort zum elterngespräch laden und mit ganz konkreten vorschlägen über die umgangsgestaltung kommen und diese fordern. alle zwei wochen von fr-so. alle hälftigen feiertage (also der nächste is glaub ich für dich erster oder zweiter weihnachtstag - bsp) alle hälftigen ferien und drei wochen urlaub im jahr (sommer/winter geteilt oder sommer...wie du halt das in die reihe bekommst urlaubstechnisch). das kannst du in form einer UMGANGSVEREINBARUNG oder in form eines kalenders ausformulieren und die termine schon reinschreiben. gerade wochen sind deine, ungerade wochen sind ihre. punkt UMGANGSVEREINBARUNG kannst du googlen oder schreibst kurz und schmerzlos: Der Umgang wird gem. laufender Rechtsprechung wie folgt gestaltet (umfang siehe oben).... ich fordere dich auf das kind am ...um...zum umgang mit wechselsachen etc (in schlimmen fällen kannst du hier an der stelle aufzählen was dazu gehört) bereit zu halten. die kinder werden von mir am fr 16/17 uhr abgeholt und am sonntag um 17/18 Uhr wieder zurückgebracht. bei krankheit sind die umgänge am folgenden wochenende nachzuholen (oder so)... das musste jetzt nur noch schicker machen :) und komplett durchformulierne nach deinen vorschlägen. schick das der mutter zu, fristsetzung eine oder zwei wochen mit bitte und forderung der unterschrift an dich zurück (schick es daher in zweifacher form - von dir bereits unterschrieben). wenn sie weder zur mediation erscheint noch die unterlagen zurückschickt: anwalt, antrag auf eilanordnung wegen umgangs mit zwangsgeldandrohung. sorgerecht musst du mit einem anwalt besprechen. das gemeinsame sorgerecht beim familiengericht zu beantragen kann man seit august als lediger vater. innerhalb von wenigen wochen soll das vom familiengericht bearbeitet und bei nicht vorliegender kindeswohlgefährdung seitens des kv, auch bewilligt werden. bis dato gabs nur einen fall der in die medien kam, wo es abgelehnt wurde, aber aufgrund des miesen verhaltens des vaters in der situation. ich würde sagen für umgang solltest du wie beschrieben mit eigenen ideen und mit dem jugendamt im schlepptau der dame nett und freundlich auf die pelle rücken. was das sorgerecht betrifft empfehle ich einen familienanwalt und hoffe das der mittlerweile schon etwas mehr weiß. man geht davon aus, da es noch keine laufende rechtsprechung dazu gibt, dass dir das zum vorteil sein sollte. hörte ich...ich wünsch dir viel glück und lass dich nicht unterkriegen ^^

Umgangsrecht und Sorgerecht sind 2 verschiedene Dinge

Sorry meine Antwort konnte nicht so geändert werden weil die Zeit ablief.
Die Mutter des Kindes kann dir zwar das Sorge oder Umgangsrecht verweigern, jedoch kann dies per Gericht angezweifelt werden. Umgangsrecht bedeutet, du darfst dein Kind sehen, mit ihm auf den Spielplatz gehen, oder an seiner Freizeit teilnehmen, oder ihm am Tag begleiten . ( bin mal von einem Sohn ausgegangen ) Sorgerecht bedeutet , daß der Sohn auch mal über Nacht bei seinem Vater bleiben darf, da dieser das Recht dazu besitzt. Beides kann per Gericht vom Vater gegen die Mutter erwirkt ( eingeklagt ) werden. Soweit würde ich es aber nicht kommen lassen, sondern mal vernünftig sich zusammen setzen und die heikle Situation zu klären versuchen. Wenn dies nicht klappt, kann man das Jugendamt einschalten oder über einen Anwalt die Klage bei dem Familiengericht einreichen.

carsten1979 04.10.2010, 08:19

stimmt so nicht ganz. Wer Umgang hat kann das Kind auch bei sich übernachten lassen. Das hat nichts mit dem Sorgerecht zu tun.

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Das Sorgerechtsvollmacht beeinträchtigt in keinster Weise das Umgangsrecht.

Tampres1 04.10.2010, 10:25

Bei der Vergabe von Umgansrecht, zählt einzig und allein das Prinzip des Kindeswohls. Was dIe Eltern gerne hätten, welche Vorstellungen sie haben und Wünsche bezüglich des Kindes ist nicht von Belang. Es wird nur das Wohl des Kindes gesehen. Umgangsrecht hat), entscheidet dieser über Dinge der täglichen Lebens und der tatsächlichen Betreuung allein, wenn das Kind sich gerade bei diesem Elternteil befindet. Das bedeutet, du darfst mit deinem Kind Ausflüge unternehmen, ihr Kleidung anziehen, ihr Nahrung die Du für richtig hälts geben. Die Mutter hat da nichts reinzureden. Das ist gesetzlich geregelt!!! Er sollte sich an das zuständige Jugendamt wenden ansonsten an den Familienrichter.

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jumba 04.10.2010, 10:42
@Tampres1

sollte die kleidung nicht witterungsbedingt sein und dauernd zu krankheit führen, sollte die nahrung gesundheitschädigend sein (allergiekind zb.) dann hat die mutter da wohl was mitzureden und dann wird umgang eingeschränkt. der vater muss sich an die rahmenbedingungen im umgang mit seinem kind halten. dazu gehört das er das kind so behandelt, das es keinen dauerhaften schaden davon trägt. darüber redet man auch in der verhandlung und beim jugendamt. wenns nicht funktioniert muss neu verhandelt werden.

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