Umgangsrecht nach dem Umzug

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6 Antworten

.... Leider ist es nicht die Pflicht deines Ex Partners, die Fahrstrecke auszuweiten, dich zu unterstützen, die gerichtliche genannte Vereinbarung ist bindend.. Da ich aber ausgehe das du Unterhalt zahlst und durch den Job den du dafür 150 km entfernt annimmst erst machbar ist, solltest schriftlich deinen Ex um Zustimmung der Erweiterung, Fahrstreckenteilung wie auch immer du es vorstellst zu bitten... Weise ihn imfreundlichem Sinne in deiner schriftl. Mitteilung daraufhin, das du den Umgang mit deinem Kind nicht aufgeben willst und er aussergerichtl. mit dir eine freideliche Lösung finden möchte, im Falle seines ablehnens, bist du gezwungen um Gerichtl. Hilfe zur Klärung zu bitten und einen entsprechenden Antrag per Anwalt stellen lässt. Setze eine Frist an deinen Ex und bei Ablauf ohne entsprechende Antwort, wirst ohne weitere Nachfrage automatisch per Anwalt alles in die Wege leiten... Leider wird dein ex sich unter druck gesetzt fühlen, möglicherweise auch aus Wut keine Einigung beitragen, aber dennoch denke ich das du auf lange Sicht betrachtet nicht auf good will Gesten des Ex angewiesen sein solltest und das entsprechend bindend per Gericht abhandeln lässt. Die Grundlage eines jobes in 150km ferne ist treffend, denn Unterhalt kannst du zahlen, aber nur mit der Garantie dein Kind regelmässig zu sehen dazu fähig bist... Männer verdienen immer mehr als Frauen und daher auch nichts neues, das du als Mutter die nur Umgänge hat, Unterhalt zahlen muss mit allen Lasten nicht auch noch ein Auto zahlen kann... Ich denke du solltest dich darauf vorbereiten per Gericht das durchzuboxen und ich ehrlich gesagt, auch eine Mutter wie du bin, mein Kind beim Vater lebt und zweifellos erwarten kann, das die immernoch fehlende Gleichberechtigung zur finanziellen Löhnen, wenigsten den Willen in der fern eine Arbeit anzunehmen, als Mutter honoriert werden sollte, wenn es um den Umgang mit seinem Kind geht, nicht daran scheitern darf, weil Mutter nicht mobil sein kann,aber der Kvater alles dafür vorweist, jedoch aus Gemeinheit sich dagegen stellt... viel Glück und Kopf hoch... Im übrigen, es gehört immer viel dazu wenn die Mutter das Kind beim Vater leben lässt, aber was viel wichtiger ist, das auch so eine Mama spätestens mit der Erkenntnis, meinem Kind geht es dort gut, ich lerne aus Fehlern und habe verändern, eine Mama irgendwann sehr schätzend und achtend ausdrückt!! Ich finde es toll das du hier fragst und da ich bereits auch von der Unterhaltskasse aufgefordert wurde mich Bundesweit zu bewerben, kann ich dir nur das empfehlen was ich auch plane.... Viel Glück und nicht unterkriegen lassen...

Nein, leider nicht. Normalerweise ist der getrenntlebende Elternteil verpflichtet das Kind zu holen und auch wieder zu bringen. Du hast Glück das dein Ex die Hälfte übernimmt. Nach dem Umzug gibt es die Möglichkeit das Kind mit einem Zugbegleiter auf die Reise zu schicken. Das Geld dafür musst du aufbringen oder der Umgang wird nicht stattfinden. Versuch doch mit deinem Ex eine neue Regelung zu treffen. Z.B. das die Kleine die ganzen Ferien bei dir verbringt und dafür die Wochenenden nicht mehr oder so ähnlich. Abgesehen davon verstehe ich nicht warum man so weit wegziehen muss für einen Job. Das Kind ist immer das Opfer, schade!

ich will eigentlich auch nicht wegziehen, bin jetzt aber arbeitslos geworden und habe einen neuen Job gefunden. Es tut mir sehr Weh, von meinem Kind weit entfernt zu sein...... Wenn ich weiterhin arbeitslos wäre, kann ich dann Lebensunterhalt nicht mehr leisten.... Zahle ja noch Kindesunterhalt und die Miete ist zu hoch.....

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Er ist nicht verpflichtet, in Zukunft mehr zu leisten, als das Familiengericht es festgelegt hat. Er kann ja schlecht der Leidtragende bei Deinen beruflichen Problemen sein. Wenn DU wegziehst, mußt Du auch die Folgen bewältigen, die sich dadurch für den Umgang ergeben.

naja, das stimmt so nicht ganz! sie kann ein änderungsurteil auf grund der geänderten lebensverhältnisse verlangen. // mal ganz nebenbei: wie sieht es denn aus, wenn der vater mit kind von nord- nach süddeutschland zieht... dann muss sie (die mutter) auch zusehen, wie sie den umgang mit ihrem kind geregelt kriegt! sie kann noch nichtmal die dadurch bedingten mehrkosten steuerlich geltend machen! irre gesetze! allerdings ist das eher ein ausnahmefall - immerhin haben hierzulande mehr als 90% der frauen das ABR der gemeinsamen kinder.

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@alterhase001

ABR habe ich mit meinem EX gemeinsam. Ich weiss dass es ein Ausnahmesfall ist, es ist auch eine sehr schwere Geschichte.....

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@alterhase001

hase:

wenn der betreuende elternteil die strecke verursacht, dann kann er auch an den kosten des umgangs herangezogen werden: teilweise oder überwiegend oder ganz. das könntest du mit dem anwalt klären lassen.

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Derjenige, der das Umgangsrecht hat, also die Kinder zu bestimmten Zeiten sieht, muß dafür sorgen, das das Kind hin und zurück kommt, also in dem Falle du. Dein EX muß dir in keinster Weise entgegen kommen.

rechtlich verpflichtet ist er nicht, moralisch (einzig und allein im interesse der tochter) schon!

Warum sollte es einer umgangsberechtigten Mutter besser gehen? Seit 10 Jahren hole und bringe ich meine Tochter 150 km. Seit einem Jahr mit dem Zug. Den halben Fr. und den halben So. ist man da unterwegs. Für Väter ganz normal.

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