Umgangsrecht Kinder?

8 Antworten

Ihr habt beide die gleichen Rechte. Ihr könnt beide Forderungen stellen, ihr könnt beide Pläne erstellen. Am Ende müsst ihr allerdings beide Kompromisse eingehen, um eine Einigung zu finden.

Bisher hast du die Pläne offenbar komplett selbstständig erstellt und dem Vater serviert. Das würde ich ändern. Setzt euch zusammen und erstellt die Besuchspläne künftig gemeinsam. Und fragt vielleicht mal die Kinder, was die gerne hätten. Oder überlegt euch, ob ihr ein Wechselmodell einführt, oder wenigestens mal einen Nachmittag, Abend und Übernachtung unter der Woche, damit der Vater mehr von seinen Kindern hat, und die mehr von ihrem Vater.

Ich habe ihm den nicht serviert. Ich habe einen Plan erstellt und ihn gebeten seine Änderungswünsche mir zu sagen. Wenn er natürlich den ganzen Plan abändert und ihn auf sich zuschneidest und nicht fair bleibt was den Wechsel angeht, dann ist das schon ziemlich frech.

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Ihr habt das Sorgerecht nicht offiziell geregelt, sehe ich das richtig? Dann haben beide gleiches Recht.

Dein Schema ist ein Schema und damit zwar als Grundlage gut, aber man sollte auch flexibel damit umgehen. Denn die Kinder werden älter, und sie wollen sich ja auch mal am Wochenende mit Freunden verabreden, zu Geburtstagen usw.

das ist ja das Problem, möchte ich eine Änderung (z.Bsp. Opa kommt aus der Ferne) habe ich nie eine Zustimmung bekommen, seit 2 Jahren.

Hatte er ein Änderungswunschwunsch (Oma Geb. / Kind der Freundin Geb.) habe ich dem immer zugestimmt.

Wenn es nur in eine Richtung funktioniert, muss der Plan wohl fix bleiben, oder nicht?!?!

Die Geburtstage der Freunde funktionieren auch wenn sie bei Ihm sind. Da ist er mich aber auch mal angegangen warum ich Geb. Zusage obwohl es sein WE war. Zugesagt habe ich schon mal gar nicht, mein Kind (6.) wollte da damals hin und ich hab ihm das gesagt…

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@DieMagdaLena

immer schade, wenn man die Differenzen aus einer gescheiterten Partnerschaft auf den Umgang mit den Kindern überträgt.

Dann musst Du eben ein paar flexible Wochenenden einplanen, die nicht schon ein Jahr vorher feststehen.

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@musso

Ja find das auch schade, aber was soll ich tun. Ich sage immer Ja ist okay, aber andersrum funktioniert das gar nicht.

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Generell ist so ein Plan gut. Ich würde versuchen ihn im Vorfeld abzustimmen und wenn dies geschehen ist, ist dieser auch fix (also keine Änderungen mehr , um an die anderen Kids anzupassen).

Schwierig wird die Frage nach den geforderten Mehr Wochenende. Hier würde ich die Meinung der Kids einholen und wenn die sagen "34" das sollte dies auch respektiert werden. Kann hier im Vorfeld keine Einigung erzielt werden würde ich eine neutrale Stelle mit der Vermittlung beauftragen. Dies kann das JA sein, muss aber nicht. Ich würde dies aber zuerst so probieren und dann schauen, was vorab planbar ist und was eben mnicht.

LG

Alle 2 Wochenenden von Freitag bis Sonntag bei ihm, halbe Ferien und wenn machbar dann noch 1 oder 2 Nachmittage die Woche.

Das ist der übliche Turnus den ich ihm anbieten würde. Er darf das Wochenende bestimmen ab dem es los gehen soll mit der Regelung.

Wegen der Ferien bleibt der vereinbarte Plan aus diesem Jahr, da die Ferientage ja wahrscheinlich eh firmentechnisch schon festgelegt sind.

Könnt ihr euch nicht einigen, oder kommen keine vernünftigen Gegenvorschläge, dann soll er das Familiengericht bemühen.

Er kann nicht den Plan nach Gutdünken umschmeißen. Genauso wenig wie du. Aber wenn er aufgrund der Neuen und deren Kindern nun meint, dass sich Alles um sein Leben drehen soll, dann irrt er.

Gemeinsames Sorgerecht bedeutet gemeinsame Entscheidungen zu treffen. Klappt das nicht, dann kann man entweder das Jugendamt zur Vermittlung ins Boot holen oder gleich den Anwalt einschalten.

Sage ihm also klipp und klar, dass es entweder so bleibt wie geplant oder er den neuen Vorschlag akzeptieren soll oder einen vernünftigen Gegenvorschlag machen kann.

Ja so denke ich auch! Ein Nachmittag unter der Woche klappt beruflich nicht. Daher bekommt er ja immer ein Wochenende mehr und er holt die Freitags in den Einrichtungen ab u d bringt sie Montag wieder hin. Brückentore gebe ich ihm, damit sein Wochenende länger ist. Ich finde das alles schon fair.

Da spontane Tauschs seiner Seite nicht statt finden nur wenn es zu seinem Gunsten ist statt. Anders rum ignoriert er meine Anfrage.

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@DieMagdaLena

Dann würde ich mich mit ihm nochmal hinsetzen und ihm klipp und klar sagen, dass es so nicht geht. Sicherlich möchte man Alles für de Kids machen und es ist ja auch super, dass er einer der Väter ist die sich kümmern. Aber mal eben alles über den Haufen schmeißen geht eben nicht. Und wer weiß wie lange die Neue bleibt ;-). Und die Nächste will es dann vielleicht doch wieder ganz anders...

Also nicht, dass es nur an ihr liegt, aber offenbar baut er das Konstrukt ja jetzt um sie und ihre Kinder herum.

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Also ehrlich, du hattest mit deinem Ex-Mann sehr viel Glück. Kenne wenige Väter, die so viele Jahre konsequent ihre Kinder daheim haben wollen und das auch noch, wenn eine Neue in sein Leben tritt, die auch Forderungen stellt.

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