Umgangsrecht Fahrtkosten, bitte um hilfe

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3 Antworten

Es ist grundsätzlich so, das der Elternteil der vom kind getrennt lebt die Kosten des Umgangs zu tragen hat, auch und vor Allem die Fahtkosten. Du musst ihm keinen Cent geben. Ich finde es sehr erstaunlich, das er die Frechheit besitzt Geld dafür zu fordern das er sein Kind sehen kann. Hart ausgedrückt heisst es: Wer kein Geld hat für den Umgang kann sein Kind nicht sehen oder muss bei Hartz4 betteln gehen. Auch die Ferienregelung finde ich sehr fraglich. Für das Kind ist es nicht gut riesige Pausen zu haben und dann gleich mehrere Wochen am Stück beim Vater zu sein. Die normale Regelung schließt die Hälfte der Ferien sowieso mit ein. Auerdem sollte das Kind alle 14 Tage am Wochenende beim Vater sein. Alles Andere dient nicht dem Kindeswohl. Wenn dein Ex nicht in der Lage ist den Umgang so zu gestalten (auch finanziell) wie er fürs Kind gut ist würde ich abbrechen. Das ganze Verhalten...mit den Briefen und den nicht eingehaltenen Versprechungen etc. ist nicht akzeptabel. Das Kind bekommt den Eindruck das alles unheimlich schwierig ist etc....Hier wäre zu überlegen ob ein Abbruch des Umgangs nicht sinnvoller wäre, natürlich nicht wenn das Kind seinen leiblichen Vater abgöttisch liebt und diese Ferienregelung ganz toll findet, da musst du abwägen. Fakt ist das Verhalten deines Ex geht mal gar nicht, er führt sich auf wie ein Pascha, man hat den Eindruck das es hier um ihn geht und nicht ums Kind. Manchmal ist gar kein Umgang besser als ein ewiges Gewurschtel, Gezanke, schlechte Gefühle und Schwierigkeiten. Wenn er weiterhin Umgang möchte sollter er sich mal am Riemen reißen aufhören dich am Tel. dumm darzustellen, gefälligst normal mit dir reden (zeitnah, ohne Briefeschreiberei) und echten Einsatz (auch finanziell) zeigen. Ich hätte in deiner Situation schon längst gesagt: Auf nimmer wiedersehen, alleine klappts besser ohne das man jedes mal bei jedem Termin einen schlechten Tag hat und sich mit Schwierigkeiten auseinandersetzen muss die eigentlich gar nicht einem selbst sind, sondern dem Expartner. Genau deswegen (um es nicht mehr zu haben) hat man sich ja schließlich mal getrennt.

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Kommentar von Rashia
04.10.2011, 18:46

Das geht ja jetzt nicht erst seit einem Jahr so sondern wirklich auch länger, heute war ich mit den netten Briefen beim Jugendamt aber die haben nur die Briefe kopiert, gesagt das sie noch keine Zeit haben und mich anrufen werden, und das sie nicht vermitteln können sondern lediglich den Vater des Kindes anschreiben können... Was das mit den Zeiten angeht, wir wohnen halt ca 370km auseinander, daher klappt jedes zweite Wochenende anscheint finanziell schon gar nicht. Die vom Jugendamt meinte ich müsste die hälfte der Kosten mit tragen (wobei mir die Dame nicht so vorkam als hätte sie Ahnung) Mein Kind liebt seinen Papa und ist gerne da. (der Papa nimmt den ja auch nur wenn er ihn entweder direkt zur Oma bringen kann oder vorher mit seiner neuen Familie eh Zoo besuch etc geplant waren -..-) Wer mag so einen Urlaub beim Papa nicht? Die Spielsachen die er dort geschenkt bekommt darf er aber nicht mit nach hause nehmen (mir ist das gleich, für mein Kind tut es mir leid da er hier auch gerne damit spielen würde)

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Kommentar von timbatal
05.10.2011, 01:34

das stimmt so nicht. in der regel trägt der umgangselternteil die kosten des umgangs. ansonsen die person die die distanz geschaffen hat oder beide eltern anteilig. sprich er kann sie auffordern sich an den kosten zu beteiligen. im notfall muss er klagen um die kosten durchzusetzen oder zu fordern das die mutter hälftig, anteilig oder gar den ganzen weg fährt bis zu ihm. kommt sehr oft vor und ist laufende rechtsprechung.

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an kosten für schulbücher muss der vater des kindes sich nicht beteiligen, dafür bekommst du unterhalt. diese kosten sind anzusparen oder du musst einen antrag bildung -und teilhabeleistungen stellen, so du alg2 bekommst oder das kind wohngeldbezieher ist oder du. wenn der vater gegen die übernahme des ehenamens ist, wirst du dies so hinnehmen müssen und akzeptieren. immerhin kann dein neuer auch deinen namen annehmen. umgangskosten trägt im normalfall der umgangsberechtigte oder wenn der elternteil die distanz geschaffen hat. in eurem fall könnte es sein das du zu kosten herangezogen werden könntest, aber das muss er erstmal einklagen. schreibe einen netten brief zurück, dass du ihm zeitpunkt x gegeben hast die termine zu nennen wann er sein kind abholen möchte. leider siehst du dich momentan nicht in der lage das kind zu ihm zu bringen, da du in xx tagen heiratest und eine hochzeit zu organsieren hast. zudem hat der umgangsberechtigte die kosten des umgangs zu tragen, dafür werden ihm vom unterhalt das hälftige kindergeld (92 euro) abgezogen und zugebilligt. möchte er also das kind noch holen, bietest du tag xy in der zeit von - bis - an. sollte sich kv name xy innerhalb der nächsten 7 tage nicht melden, siehst du den termin als verbindlich an und machst das kind abreisefertig. ist er um zeit xy nicht bei dir erschienen wird der umgang ausfallen bis zu den nächsten festgelegten schulferien. mfg rashia so oder so ähnlich, höflich und neutral ohne wertung. irgendwelche schulbücher oder blödsinn würd ich an deiner stelle nicht mehr erwähnen. wenn er anrufen will, steck einen anrufbeantworter ran mit dem kann er sich auseinandersetzen. ansonsten per post, per mail oder sms. dumm kommen musst du dir überhaupt nicht.

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Kommentar von Rashia
05.10.2011, 10:08

Das er die Schulbücher net bezahlen muss weiß ich. Letztes Jahr haben ihn mehr oder weniger seine Eltern dazu gebracht für den kleinen einen Teil der Schulbücher als Geschenk eben zu bezahlen, anders gesagt wir haben uns die Kosten fürs erste Schuljahr geteilt. Dieses Jahr habe ich ihn lediglich nachgefragt ob er wieder etwas übernehmen möchte, er sagte 20 Euro könnte er abzweigen. Ka was dann geschah aber es hieß für mich 1 Monat hinterher telefonieren und das Resultat hatte ich dann im Brief das er es ja nun nicht mehr für Notwendig hält. Das mit dem Nachnamen war ähnlich, ich habe unseren Sohn neutral gefragt welchen Namen er möchte, zu beginn wollte er halt den neuen Namen. Daher ich wieder mit dem KV gesprochen, der es am Telefon auch nach einem Monat warten dann erst zusagte. Er fragte sogar wie er es beschleunigen könnte, ob er zum Standesamt müsse etc. In dem Brief der danach kam, schrieb er dann nur noch : Wenn ich den kleinen am 3 Oktober nicht zu sehen bekomme, überlege ich es mir mit der Namensänderung. Das ist für mich Erpressung, kurz danach telefonierte er mit meinem Sohn, der will nun doch den alten Namen behalten ( wenn der den mal nicht beeinflusst hat weiß ich auch nicht) Aber damit ist das Thema eh vom Tisch, wenn mein Sohn das nicht will ist ja alles ok. Ich hab nur den KV nachgefragt weil mein Kind den Wunsch hatte. Keine sorge ^^ mit dem KV rede ich nur noch oder Brief (evtl leider bald nur noch über unseren Anwalt) Danke für deine Antwort :)

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wäre erstmal fraglich wer die entfernung zwischen dem kind und dessen vater geschafft hat??? dann ist es zu dem allein schon vom prinzip her normal (so sollte es bei normalos zumindestens sein) die umgangskosten gemeinsam zu tragen... DAS sowieso wenn beispielsweise du in diesem fall für die entfernung verantwortlich sein solltest! andernfalls kann/sollte der vater das dann mal gerichtlich klären lassen!!! was mit dem jugendamt einst vereinbart wurde ist irrelevant und hat keine rechtliche relevanz! der vater kann sich dran halten, müssen tut er aber garnichts! was du machen sollst kann die keiner sagen... noch mehr stress provozieren würde nicht unbedingt für dich sprechen... nur du kannst wissen was für das kind am besten ist! du musst dein handeln mit dir selbst vereinbaren können!

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Kommentar von Rashia
02.10.2011, 15:50

Die Entfernung haben wir beide geschaffen, er ist weiter in den Norden ich weiter in den Süden gezogen. Ich habe auch nicht vor noch mehr Stress zu verursachen. Die ganzen Probleme versuche ich von meinem Kind fern zu halten, aber leider scheint mein Ex Mann es lieber auf den Rücken des Kindes austragen zu wollen. Sicher liegt es an beiden Seiten wenn dinge nicht klappen, aber ich hab damals ne Familienberatung besucht, er ist nicht aufgetaucht nachdem die Familienberaterin ihm wohl was sagte was ihm nicht passte, er will nach außen hin der tolle Papa sein, der mir sagt wie wichtig es ist das er den kleinen zu sehen bekommt, sagt aber jetzt schon die Weihnachtsferien ab weil er mit seiner neuen Familie in Urlaub fährt. (Die Frage ob er seinen Sohn mitnehmen darf kam nie) Wenns rein um das Rechtliche gehen würde, bedeutet das noch lange nicht das es gut für das Kind ist. Das Kind will zu seinem Vater und ich verbiete dies auch nicht. Aber wenn er die abgesprochenen Termine nicht einhält, muss ich mich dann immer nach ihm richten? Denke wohl nicht. Denn den Stress den der Vater verursacht der geht auf mich nun mal über und das bekommt das Kind mit, egal wie sehr ich es versuche von ihm fern zu halten.

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Kommentar von PrinzessinBrain
04.10.2011, 15:14

Die Kosten des Umgangs sind vom getrenntlebenden Elternteil zu tragen, egal wer eine Entfernung geschaffen hat.

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