Umgangsrecht der Kinder

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6 Antworten

Die Kinder können ohne weiteres bei dir versichert werden, wenn die Kindsmutter selbst nicht arbeitet (dazu ist sie nicht verpflichtet, da ihr Ehemann ihr ja Unterhalt leistet...), dies könnte auch "angeordnet" werden.

Bezüglich des "Umgangs" müsst ihr Euch einigen und seid dabei verpflichtet, auch die Belange des jeweils anderen Elternteils zu berücksichtigen. Die Kindsmutter allein darf nicht "bestimmen", wann die Kinder bei dir sind. Ebenso wäre es aber auch unfair, deinerseits Absprachen kurzfristig nicht einzuhalten....

Wenn ihr für die Kinder noch kein gemeinsames Sorgerecht habt, kannst Du dieses beim zuständigen Familiengericht beantragen. Seit Mai 2013 darf dir das Mitsorgerecht - auch gegen den Willen der Mutter - nicht versagt werden, wenn das Wohlergehen der Kinder nicht gefährdet wäre. Ihr müsstet dann zukünftig alle relevanten Entscheidungen für die Kinder gemeinsam treffen....

Du bist gesetzlich verpflichtet, die Kinder über Deine Krankenversicherung zu versichern. Bist Du privat versichert oder was soll der Aufstand?

Beim Umgang ist selbstredend auf Deine Arbeitszeit Rücksicht zu nehmen.

sie hat nicht zu gewähren...lese bitte unter ..http://familienrechtsblog.de/das-neue-sorgerecht-nicht-verheirateter-vater/

Jeder Elternteil (im Regelfall wird dies wohl der Vater sein) kann allerdings nun gemäß § 1626a Abs. 1 Nr. 3 BGB einen Antrag bei Gericht auf Begründung der gemeinsamen elterlichen Sorge stellen.

Das Familiengericht überträgt die gemeinsame Sorge gemäß § 1626a Abs. 2 BGB, wenn und soweit dies dem Kindeswohl nicht widerspricht.

Nach der Neuregelung des § 1671 BGB kann nun auch der nicht verheiratete Vater die alleinige elterliche Sorge gegen den Willen der Mutter gerichtlich beantragen und erhalten, wenn dies dem Kindeswohl entspricht. Hier wird also eine positive Kindeswohlprüfung vorgenommen. Die Vorschrift unterscheidet dabei nicht mehr zwischen verheirateten und nicht verheirateten Eltern oder danach, wer den Antrag stellt. Jeder Elternteil, gleich ob verheiratet oder nicht, kann einen Sorgerechtsantrag stellen, der dann unter Kindeswohlaspekten vom Familiengericht geprüft wird.

Auch ein Schichtarbeiter wird Möglichkeiten finden, seine Kinder möglichst oft zu sehen! Vielleicht ist es manchmal auch nur ein Tag und nicht das ganze Wochenende - aber mit ein wenig Vernunft auf beiden Seiten lassen sich Lösungen zu Gunsten der Kinder schaffen! Ihr werdet doch bei eurer Trennung eine Vereinbarung getroffen haben? Du zerbrichst dir mehr den Kopf über deine Ex als über deine Kinder - das sollte dir zu denken geben. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum sie dir Probleme macht.

Was hilft dir das gemeinsame Sorgerecht, das dir nicht nur mehr Rechte verschafft, sondern auch mehr Pflichten abverlangt, wenn du schon jetzt klagst, dass du deinen Pflichten den Kindern gegenüber nicht nachkommen kannst?!

Zuerst mal bin ich fassungslos! Weißt du, wieviele Väter hier zurecht klagen, daß man ihnen die Kinder vorenthält? Bei dir schreit alles nur nach Rache an deiner Ex und Null Interesse an deinen Kindern.

Die Versicherung kostet dich keinen Cent extra, weil du angestellt bist und damit in der gesetzlichen Krankenkasse. Ist es dir egal, wenn die Kinder nicht versichert sind?

Die Schicht wechselt jede Woche, also könntest du deine Kinder sehr wohl zu dir holen.

Warum muß sie unbedingt arbeiten, wenn sie einen Mann hat, der für sie und sie wiederum für die Kinder sorgt?

Wenn du das gemeinsame Sorgerecht möchtest, kannst du das jederzeit beantragen.

Wo in deinem Text kann ich irgendetwas von Liebe zu deinen Kindern finden? Du bist so voller Hass, daß du deine Kinder grob fahrlässig vernachlässigst und keinerlei Interesse an ihnen hast.

Denk mal über das alles hier in Ruhe nach und besinne dich auf Vaterliebe.

Übrigens, ich bin mir nicht sicher, ob du nicht an den Arzt-Privatrechnungen zur Hälfte beteiligt bist.

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@washilfts

Hatte ich vergessen zu erwähnen, ich bin in der privaten Krankenversicherung. Und ich liebe meine Kinder. Wenn ich am Wochenende frei habe, sind sie in der Regel auch bei mir. Nur wenn es dann ein Wochenende nicht klappt, dann dreht sie durch. Ist nämlich so, dass sie jedes 2. Wochenende darauf besteht, dass sie und ihr Mann abends ihre Runden drehen können zwecks Kneipe oder Disko. Und ich denke, wenn das Geld nicht reicht, dann sollte sie sich bemühen Arbeit zu finden, da ihr Ehemann auch nicht so viel verdient. Das gemeinsame Sorgerecht hatte ich schon beantragt, danach ist sie gleich zum Anwalt gelaufen und hatte es vehement abgelehmt, mit der Begründung, dass das Wohl der Kinder dadurch gefährdet wäre. Aber die Kinder sollen immer regelmäßig zu mir. Klingt halt sehr paradox.

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@tobibrian

Privat versichert als Schichtarbeiter? Mit den Arztrechnungen bist du trotzdem dran, deine Ex ist bei ihrem Mann mitversichert und hat kein Einkommen.

Wenn du deinen Text nochmal durchliest, fällt dir vll selber auf, daß da nichts zu lesen über die Liebe zu deinen Kindern, sondern nur über die Wut auf deine Ex. Das gemeinsame Sorgerecht kann sie gar nicht verweigern, mit welcher Begründung denn?

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@washilfts

Sie ist gleich zum Anwalt gerannt, und meinte ich dürfe das Sorgerecht nicht bekommen, da das Wohl der Kinder gefährdet ist. Da hat sich selbst das Jugendamt schlapp gelacht. Sie will die alleinige Macht der Kinder. Hauptsache, der Unterhalt kommt pünktlich und alles geht nach ihrem Kopf und dann ist alles in Ordnung.

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@tobibrian

Mach dich mal von ihr frei und achte nur auf die Kids. Damit würde es dir auch wieder besser gehen.

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@washilfts

@washilfts klar kann man als Schichtarbeiter privat versichert sein....Polizei , Bundespolizei , zoll......nur als Beispiel........

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@XC600

ok, deshalb kann er sich auch nicht aus der Verantwortung stehlen, wenn es um die Krankenversicherung der Kinder geht.

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@washilfts

das ist sicher richtig.........aber die kinder sind doch bestimmt derzeit bei der mutter familienversichert nehme ich mal an und das ist ja kostenlos wenn die mutter gesetzlich versichert ist..............warum verlangt sie dann vom vater das er die kinder privat mitversichert ? das wäre ja eine ziemlich teure Angelegenheit für den vater und absolut nicht notwendig.......

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@XC600

Du hast wohl die Frage nicht ganz gelesen :-)

Die Mutter arbeitet nicht und ist deshalb vermutlich bei ihrem Ehemann mitversichert. Der kann aber doch die "fremden" Kinder nicht familienversichern.

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@washilfts

doch hab ich gelesen ;) ..........aber es gibt ja mehrere Möglichkeiten , die ex muß ja nicht zwingend bei ihrem neuen mann mitversichert sein ...........ich z.b. arbeite auch nicht , bin aber freiwillig gesetzlich versichert weil mein mann privatversichert ist und ich bei ihm nicht mitversichert werden kann.....meine kinder sind bei mir mit familienversichert (kostenlos).................aber da wir die Situation des Fragestellers ja nicht kennen kann man hier wohl nur spekulieren...bis jetzt hat er uns ja nicht verraten wie bzw. wo seine ex und die kinder im Moment versichert sind und warum die ex möchte das ER die kinder (kostenpflichtig) versichert..........

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Doch, deine Kinder können über dich versichert werden, wo liegt das Problem? Außerdem, sei froh, dass deine Exfreundin möchte, dass du dein Umgangsrecht in Anspruch nimmst, oft ist es andersrum.

Natürlich bin ich froh und ich nutze auch die Möglichkeit, so oft wie möglich um meine Kinder übers Wochenende zu holen. Auch wenn sie etwas weiter entfernt wohnen. Ich kann nur nicht nachvollziehen, warum sie mir keine Möglichkeit zum gemeinsamen Sorgerecht gibt und mit der Begründung kommt, das Kindeswohl ist dadurch gefährdet und andererseits will sie, dass ich sie alle zwei Wochen nehme. Da verstehe ich die Logik nicht. Und da sie nicht mal einen erlernten Beruf mit 30 Jahren hat und damit auch keine lust zu arbeiten.

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@tobibrian

Na ja, ob sie arbeiten geht oder nicht sollte nicht deine Problem sein, scheinbar kommen sie auch so gut klar. Das gemeinsame Sorgerecht kannst du doch beantragen, was hält dich davon ab?

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@vanillaschote

Hab ich ja schon, aber das will sie mir nicht geben. Sie denkt, ich würde zuviel in die Erziehung der Kinder einmischen. Und ihr Mann ist nur wichtig, dass der Unterhalt da ist.

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@tobibrian

Also, was zwischen ihrem Mann und ihr da ist, geht dich ehrlich nichts an. So lange es den Kindern damit gut geht, musst du dich da raushalten. Natürlich solltet ihr euch einig über die Erziehung der Kinder sein und da auch am gleichen Strang ziehen, alles andere schadet den Kindern nur. Ich würde, an deiner Stelle, das Sorgerecht beantragen/einklagen, wenn es keine Gründe dagegen gibt, wirst du es auch bekommen. Sie will ja, dass du dich regelmäßig um die Kinder kümmerst. Allerdings wollen viele getrennte Männer ein gemeinsames Sorgerecht haben weil sie damit ihre Expartnerin weiter kontrollieren und ärgern können, so sollte es dann nicht aussehen.

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@vanillaschote

Ist auch schlimm zu hören, wenn mein Kleiner (5 Jahre) sagt, nachdem er ein Wochenende bei mir war, dass er nicht zu seiner Mama möchte, und dass er sie hasse usw. Das erschrickt mich schon. Und ich wollte auch ein Gespräch mit seiner Kindergärtnerin führen (er ist im Förderkindergarten). Seine Mutter sagte zu mir, dass würde mir nichts angehen und ich würde eh keine Auskunft bekommen.

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@tobibrian

Okay, ich weiß nicht was bei euch los ist. Ich kann dir aber sagen, dass ich alleinerziehend war, meine Tochter bei mir gelebt hat und ihr Vater, je nach Laune, mal reingeschneit kam. Meistens um zu gucken was ich so mache, das Kind hat ihn nicht groß interessiert. Um Ruhe zu haben, brachte er immer eine Riesentüte Süßigkeiten mit, die er der Kleinen dann in die Hand drückte. Die war natürlich total berauscht davon und ich musste ihr dann die Tüte wieder abnehmen und ihr nur eine oder zwei Süßigkeiten geben. Dass Gebrüll kann man sich vorstellen und meine damals 3-jährige Tochter hat mir in solchen Situationen auch gesagt, dass sie mich hasst und ich eine böse Mama bin. Wenn ein kleines Kind so etwas sagt, muss nicht immer etwas dahinter sein, es ist eben viel leichter ein Wochenendvater zu sein als eine Vollzeitmutter. Deine Exfreundin und du solltet euch mal wirklich ernsthaft unterhalten und gucken was den Kindern nutzt.

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