Umgangsrecht - welche Möglichkeiten habe ich als Mutter es zu verbieten?

4 Antworten

Hallo Schmetterling 86, verbieten kannst du ihm den Umgang nicht, du kannst ihn nur boykottieren. Es ist so das Väter in Deutschland automatisch ab Geburt des Kindes ein Umgangsrecht haben. Ob sie es allerdings ausüben bzw. ausüben können steht in den Sternen. Umgang setzt voraus das Mutter Und Vater sich einig sind und eine gemeinsame Regelung treffen, das ist bei euch ja nicht der Fall, er will (anscheinend, oder auch nur die Neue Freundin) du willst nicht. So wie die Situation zur Zeit ist würde ich an deiner Stelle gar nichts tun (ausser ihm mitzuteilen das du den Umgang nicht möchtest,) ihm das Kind nicht geben und abwarten ob er einen Antrag auf Umgangsregelung beim Familiengericht stellt. Denn erst dann würde es während der Verhandlung eine Verbindliche Regelung geben an die du dich halten musst. Wenn er vorher zum Jugendamt geht und um ein gemeinsames Gespräch bittet, hab keine Angst, geh ruhig dort hin und hör dir an was er zu sagen hat. Du bist auch vor dem Jugendamt zu nichts verpflichtet. Jugendämter können keinen Umgang bestimmen, sie können nur beraten und vermitteln. Du musst dich da auf nichts einlassen. Leider ist es beim Umgangsrecht auch so das es keine Rolle spielt was ein Vater in der Vergangenheit alles Schlechtes getan hat, ob er dich angelogen hat, ob er dir Schulden hinterlassen hat, ob er sich nicht ums Kind gekümmert hat etc. in den allermeisten Fällen bekommen Väter vor Gericht das Umgangsrecht...auch wenn sie z.B. aktuell keinen Cent Unterhalt zahlen, denn hier geht es um das Recht des Kindes auf den Vater und das hat mit Geld nix zu tun. Ich kann dich sehr gut verstehen, so einem Menschen würde ich mein Kind auch nicht geben wollen, es macht alles nur noch schwerer wenn du jetzt auch noch den Streß mit ihm wieder anfangen musst. Die Neue macht es da auch nicht einfach, meist stressen die Neuen rum und treiben die vermeindlichen Väter an doch mal die Kinder zu sehen, wissen aber gar nicht was sie da ins Rollen bringen, denn der Vater wäre ohne sie ja niemals auf die Idee gekommen den Kontakt wieder aufnehmen zu wollen. Das sind solche Frauen die meist selbst keine Kinder haben und sich mal als Möchtegern-Mami ausprobieren möchten indem sie die schon vorhanden Kids des Mannes mal "ausprobieren" und wenn die Beziehung in die Brüche geht ist er alleine mit den Kids komplett überfordert. Ergo: wenn er den Umgang wirklich möchte und vor Gericht geht, wird es nicht einfach für dich werden in der Zukunft, versuche bitte über den Dingen zu stehen und das Beste daraus zu machen. Ärgere dich nicht über die Vergangenheit auch wenns schwer fällt. Vielleicht hat er sich ja etwas zum Positiven geändert (es soll ja noch Wunder geben ;-) wenn dein Sohn seinen Vater kennenlernen möchte gib ihm die Chance, wenn man es nicht probiert weiss man nicht obs nicht doch noch gut wird. Wenn er das Umgangsrecht bekommt und ihr feste Termin habt, muss er sich genauso daran halten, denn er hat dann eine Umgangspflicht. er kann keine Termine einfach so absagen. Wenn er dann wieder rumschludert kann das auf Dauer zum Verlust des Umgangsrechtes führen. Er wird sich überlegen ob er das wirklich will, er ist dann sehr gefordert, das wird man ihm vor Gericht erklären. Er hat auch samtliche Kosten des Umgangs zu tragen...Fahrtkosten (holen und bringen) die Kosten für die Wochenenden an dem das Kind bei ihm ist, ausserdem die Hälfte aller Schulferien und die Hälfte aller Feiertage. Wenn er so ist wie du ihn beschreibst wird er sich das überlegen...Ich wünsch dir viel Kraft, was immer da jetzt auch auf dich zukommt.

Ich danke dir für deine rasche und freundliche Antwort. Mein Sohn will ihn nun anscheinend sehen - ich werde ein Treffen versuchen und sehen was rauskommt. Nur hoffe ich das mein Sohn es auch psychisch verkraftet.

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du redest wie immer gefährlichen hohlsinn. wenn sie umgang boykottiert, setzt sie ihr sorgerecht aufs spiel. dann kommt das kind irgendwann zum vater. so wie es sich anhört zerrt die mutter am kind und spielt es gerade psychisch kaputt.

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der vater hat ein recht auf sein kind, egal was du davon hälst oder willst! deine meinung interessiert nicht! der vater wird vorgeben sich nun gefangen zu haben, das gegenteil wirst du nicht beweisen können! was er einst für schulden hatte/hat und was bei euch beiden war ist irrelevant! hier gehts kein stück um dich!

Boa!!!

Du bist ja krass!

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du selbst kannst ihm den umgang nicht verweigern. eine möglichkeit wäre zb. übers jugendamt ein psychologisches gutachten erstellen zu lassen und wenn der psychologe bestätigt, dass der umgang derzeit dem kindeswohl (psychische verfassung) schadet, hast du evtl eine chance.

das sorgerecht kannst du nicht so einfach auf deinen verlobten übertragen lassen. dafür müsste er das kind adoptieren- dazu ist allerdings die einwilligung des vaters notwendig.

Danke für deine schnelle Auskunft. Wenn denn der Vater einwilligen würde - würde das Umgangsrecht trotzdem bestehen oder wie sieht das dann aus wenn mein Partner dann das Sorgerecht hätte? LG

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@Schmetterling86

dein partner wird niemals das sorgerecht haben. dies bekommen nur leibliche eltern. weder hat dein partner sorgerecht oder irgendwelchen anderen rechte. natürlich bleibt das umgangsrecht weiter bestehen.

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@timbatal

@timbatal: was erzählst du da für einen blödsinn? natürlich kann der stiefvater nach der adoption auch das sorgerecht bekommen und auch das umgangsrecht des leiblichen vaters würde nicht weiter bestehen. das rechtliche verwandschaftsverhältnis zwischen kind und leiblichen vater würde vollkommen aufgehoben werden.

@schmetterling: wenn das kind adoptiert ist, hat der leibliche vater keinerlei rechte und pflichten dem kind gegenüber. diese gehen auf den "neuen" rechtlichen vater über. das bedeutet für deinen verlobten, dass er im falle einer trennung ein umgangsrecht und auch die unterhaltspflicht hat... dein ex wäre vollkommen raus. hier noch ein link, der für dich interessant sein dürfte: http://www.adoption.de/info_zustimmung.htm ist zwar bereits recht alt aber ihr solltet euch mal umfassend anwaltlich beraten lassen. beim jugendamt könnt ihrs auch mal versuchen.

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@ivonne82

von adoption war garnicht die rede. zur adoption bedarf es der einwilligung des vaters. hat sie die nicht, wirds auch keine adoption geben. bis dahin hat der derzeitige ehemann keinerlei rechte oder irgendwelche ansprüche.

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@timbatal

genau das hab ich doch geschrieben: "das sorgerecht kannst du nicht so einfach auf deinen verlobten übertragen lassen. dafür müsste er das kind adoptieren- dazu ist allerdings die einwilligung des vaters notwendig." die fragestellerin wollte dann nur noch wissen ob der leibliche vater nach einer adoption (wenn der vater zustimmen würde) noch ein umgangsrecht hätte.

deine aussage das nur leibliche eltern das sorgerecht bekommen können ist auch nicht richtig... es müssen lediglich die** **rechtlichen**** eltern sein.

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