Umgangsrecht - holen und bringen des Kindes

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2 Antworten

Hallo, du brauchst gar nicht vor Gericht zu gehen. Er hat als getrenntlebender Elternteil die Pflicht das Kind zum Umgang bei dir abzuholen und auch wieder zu bringen. er hat die vollen Kosten des Umgangs zu tragen, also auch die Fahrtkosten. Wenn er dazu nicht bereit ist kann er keinen Umgang haben. Du musst ihm das Kind weder bringen noch musst du es bei ihm abholen. Er hat die Wahl, entweder abholen und heimbringen oder kein Umgang.

Und wie mache ich ihm das klar? Bei ihm kommt nichts an. Die Frau vom Jugendamt sagte wir sollten uns einigen oder vor das Familiengericht gehen ....hm

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@Sonne74

Du sagst ihm das genau so wie ich es hier geschrieben habe, denn so steht es im Gesetz. Der Rest liegt an ihm, wenn er sein Kind sehen will muss er es holen. Wenn er vor Gericht geht kann er das gerne machen, da wird ihm der Richter das genauso sagen wie ich hier, das bringt ihm gar nichts. Du musst gar nichts weiter tun als die Kinder zum Vereinbarten Umgangstermin bereit halten, wenn er sie innerhalb einer halben Stunde nach Termin nicht abholt oder anruft das er sich verspätet fällt der Umgang aus, das wars. Falls er irgendwie blöd macht und sie zwar abholt aber sich dann weigert sie wieder zurückzubringen rufst du die Polizei an und zeigst ihn an wegen Kindesentführung. Irgendwann wird er es lernen und sich damit abfinden müssen das auch er sich an geltendes recht zu halten hat. Bleib ganz ruhig und sachlich, sag ihm wie es ist und wenn er ausfallend wird oder dich beschimpft machst du die Tür zu, das musst du dir nicht bieten lassen, du bist im Recht.

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@PrinzessinBrain

So ein Gesetztext habe ich aber nicht gefunden.Ich möchte keine Schwierigkeiten bekommen und erst recht nicht die Kleine in solche Spielchen verwickeln.

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@Sonne74

einen solchen gesetzestext gibt es auch nicht. es ist laufende rechtsprechung. die besagt das in der regel der umgangselternteil das kind holt und bringt.

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du wirst lernen müssen deine eitelkeiten zu schlucken. die fahrten wird er sich einklagen können zu deinen lasten. immerhin bestand eure vereinbarung darüber das ihr beide fahrt und euch die strecke teilt. darauf hat er bestandsschutz. dein jetziges plötzliches einstellen der umgangsfahrten wird er dir als boykott auslegen und wird auch beim klagen erfolg haben. und wenn es halt so ist, dass er sie abholt von dir, aber sich weigert sie nach hause zu bringen, also wirst du so oder so fahren müssen.

Wohl eher nicht! Sie schreibt hier kein Wort von einem Umgangsbeschluß mit einer solchen Vereinbarung. Private Vereinbarungen haben keine rechtliche Relevanz.

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@PrinzessinBrain

Richtig so, was ich raus gelesen habe ist das sie von sich aus die hälfte der Umgangsfahrten übernommen hat. Dazu war sie nie verpflichtet. Die Fahrtkosten zahlt der, der den Umgang ausführen will. selbst wenn eine solche schriftliche Vereinbarung bestehen würde kann sie jederzeit diese Zahlungen/Fahrten wieder einstellen. Und ich würde dem Vater nicht raten das Kind einfach bei sich zu behalten, anscheinend hat die Mutter das Aufenthaltsbestimmungsrecht und wenn er das Kind nicht wieder zur Mutter bringt begeht er Kindesentzug was übrigens strafbar ist von Geldstrafen bis hin zu 5 Jahren haft...Damit sollte man ein bisschen vorsichtig sein...

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