Umgang und Unterhalt Kind

7 Antworten

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Wie sieht das rechtlich aus ?

Rechtlich ist die Sache kompliziert und es hängt stark vom Richter ab, was dabei herauskommt. Es empfielt sich daher dringen, einen Fachanwalt für Familienrecht zu beauftragen. Da hier Gefahr in Verzug ist, sollten sie sich umgehend mit einen Anwalt in Verbindung setzen.

Sie hat ihn mit Spielzeug und solchem Kram gelockt und erzählt, dass er mir von den Umzugsplänen nichts erzählen darf.

Dieses Verhalten ist absolut inakzeptabe und kann u.U. zum Verlust des Sorgerechts der Mutter führen. Wichtig ist es hier, Beweise zu sammeln, d.h. gezielt (und unauffällig) Zeugen hinzuzuziehen usw. Zunächstmal wäre eine einstweilige Verfügung gegen den Wegzug des Kindes zu beantragen.

Die Mutter erklärte bereits, dass sie sich an den Fahrtkosten nicht beteiligen wird und meinen Sohn auch nicht auf halber Strecke entgegenbringen wird.

Normalerweise ist es so, das der Umgangsberechtigte für die Kosten des Umgangs verantwortlich ist. Allerdings darf die Mutter nicht einfach wegziehen und damit den Umgang des Kindes verhindern oder erschweren.

Ich muss dazu sagen, dass die Mutter einen seltsamen Lebenswandel führt, offenbar spielsüchtig ist und die Kohle eh nur verzockt.

In diesen Fall sollen sie überlegen, ob das Kind bei der Mutter noch gut aufgehoben ist.

Es gibt noch keinen Titel.

In diesen Fall können sie den Unterhalt zunächst komplett einstellen, da die Mutter dann aktiv werden muß. Der geschuldete Unterhalt sollte dann bei dem Gericht hinterlegt werden, bei dem Sie auch die einstweilige Verfügung beantragen.

Auch die Finanzierung des Umgangsrechts ist dabei nicht zu berücksichtigen.

Grundsätzlich erhöhen hohe Umgangskosten den Selbstbehalt des Verpflichteten, so das es zu einer Reduzierung des Unterhalts kommen kann.

Es geht hier aber nicht um das Umgangsrecht als solches, sondern um die Kosten die durch das Verschulden der Mutter zusätzlich entstehen. Die Mutter muß bei einen Umzug Rücksicht auf den Umgangsberechtigten nehmen. Hier stellt sich die Frage nach dem Grund des Umzugs. Vollkommen inakzeptable ist hierbei, den Umzug vor dem Umgangsberechtigten geheim zu halten. Vielmehr wäre der Umgangsberechtigte rechtzeitig zu informieren, so das er sich darauf einstellen kann. Das Fehlverhalten der Mutter kann aber dem Kind nicht zur Last gelegt werden.

also ich kann aus eigener Erfahrung sagen, das du schlechte Karten bzgl. des Umgangsrechts bzw der Umgangskosten hast, auch mein Sohn und die KM sind fast 500 Km weggezogen, auch ich wollte eine Beteiligung an den Umgangskosten. Mir wurde gesagt, das die KM das freiwillig tun kann, wenn nicht, A... Karte. Wenn du dein Kind sehen willst, musst du schon dafür aufkommen, so lautete damals die Antwort. Ich habe meinen Sohn 3 x im Jahr geholt und es geht wirklich ins Geld, aber dafür hatte ich ihn gleich mal 1 Woche oder länger. Wir haben auch einen Gerichtsbescheid bzgl des Umgansrechts, aber das juckt die Mutter herzlich wenig, sie steht über den Dingen. Ich habe mir gesagt, irgendwann ist mein Sohn in der Lage allein mit dem Zug zu fahren (was wesentlich billiger ist, da ja 2 Fahrten wegfallen) und dann kann man das auch verkraften. Ist schon traurig, wie wenig an die Väter gedacht wird. Deutschland ist ein Land für die Narrenfreiheit der Mütter, die ihren Frust an den Vätern über die Kinder auslassen können. Leider!!! Gericht u JA kannst du dir alles sparen, die Mutter hat das Sagen und gut.

Tatsächlich? Echt unglaublich, aber so etwas ähnliches habe ich mir schon gedacht. Da muss doch dringend eine Gesetzesänderung her. Zahlen darf und muss Mann, alles andere entscheidet die Mutter. Bei mir war es sogar so, dass die Mutter unseren Sohn trotz gemeinsamen Sorgerechts in der anderen Schule ohne mein Wissen angemeldet hat. Die Tuse vom Jugendamt meinte dazu nur: "aber das darf sie doch gar nicht".

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Da solltest Du dich noch mal einlesen, es gibt Urteile, nach denen Du das gerade bei einer derartig großen Entfernung anrechnen kannst.

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Es sieht leider schlecht für dich aus. Der Unterhalt regelt sich nach der Düsseldorfer Tabelle. Und Kürzungen deinerseits sind da nicht möglich. Auch die Finanzierung des Umgangsrechts ist dabei nicht zu berücksichtigen.

Sorry, aber Deine Antwort ist völliger Blödsinn! Ich hatte ausdrücklich um QUALIFIZIERTE Antworten gebeten. Danke!

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@pallmall4711

warum blödsinn? er hat punkt für punkt recht. ich könnte es vll freundlicher formulieren, aber die aussage bleibt die gleiche.

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Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Danke

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