Umgang mit minderjährigem aber rebellischem Sohn?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Sofern ihr denn einen Vermieter findet, der einem 16jährigen Problemfall eine Wohnung überlässt, steht ihm das Kindergeld zu und außerdem Unterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle. Dieses bis er 18 ist bzw bis zum Abschluß der ersten Ausbildung oder des ersten Studiums. Mit einem "kleinen Zuschuß" zum Kindergeld ist es also nicht getan.

http://www.unterhalt.net/duesseldorfer-tabelle.html

Hat er dann aber trotzdem am 15. des Monats kein Geld mehr, hat er natürlich ein dickes Problem. Sind die Eltern dann inkonsequent ("der arme Junge, kann sich ja nichts zu essen kaufen") können sie sich die Geschichte mit der Wohnung auch sparen. Der einzige Sinn dahinter kann ja nur der sein, dass er lernt, das sein Verhalten empfindliche Konsequenzen hat, die er tragen und ertragen muss.

Können die Eltern das ebenso mit aller Konsequenz mittragen, ist eine eigene Wohnung vielleicht einen Versuch wert.

So einen renitenten Jugendlichen, würde ich niemals in eine eigene Wohnung ohne Aufsicht lassen! Der kann ja sonstwas anstellen und wer soll das dann wieder grade rücken?

Die Eltern mögen sich bitte schnellstens ans Jugendamt, oder/und an eine Erziehungsberatungsstelle wenden. Es gibt Möglichkeiten, dass der Filius ins "betreute Wohnen" kommt. Dort kümmern sich Sozialarbeiten um "Zucht und Ordnung". Oft finden diese Personen noch einen vernünftigen Zugang zu solchen Jugendlichen. Eltern sind da leider oft machtlos.

Alles Gute für alle und hoffentlich bekommt der Knabe die Kurve noch!

Ich verstehe dein Problem. Der Sohn könnte natürlich ausziehen, wenn die Eltern das verantworten können.

Ich bin auch, aus beruflichen Gründen mit 16 Jahren ausgezogen. Ich war aber sehr selbständig, unabhängig und sparsam. Zuvor hatte ich noch nie eigenes Geld zur Verfügung, nicht mal Taschengeld, konnte also den Umgang mit Geld gar nicht lernen. Ich hatte dann allerdings ein kleines Apartment in der Arbeitsstelle und Mahlzeiten, an denen ich teilnehmen konnte, das wurde mir alles vom Lohn abgezogen, so dass ich nur noch ein Taschengeld heraus bekam.

Aber so ähnlich können die Eltern das auch aufziehen. Warmmiete bezahlen sie und geben dem Sohn für Verpflegung Geld. Dann müsste er damit auskommen. Du kannst dich ja am Satz von Hartz IV orientieren. Dann kann er sich beweisen.

Das kann viel weniger sein als Hartz 4. das Kindergeld reicht

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