Umgang mit der Kindesmutter aus besonderem Grund einschränken?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Wenn das Kind bei dir lebt, so ist die Mutter ihm unterhaltspflichtig und hat das Umgangsrecht mit dem Kind.

Nun möchte die Mutter, dass die Besuche abwechselnd hier und an ihrem neuen Wohnort stattfinden.

Wie, wo, mit/bei wem... die Kindsmutter den Umgang gestaltet, ist aber ihr selbst überlassen. Diesbezüglich hast du kein Mitspracherecht... und sie ist dir darüber auch nicht Rechenschaft pflichtig - solange das Wohl des Kindes nicht gefährdet ist...

Unter diesen Umständen muss es aber doch Möglichkeiten geben dies zu verweigern

Nur, wenn du eine Gefährdung des Kindes nachweisen könntest, könnte der Umgang ggf. gerichtlich festgelegt, eingeschränkt o.ä..... werden

Eine weitere Frage wäre, wer dann für die Umsetzung von Besuchen zuständig ist

Alle Kosten dieses Umgangs hat sie allein zu tragen - du bist lediglich verpflichtet, das Kind für die Zeit des Umgangs ausreichend auszustatten (Kleidung, Hygieneartikel, ggf. Spielzeug... mitgeben....).

Nur, wenn die Entfernung zur Kindsmutter durch dich herbeigeführt wurde, müsstest du dich ggf. an den Kosten des Umgangs beteiligen oder der Mutter entgegenkommen (Hin- oder Rückfahrt übernehmen o.ä....)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

die mutter hat umgangsrecht. dies in der regel mind. alle zwei wochen von fr-mo./hälftige ferien und feiertage/drei wochen sommerurlaub. wo sie den umgang durchführt, mit wem, wer das kind betreut oder wo es sich in der zeit aufhält ist ihre sache und das bestimmt sie ihm rahmen ihrer alleinigen alltagssorge.

wenn sie also der meinung ist am we hin und her zu fahren oder zu fliegen, dann ist das ihre sache und sie weiß wie sie damit umzugehen hat. ob dort vor ort irgendwelche leute sind die rumschreien, ist ebenfalls ihre sache und nicht nachweisbar, ob das so ist oder nicht.

die kosten des umgangs und fahrtkosten trägt der umgangsberechtigte, es sei denn du hast die 700 km an distanz geschaffen, dann kann sie versuchen dich an den kosten zu beteiligen, indem du die hälfte der strecke fährst oder die ganze oder eben die kosten trägst. das könnte sie von mgl. unterhaltszahlungen abziehen lassen, so sie denn zahlt und überhaupt leistungsfähig ist. - wie sie also ihren umgang gestaltet bleibt ihr überlassen.

ob das kind für immer bei dir aufwachsen wird, ist auch nicht in stein gemeißelt. das kann sich irgendwann ändern, wenn sie der meinung ist, dass kind wäre doch besser aufgehoben. dein "vertrag" ist also solange gültig, wie ihr euch darüber einig seit.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Dieses Problem wird nicht ohne Mitwirkung von Juristen lösbar sein. Zunächst einmal ist ja das Verhalten des neuen Partners der Kindesmutter nur durch Wissen aus zweiter Hand zu werten. Solange es keine Polizei bekannte Auseinandersetzung zwischen beiden gegeben hat, wird auch kein Gericht hier etwas für die Kindesmutter nachteiliges beurteilen. Bis auf Weiteres wird alles so bleiben müssen wie es ist. Natürlich könnte man versuchen, dass wegen der Entfernung dem Kindeswohl nicht Rechnung getragen wird, da die Erholungsphase - insbesondere zu (späteren) Schulzeiten - nicht ausreichen ist. Im Moment hilft vermutlich nur ein vernünftiges Reden miteinander, bei dem zweckmäßig auch die Großeltern mit einbezogen werden.  

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Jimini2492
27.02.2017, 14:27

Die Informationen habe ich von ihr direkt erhalten. Dies erfolgte über Nachrichten. Somit hätte ich dann einen schriftlichen Nachweis. Würde das nicht fürs erste genügen? Ich kann den Kleinen doch nicht einfach dort lassen, wenn die berechtigte Sorge besteht, dass ihm dort auch was passieren könnte.

0

In eine Situation wo das Kind erleben muss wie die Mutter geschlagen wird oder die Möglichkeit besteht, dass es selber auch geschlagen wird, muss man das Kind nicht raus geben. Im Gegenteil, man darf das Kind solchen Situationen nicht aussetzen.

Für die Durchsetzung braucht es meist einen guten Anwalt und einen (Kinder-)Psychiater die Stellung beziehen.

Versuche mit der Mutter vernünftig und verständnisvoll zu reden. Mütter wollen in so absurden Situationen gerne etwas bei sich haben, das nur ihnen zugetan ist, nämlich das Kind. Das endet eigentlich immer in emotionalem Missbrauch für das Kind.

Vielleicht kannst du die Mutter bewegen wieder in die Nähe zu ziehen und den Typen zu verlassen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von vogelstation
04.03.2017, 16:10

n eine Situation wo das Kind erleben muss wie die Mutter geschlagen wird oder die Möglichkeit besteht, dass es selber auch geschlagen wird, muss man das Kind nicht raus geben. Im Gegenteil, man darf das Kind solchen Situationen nicht aussetzen

in einer situation aus hörensagen und somit würde das verweigern das umgangs ihm negativ zur last gelegt werden.  in einer solchen situation kann es ihn das sorgerecht kosten, wenn er aufgrund von hören-.sagen-geschichten und eventualitäten umgang boykottiert.  das ist ihm verboten. solange das kind nicht geschlagen wird, ist nichts vorliegend, was ihm erlaubt den umgang zu reglementieren.

für einen kinderpsychiater bedarf es der ausdrücklichen zustimmung der mutter, sie hat das gemeinsame sorgerecht mit dem vater. ein gefälligkeitsgutachten oder attest einer solchen person hat vor dem gericht keine relevanz, da die mutter sich das gleiche besorgt und das besagt das gegenteil.

solange das kind also nicht grün und blau geschlagen ist, passiert erstmal garnix

0

Ich würde mich auf Grund der Kenntnisnahme des aggressiven Verhaltens des neuen Lebenspartner der Kindsmutter, bis auf Weiteres verweigern, ihr das Kind zu überlassen!

Klar aussprechen warum du das tust. Information ans JA und sich mit denen beraten, was deine Möglichkeiten sind.

Aber es alleine lassen dort, wäre für mich keine Option!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von vogelstation
28.02.2017, 21:19

tja damit spielt er ihr das kind in die hände und sorgt dafür, dass ihn die sache das sorgerech tkosten kann. das jugendamt hat keine möglichkeiten und kann maximal zwischen den eltern vermitteln, wenn es etwas gäbe dazu.

0

Was möchtest Du wissen?