Umgang für KInd! Hilfe mein Ex nervt!

9 Antworten

Väter haben ein Umgangsrecht. Du wirst das akzeptieren müssen. Wenn Du ihn nicht als Vater angibst, muß er nichts zahlen, aber er kann die Klärung der Vaterschaft durchsetzen, und dann muß er zahlen, vorher nicht. Du bist im Moment im Unrecht. Schalte das Jugendamt ein und kommt zu einer Einigung. Auch Deine Tochter hat das Recht auf Einen Vater.

Große Hochachtung vor einem Mann, der alles tut, um sein Kind zu sehen. Lass deine gekränkte Eitelkeit aus dem Spiel und enthalte deinem Kind nicht den Vater vor. Ein Kind soll doch nicht auf einen Menschen, der für es wichtig ist, verzichten, weil Mama ihr Geld nicht bekommt, und versucht, es dadurch zu erpressen, dass sie den Vater nicht zum Kind lässt.

wieso hochachtung?

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@bea33

Weil es nicht selbstverständlich ist, dass Väter, die nicht einmal offiziell anerkannt sind, sich gegen die Widerstände der Ex verscuehn, mit ihrem Kind in Kontakt zu kommen. Viele gehen schulterzuckend weiter, dann mach ich halt ein anderes.

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@Schuhu

ja aber er hat laut seinen aussagen über 15oo euro für anwälte bezahlt...er sagt das ich dioekostenübernehmen muss weil ich mich so weiger..und wenn ich seine Frage nicht beantworte ist er sauer und er wollte sie zu ostern mal hören,wollt ich nicht warum auch...der soll erstmal seinen pflichten nachkommen

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@bea33

Seine Pflicht ist als eingetragener Vater den Kindesunterhalt zu zahlen, du hast ihn nicht als Vater eingetragen, damit muss er nichts zahlen.

Seine Pflicht ist es, sich als Vater um sein Kind zu kümmern. Da du ihm das Kind unterschlägst, kann er seiner Pflicht nicht nachkommen.

Es liegt doch alles an dir. Ich höre hier nur Geld, Geld, Geld und einen verletzten Stolz. Sch** egal dass das Kind seines Vaters beraubt wird, hauptsache du kannst ihn unter Druck setzen und für gar nichts Geld kassieren.

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@Kuro48

@ Schuhu, bin ansonsten absolut deiner Meinung, aber wie kommst du darauf - "Viele gehen schulterzuckend weiter, dann mach ich halt ein anderes"?

zB Statistisches Bundesamt 2001 "....bekannten sich 93.100 oder 89 % der Väter freiwillig zu ihrer Vaterschaft. In lediglich 7.700 Fällen (7 %) der Verfahren bei Jugendämtern erfolgte die Vaterschaftsfeststellung durch ein Gericht." (Wiki)

Einen der Gründe, warum du meinst, Väter könnten locker schulterzuckend weitergehen, und warum das immer noch allgemein so gesehen wird, siehst du hier auf dieser Seite. Es wird BEHAUPTET, dass Männer so sind! Was glaubst du wohl, wie viele Väter sich ähnlich wie der hier in der Frage bemüht haben und dann verzweifelt aufgegeben haben? Oder die sich immer noch bemühen und ihr Kind trotzdem nicht sehen dürfen? Weil sie an die falsche Jugendamtsmitarbeiterin (90 % weibliche Quote im JA, darunter viele Feministinnen, keine übergeordnete Kontrollinstanz) oder Richter (kaum psychologische oder pädagogische Ausbildung) geraten sind, weil in jahrelangen Prozessen die Mutter behauptet, der Vater sei nicht gut fürs Kind und diese Behauptung mit Gutachtern, Psychologen, begleiteten Umgängen großartig geprüft wird, solange, bis die Mutter tatsächlich das Ziel erreicht hat, dass nämlich das Kind selbst nicht mehr zum Vater will?

Das ist schneller passiert, als man glaubt. Dann wird aus dem lächerlichen Argument "er schuldet mir noch Geld" ruck zuck das Argument "das Kind will nicht zum Vater" und "er hat sich jahrelang nicht gekümmert". Immerhin ist es hier in dieser Frage ziemlich eindeutig, dass es nicht um die paar Euro geht, sondern darum, den Vater irgendwie loszuwerden. Es gibt auch subtilere Methoden... sagen wir mal, diese Mutter hier übt noch.

Ich bin einer der Väter, vor denen du Hochachtung hast. Und weisste was? Ich verzichte gern drauf, bei aller Sympathie ! Weil nämlich das genau das Problem ist. Väter können naturgemäß genauso wenig wie Mütter "schulterzuckend noch eins machen"! WENN man sie zu ihrem Kind LÄSST!

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@MeineNase

@ MeineNase: Ich wollte um Gottes Willen nicht behaupten, dass Väter grundsätzlich wenig interessiert an den Kindern sind. Ich finde aber, der der hier geschilderte Vater ein bewundernswertes Durchhaltevermögen hat. Seit sieben Monaten wird ihm um die Ohren gehauen, dass er als Vater nicht erwünscht ist. Er muss sich die Selbstverständlichkeiten durch Anwälte erkämpfen lassen. Er kennt ja tatsächlich das Kind nicht, und hat deswegen kaum persönliche Bindung aufbauen können. Ich wollte mit meiner flapsigen Bemerkung eigentlich nur andeuten, dass die Mutter froh sein kann, wenn der Vater trotz der miesen Voraussetzungen, genau um dieses - nämlich sein (und ihr) - Kind kämpft.

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@Schuhu

Schon ok, Schuhu, ich weiß schon, dass du es gut meinst :-)

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@MeineNase

Nebenbei - ist klar, dass eine Mutter nicht weiß, was ein Anwalt kostet. "Nach seinen Aussagen" 1500 euro. Ein Umgangsverfahren kostet ja allein schon mindestens 3000 Gerichtskosten! DAS ist erstmal die "Pflicht" des Vaters, sich um sein Kind zu kümmern - nicht, die Mutter finanziell zu unterstützen - vor allem, wenn diese den Umgang boykottiert. Die bekommt sowieso Kohle vom Amt. Vaterpflicht ist HEUTE - Unterhalt verweigern und die gesparte Kohle in Umgang investieren. Wenn Unterhalt mit Umgangsboykott erpresst wird, dann drehen wir jetzt den Spieß um und erpressen Umgang mit Unterhaltsboykott und gehen dafür in den Knast....immer noch besser, als zu Hause rumzuhocken und sein eigenes Kind zu vermissen.

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Dein Freund scheint schlauer geworden zu sein :-)

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