Umgang der Nachbarn mit ihrer kleinen Tochter

22 Antworten

Auf Vernunft eines so kleines Kindes zu bauen ist pädagogisch grenzwertig. Die Eifersucht auf das Kleine, wird dadurch geschürt, die Geschwisterbeziehung negativ belastet. Das Baby wird getragen, es ist noch klein, du sei gefälligst groß und benimm dich und geh allein...

auch wenn das nicht ausgesprochen wird, so kommt die Botschaft an.

Überforderte Mütter kann ich verstehen. Dass es einmal vorkommt, das Kind stehen zu lassen, auch. Aber mehrmals und dann wie selbstverständlich, das ist inakzeptabel.

Du fühlst mehr mit, als die Mutter. Die schottet sich ab und hört das Geschrei nicht mehr...du jedoch machst sie darauf aufmerksam, dass du das anders siehst und weckst ihr schlechtes Gewissen. Dann reagiert sie verärgert und zitiert die berühmten Worte, du sollest dich nicht in ihre Erziehung einmischen.

Ein kleines Kind, das allein gelassen wird, ruft nach Hilfe und Zuwendung. Es kennt den Erwachsenen bisher als Helfer, als anwesend, als liebevoll und ist plötzlich auf sich gestellt, ohne zu reflektieren, warum. Es weiß nicht, was es getan hat oder ändern müsste, um den Zugang wiederherzustellen.

Es wird immer lauter, später resigniert es, es entsteht ein gestörtes Vertrauensverhältnis.

Rede nochmal in Ruhe mit der Mutter. Schildere ihr deine Beobachtungen, bringe sie zum Umdenken und zur Korrektur ihres Verhaltens. Selbst wenn du den Eindruck hast, die Mutter wird nicht einsichtig, es bringt doch etwas, wenn du sie zumindest darauf hinweist. Gut kann es ihr auch nicht gehen.

Eine Mutter muss organisieren lernen. Der Einkauf kann evtl. auch anders geregelt werden, damit nicht alles an ihr hängt. Sie muss sich um Helfer kümmern, damit ihr Alltag strukturiert ist und übersichtlich abläuft.

Dazu kann sie auch Nachbarn ansprechen, aber die Einsicht, die Initiative muss von ihr selbst kommen.

Ich muss ganz ehrlich sagen, ich finde das voll O.K. Das Kind ist im allerbesten Trotzalter, und da muss man sich durchsetzen. Zwar ist das Treppenhaus grundsätzlich nicht ganz ungefährlich, aber die Mutter läßt die Kleine ja nicht neben einer dicht befahrenen Straße stehen.

Die Mutter möchte, dass das Kind in die Wohnung kommt und dazu alleine läuft. Das Kind möchte grundsätzlich etwas anderes als die Mutter (Trotzalter) oder getragen werden wie das kleine Geschwisterchen. Jetzt sag du mir mal, was die Mutter sonst tun soll! Aber berücksichtige bitte, dass das Kind diesen Affentanz ja nicht zum ersten Mal durchzieht und der armen Mutter vermutlich schon das Kreuz wehtut vom Baby- und Tütentragen. Irgendwann hat man keine Geduld mehr.

Das braucht man auch gar nicht. Geduld im Trotzalter kann den Trotz noch verstärken, denn das Kind wiederholt ja das, womit es schon mal Erfolg hatte. Du hast der Mutter ihr bisheriges Durchhalten kaputtgemacht, indem du das Kind hochgeführt hast. Für das Kind war das toll!! Und jetzt wird es schon darum im Treppenhaus brüllen, weil du herauskommen sollst... Ich bin sicher, daran hast du nicht gedacht.

Das Kind schreit im Treppenhaus mal zornig, mal vermeintlich ängstlich, weil es jeden Tonfall ausprobiert, in der Hoffnung, einer würde funktionieren. Das muss die Mutter ignorieren, sonst bleibt das Kind immer dort stehen. Eines Tages wird das Kind genug davon haben, da ja niemand kommt und es trägt. Dann wird es von ganz alleine mit hoch gehen. Und ihr habt alle Frieden. Haltet durch: Dem Kind gehts nur ums Prinzip. Der Mutter auch.

Deine Sozialpädagogische Assisentin, seit 10 Jahren Tagesmutter von kleinen Trotzköpfen

dass das Kind diesen Affentanz ja nicht zum ersten Mal durchzieht und der armen Mutter vermutlich schon das Kreuz wehtut vom Baby- und Tütentragen. Irgendwann hat man keine Geduld mehr.>

und dein argument -- dann muß das kind mit 2,5 jahren ---nicht eine 5 oder 6 jähirge kind, was die situation schon verstehen könnte--- dafür herhalten , weil mutter nicht in de r lage ist ihr leben so zur organisieren dass ihr ehemann mal mit einkaufen geht oder d ie kinde r mal anderweitig beaufsichtigt sind , wenn sie großeinkauf machen muß ?? und du nennst dich sozialpädagogsche assistentin und bist seid 10 jahren tagesmutter?? hmmmm da liegt aber dann einiges im argen !

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....Das braucht man auch gar nicht. Geduld im Trotzalter kann den Trotz noch verstärken, denn das Kind wiederholt ja das, womit es schon mal Erfolg hatte.....

In dieser Aussage herscht ein großen Wiederspruch. Nicht Geduld verstärkt den Trotz, sondern die Ungeduld. Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Kd. schreit um sein Bedürfnis durchzusetzen. Mutter reagiert nicht- Kd. schreit mehr- Mutter wird ungeduldig, reagiert aber immer noch nicht oder mit Schimpftriaden- Kd. schreit und tobt- jetzt reagiert Mutter, meistens mit übertriebener Härte- zuerst hat sie es vieleicht 10 Min. durchgehalten, beim nächsten Mal wird die Zeitspanne schon geringer usw., usw. So und nicht anders vermittel ich dem Kd- ich muss nur lange genug schreien und toben bis ich mein Ansinnen durchgesetzt habe! Ein Kd. nutzt jedes ihm bekannte Mittel um Aufmerksamkeit zu bekommen und nimmt es sogar in Kauf das diese Aufmerksamkeit negativ ausfällt. Das sollte dir aber bekannt sein- zumal du in diesem Bereich tätig bist. Das was du befürwortest ist ein Machtkampf zwischen Mutter und Kind- und den kann und wird die Mutter niemals gewinnen können, ohne etwas in dem Kd. zerstört zu haben.

In deinem Kommentar vermisse ich Wertschätzung und Verständnis für- wie schreibst du so schön ,, verniedlichend" Trotzköpfen. Ich kann die Not der Mutter verstehen, wir kennen hier alle nicht den Hintergrund in der familie- aber sie ist die Erwachsene und sollte sich auch so verhalten- und nicht die Verhaltensweise eines, sich im Trotzalter befindenden Kindes annehmen.

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@anni51

so hört sich der kommentar einer erfahrenen erzieherin an DH

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Unsere ist zwei Jahre alt und ich bin hochschwanger. Mir fällt es z.B. sehr schwer, die Kleiner mit 12 kg zu tragen und dann noch meine Handtasche und Einkauf. Wenn es sich vermeiden lässt, hole ich unsere Kleine erst vom KiGa ab, wenn alles oben ist. Trotzdem, kann ich die Mutter zumindestens verstehen, denn unsere will auch getragen werden, gerade wenn es nicht geht.

Ich lasse sie dann immer eine halbe Treppe tiefer stehen und sie kommt dann hinterher. Immer so, dass ich sie sehen kann. Wenn die Häde frei sind, dann setze ich sie mir auf die Schulter. Das geht zumindestzens besser als sie auf der Hüfte zu tragen, Und meine versteht auch, wenn ich ihr ruhig sage, sie möge bitte warten, ich komme gleich und hole sie.

Und ja, vielleicht fühlt sich die Mama deswegen auch schlecht und reagierte so barsch. Findet doch eine andere Lösung. Beispiel, fragt sie, ob sie Hilfe in dem Fall annehmen würde, indem ihr zusammen alles hochtragt, oder ihr kurz auf die Ältere oder auch Jüngere aufpasst und sie mit dem ersten Teil hochgehen kann. Ist vielleicht entspannter für die Mama. Und auch keine Vorwürfe, sondern eher es als wirkliche ernst gemeinte Hilfe. Frag einfach, welchen Grund sie für ihr Verhlten hat, schildert eure Angst (die Große könnte die Treppe runterfallen, sich verletzen) und dann Lösung finden.

für mich ist DIESES die sternantwort --- das wäre der richtige weg sich zu arrangieren, und die mutter könnte sich auch drauf einlassen, ohne ihr gesicht zu verlieren ( wenn s ie nicht total bis oben zu sitzt) . wenn du sagst , du bleibst bei deinem kind motivierst es zum allein laufen , dann ist das doch auch vollkommen okay und liebevoll, aber ein 2,5 jähriges kind allein im treppenflur stehen zu lassen und zu erwarten ,d ass es das versteht ohne zu murren und ohne auch viell angst zu bekommen -- das kann ich nicht akzeptieren und finde ich auch nicht okay .zumal pädagogisch auch noch total daneben .

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