[UMFRAGE] Würdet ihr Motorradfahren?

Das Ergebnis basiert auf 68 Abstimmungen

Ja, weil.... 56%
Nein, weil.... 41%
Bin mir unsicher, weil.... 3%

39 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Nein, weil....

Weil du bei einem Unfall höchstwahrscheinlich mehrere Knochen gebrochen hast, im Koma liegst oder beim Aufprall gestorben bist.

Klar... im Auto kann es dir auch passieren... aber die Wahrscheinlichkeit ist geringer.

Zudem kann man im Auto besser Musik hören, im Sommer kann man die Klimaanlage öffnen und im Winter ist es nicht kalt und nass.

Man kann sich freier bewegen im Auto und fühlt sich auch wohler und sicherer.

Ja, weil....

Habe vor mehr als 35 Jahren den Einser gemacht, heute heißt der A, bin aber nur selten gefahren. In den 1990er habe ich mal auf Gran Canaria ein Motorrad geliehen und bin dar über die Insel gefahren, war toll.

Jetzt kommts: Ich stehe seit Ende der Pubertät auf unter anderem derbe Lederbekleidung für das Motorrad fahren, also früher trug man Leder auf dem Motorrad. Ich fand die dicken Lederhosen im Jeansschnitt toll, trage diese Sorte Lederhosen heute noch. Dafür habe ich den Motorradführerschein gemacht, damit ich damals als junger Mensch rechtfertigen konnte, in glänzenden Motorradlederhosen rum zu laufen. Damals war allerdings das Tragen von Echtlederbekleidung üblich, nicht nur auf dem Motorrad und auch Lederhosen die nicht aus Bayern kamen.

Natürlich finde ich Motorradfahren gut, muss mich jetzt aber nicht unbedingt auf eine Maschine drauf setzen.

PS: Tschuldigung für die Zusatzinformationen, ist aber vielleicht mal eine andere Story.

Ja, weil....

Motorradfahren auf der Straße ist absolut ungefährlich. Die Gefahr wird maßlos überschätzt.

Dazu trägt die Sensationspresse bei, die Unwissenheit von Nichtmotorradfahrern und der 60-Jährige Günther, der gerne als "Extremsportler" gilt.

Die Fakten sprechen eine andere Sprache: Nur rund 600 Tote im Jahr bei rund 4 Millionen zugelassenen Motorrädern.

Was Verletzungen angeht, so ist Motorradfahren kaum nennenswerter als Kinobesuche - wenn man es mit Fußballspielen vergleicht.

Gefährdet sind Neueinsteiger, Späteinsteiger und Wenigfahrer. Die ganzen "Geistesgestörten", die viele Autofahrer überall zu sehen scheinen, fahren meist seit Jahrzehnten unfallfrei.

Woher ich das weiß:Recherche
rund 600 Tote im Jahr

Also ein Fünftel aller Verkehrstoten. Und das, obwohl die zugelassenen Fahrzeuge nicht mal ein Zehntel des Pkw-Bestandes ausmachen und darüber hinaus nur einen Bruchteil der Kilometer zurücklegen. So richtig überzeugend finde ich das nicht.

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@Havenari

Und 450 davon sind tote Radfahrer. Schonmal jemand sagen gehört, dass man kein Radfahren sollte, weil es zu gefährlich sei?

Natürlich ist Autofahren sicherer. Aber das macht Motorradfahren noch nicht zu einem gefährlichen Hobby. Cavediving, Downhill, Freeclimbing, Apnoetauchen sind gefährliche Sportarten. Aber nicht wenn man ein Tourchen mit seinem Kumpels macht.

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@JakoDrift

Deine Behauptung, das Motorradfahren sei "absolut ungefährlich", ist jedenfalls eine Verzerrung der Tatsachen und ein Schlag ins Gesicht der Hinterbliebenen von 600 Toten.

Ich bin ja selbst lange Zeit gefahren, aber diese Schönfärberei finde ich nicht angemessen.

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@JakoDrift

Ich gebe zu dass "absolut ungefährlich" aus dem Kontext gerissen etwas seltsam klingt. Aber da ich ja auch die 600 Toten erwähnt habe, sollte klar sein, dass das nicht wörtlich gemeint ist.

Es geht mir nur darum diese überzogene Darstellung von Motorradfahren in ein korrektes Licht zu rücken. Ein Motorradfahrer der ne kleine Ausfahrt zur Eisdiele macht oder auch ab und zu Mal eine sportlichere Runde fährt, ist ja nicht gleich Lebensmüde.

Motorradfahren auf der Landstraße ist kein extremes Hobby und nichts was über ein gängiges Gefährdungspotential hinaus geht. Die meisten Deutschen tun doch Dinge die gefährlicher sind als Motorradfahren.

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Deine Rückschlüsse stimmen nicht ganz, denn:

“Motorradfahrer leben gefährlicher als anderer Verkehrsteilnehmer – und zwar, was das Verletzungsrisiko angeht als auch das Risiko, durch einen Unfall zu sterben. Bezogen auf 1.000 zugelassene Krafträder mit amtlichem Kennzeichen verunglückten im Jahr 2019 sechs Motorradfahrer. In der Pkw-Statistik kommen auf 1.000 Pkw fünf Verunglückte.

Auch das Risiko, bei Unfällen im Straßenverkehr tödlich verletzt zu werden, liegt höher: Zwölf getötete Motorradfahrer sind es je 100.000 Krafträder mit amtlichem Kennzeichen. Bei Pkw-Insassen sind es drei Getötete je 100.000 zugelassenen Fahrzeugen. […]

4,4 Millionen Krafträder mit amtlichem Kennzeichen gab es 2019 in Deutschland. Pkw waren bundesweit 46,6 Millionen gemeldet. Das Risiko als Motorradfahrer getötet zu werden, war im Jahr 2019 also mehr als viermal so hoch wie das Risiko für Autofahrer. „ (https://www.motorradonline.de/ratgeber/statistik-zu-motorradunfaellen-2019-toetungsrisiko-vier-mal-so-hoch/)

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@WECoyote

Ja Autofahren ist sicherer - keine Frage. Auf der Couch chillen und bei gute Fragen antworten ist noch weniger gefährlich.

Aber ist Motorradfahren deswegen gefährlich, weil es etwas mehr Risiko birgt als Autofahren?

Ich denke, dass Motorradfahren auf der Straße ein vertretbares Risiko darstellt. Aber die persönliche Risikobereitschaft ist ja auch nicht bei jedem gleich. Manch einer hält sich auch für einen lebensmüden Extremsportler weil er mit seinem E-Bike drei Stufen runter fährt.

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Ja, weil....
  • es unheimlich viel Spaß macht.
  • man tolle Leute kennen lernt.
  • das Fahrgefühl unbeschreiblich ist.
  • Freundschaften fürs Leben entstehen.
  • die Community toll ist. Viele verschiedene Leute finden zusammen. Dabei ist es völlig egal, woher du kommst, als was du arbeitest, ob du viel oder wenig Geld hast usw.
Ja, weil....

Ich fahre Motorrad und das seid ich 16 bin.. Hab jetzt endlich den offenen Schein und werde mir vermutlich auch eine schnellere zulegen.

Ich liebe dieses Gefühl von Freiheit.. Im Gegensatz zum Auto, fahre ich beim Motorradfahren ohne Musik, weil der Sound der Maschine schön genug ist. Es hilft mir sehr vom Alltag abzuschalten oder wenn es mir schlecht geht. Motorradfahren ist für mich eine Therapie und gleichzeitig eines meiner größten Hobbys. Mit meinen Vater schraubte ich schon an Maschinen seid ich 10 bin und ich liebe es heute noch an meinen Motorrad zu basteln und neue Teile zu kaufen. Dieses Gefühl von Gemeinschaft in einer Motorrad Gruppe macht allerdings dieses Hobby so einzigartig. Wenn man sich mit anderen Motorradfahrer unterhaltet ist es nicht selten, das man meist neue Bekanntenschaften oder sogar neue Freunde findet.

Wenn es um Motorräder geht könnte ich einfach nur schwärmen 🥰

Woher ich das weiß:Hobby – Motorradfahrer und Hobbymechaniker

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