UMFRAGE! Wie fühlt sich der Schmerz bei einem Bienen, - einem Wespen - und Hornissenstich an? - Wie sieht das mit dem Biss einer Hummel aus?

Das Ergebnis basiert auf 21 Abstimmungen

Ich habe extrem stark darauf reagiert und es fühlte sich ... 29%
So heftig war das für mich gar nicht mal ... 29%
Das ist individuell, war bei mir aber folgendermaßen ... 29%
Eigene Erfahrung / Eigene Antwort ... 10%
Bei mir war überhaupt keine Reaktion ... 5%
Ich habe gar nichts bemerkt gehabt, bis vielleicht auf ... 0%
Ich habe es erst später empfunden, dafür aber ... 0%

17 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ich habe extrem stark darauf reagiert und es fühlte sich ...

Deine Auswahlen überschneiden sich gewaltig. Insofern passen

  • Individuelle
  • Ich habe extrem stark drauf
  • Eigene Erfahrung

Meine Mutter hat mal Ne Wespe im Bier gehabt. Das ging ins Krankenhaus.

Ich hab seit der Entbindung ne Kernobstallergie, die langt auch um zu ersticken.

Parallel dazu sind Insekten für mich ein Gleiches Problem. Ich bin allerdings ein Wald Kind. Und liebe auch Spinnen insofern, sind Hornissen wunderschön, ich sehe viel zu wenige.

Ich hab bei Gartenarbeit was gespürt. Das wehtat das war eine Biene das ist drei Wochen her. Die hab ich weggewischt Das ging erst am Tag danach los Die "Stelle" am Unteren Schienbeinwurde 12 x12 cm groß, Brannte glühend ich bin 10 Tage mit Kühlakkus Unterwegs gewesen, dann flachte es ab. Wurde besser bis es wieder losging das war eine Mücke, die hatte blöderweise genau die Stelle erwischt. nochmal 10 tage Kühlakkus. Man sieht die Verfärbung immer noch.

Statt verdampfenden Wasserschalen haben unsere beiden 2000 l Regentonnen 5 cm Luft zwischen Deckel und Kante. Dazu lass ich einen Deckel einer kleinen  Tonne auf.

Letztes Jahr bei der Sommer Hitze fielen sämtliche Äpfel und Birnen. Die Birnen gaben einen Festmahl für die Wespen. Die fraßen die Schale restlos aus. Man konnte sogar zusammenharken, ohne angegriffen zu werden. Die waren einfach Restlos besoffen.

Oh. Kernobstallergie? Wie äußert sie sich bei Dir genau?

Ich habe eine heftige Allergie auf sämtliche rohe Äpfel. Kriege dabei eine heftigste Schwellung der Unterlippe, die meist nach 30 Minuten wieder weg ist.

Desweiteren reagiere ich auf Sellierie und Soja (auch im erhitzten Zustand) mit einer Lippenschwellung, nur das eine Zungenschwellung zusätzlich dazu kommen kann.

Auf Pollen reagiere ich mit juckenden Augen und laufender und gleichzeitig verstopfter Nase, Luftnot nur sehr selten. Genauso bei Katzenhaaren und Hausstaub.

Hattest Du schon mal Kernobst verzehrt, bei dem Du beinahe erstickt bist? Oder ging es verhältnismäßig immer noch gut?

Wie lief denn eigentlich die Behandlung Deiner Mutter im Krankenhaus dann genau ab? Wie wurde sie behandelt, was wurde unternommen? Hat sie allergisch auf den Stich reagiert?

Vielen Dank für das Teilen Deiner vielen PERSÖNLICHEN Erfahrungen, daher ich Deine Antwort als hilfreichste ausgewählt.

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@fanofpaolo

Danke für den Stern

Ich fang mal Als Zeitstrahl an. Was meine Ma da im KH als Behandlung bekam, weiß ich nicht. In der DDR war das Betreten von Krankenzimmer für unter 14 jährige unerwünscht. Den Wohnungsschlüssel hab ich noch bekommen. Wir lebten allein. Auf alle Fälle ging der Stich in den Rachenraum. Ob das allergisch war oder nicht, war ich war da neun. 

Bei mir ging das mit Juniors Geburt Juli 1991 los und genau so radikal, wie du es fragst. Da stand unter anderem eine Sauerkirschbaum. Und das ging Fast schief. Ich hab gemacht, was ich immer machte, kräftig zugegriffen. Wobei das wurde später klar, eine hätte auch gereicht. Mein Rachen schwoll innerhalb Minuten fast völlig zu. Mich hat ein Nachbar zum Krankenhaus gefahren. Was die gemacht haben. Ich vermute Kortison. Sauerstoff. Der kleine war damals gerade vier Wochen alt.

Das zu verarbeiten, das Haus meiner Großmutter in dem ich aufwuchs, hatte den typischen Ostdeutschen Nutzgarten, einmal durch und man war Satt. Ich hab immer Ärger bekommen, das beim Kirschen ernten zu viele im Mund landeten. Mit Sauerkirschkuchen konnten sie mich dagegen jagen.

Dann kam Asthma ich hab jeden Tag eine Spritze bekommen, um atmen zu können. War ja noch am Stillen. Das durfte ich, nur mit Jedem zweiten Tag eine Spritze in einem Ellenbogen. War das halten von etwas über 3 Kilo einfach nicht drin. Flog zum Herbst von einer Bronchitis zur nächsten. Ich hab es mit Brausetabletten versucht, um das etwas aus zu gleichen. Tränende Augen Nasen jucken Heuschnupfen nerven einfach nur. Wir haben hier hinter dem Grundstück auf Öffentlichem Gelände zwei Buschbäume Weißblühend das sind 3 Höllenwochen. Die tragen dunkelrote Beeren. Bieten aber eine Sichtschutz und blieben wo sie sind.

Unsere Kinderärztin brachte es damals auf den Punkt. Das waren nicht die Kirschen. Die waren nur der Auslöser. Bis zu dem Schnitt wurden die Klärgrube in den Gärten verteilt. Dann kam die ganze Chemie ins Obstregal. Bei mir war das wirklich radikal. Wir hatten 1990 geheiratet. Ich war aber noch im 2 Ausbildungsjahr also lebten wir getrennt. Als sich der Junior ankündigte war das Werk im Stillstand, Kurzarbeit von Di bis Freitag. Ich bekam ne Abfindung und einen Vertrag auf 0 Stunden.  Und konnte umziehen. Da hatte sich dann auch der Mieter über seiner Familie verabschiedet und wir hatten ein paar Quadratmeter. Also von 100% Bio zu 100% Chemischer Versiegelung.

Ich betreibe Vermeidungsvorsorge. Es wurde besser ab 95 war das Asthma weg. Ich reduziere mich auf Beeren und Südfrüchte. Tränende Augen Nasen jucken Heuschnupfen nerven dagegen einfach nur. Wir haben hier hinter dem Grundstück auf Öffentlichem Gelände zwei Buschbäume Weißblühend das sind 3 Höllenwochen. Die tragen dunkelrote Beeren. Bieten aber eine Sichtschutz und blieben wo sie sind.

Fand auf einer Reha vor zwei Jahren aber ein Walderdbeerenfeld. Das war lecker bis das gleiche passierte wie bei den Kirschen, als ich in der Klinik ankam konnte ich kaum sprechen. Es gab nachdem ein Arzt aufgetrieben worden war Kortisonspray, Das ist bei Erdbeeren nie wieder passiert ich hab Walderdbeeren im Garten. Und Wildtierurin löst keine Allergieanfälle aus.

Für Notfälle, wenns doch mal Kribbelt, hab ich immer Fenistiltropfen hier.

Der Kirsch Baum musste schon Jahre zuvor weichen. Wir haben jetzt einen kleinen Sauerkirsch Hochstamm. Hab ne Große Kletterbrombeere im Garten die erste Schale kam gestern zusammen mit den Kirschen in den Marmeladetopf. Mal gucken wie die Schmeckt.

Beim aussteinen gestern hab ich den Hummeln auf der Blauen Zierdistel zu sehen können. Denen geht´s prächtig. Nächstes Jahr gibt es mehr davon meine kleinen Freunde.

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Das ist individuell, war bei mir aber folgendermaßen ...

Das ist ganz individuell und hängt davon ab, wo man gestochen wird und wie die Einstellung dazu ist. Ein Imker, der schon Tausende Stiche kassiert hat, wird ein Stich viel gelassener hinnehmen als ein hysterisches Schulmädchen. Ein Stich in die Hand fühlt sich auch weniger tragisch an als ein Stich ins Gesicht.

Übrigens schmerzen alle Stiche der aufgeführten Insekten ähnlich stark. Lediglich der Stich einer Hummel ist etwas schmerzhafter, weil Hummeln aufgrund ihrer Grösse einen längeren Stachel haben, der tief ins Unterhautgewebe eindringen kann. Den Biss einer Hummel hingegen bemerkt man so gut wie nicht, weil ihre Beisswerkzeuge viel zu klein sind. Ausserdem wird kaum ein Mensch in die Verlegenheit kommen, von einer Hummel gebissen zu werden, weil sich Hummeln nicht mit Beissen, sondern mit ihrem Stachel verteidigen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Danke für Deine Erläuterung über die entsprechenden, unterschiedlichen Reaktionen. Dies hat mir sehr weitergeholfen.

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Ich habe extrem stark darauf reagiert und es fühlte sich ...

generell bei jedem Stich juckend

Manchmal weiß man auch nicht was einem gestochen hat.

Hummel: Hummeln können stechen sind aber so freidlich dass die wenigsten Menschen je von einer Hummel gestochen werden. Zu juckend kam noch schmerzhaft hinzu beim einzigen Stich den ich je bekommen hatte. Grund ich wollte dass Hummelhaus gegen Regen sichern - das war der Dank dafür;)

Biene und Wespe: Eher harmlos ist in wenigen Tagen vorbei.

Hornisse: Wir haben hier häufig Hornissen - riesige Flugmonster - ihr Stich ist eher harmlos wie der eine Wespe und vor allem sind sie sehr friedfertig und greifen kaum an. Wurde noch nie von einer gestochen.

Schnaken: wie Biene und Wespe schnell vorbei

Für Nicht Allergiker sind Insektenstiche eher unangenehm.

Bei Allergikern kann jeder Stich potentiell tödlich sein. Meine Mutter war schon mehrfach wegen Insektenstichen im Krankenhaus. Es kommt dabei zu teilweise extremen Schwellungen.

Ferner sind Insektenstiche im Halsbereich sowohl Innen als auch äußerlich lebensbedrohlich.

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Schutz vor Insektenstichen:

Selbst die böse Wespe ist nicht so aggresiv wie allgemein behauptet. Bei mit Im Garten steht die Wespe unter Schutz.

Wespen sind nützlich

  • Bestäuber von Pflanzen
  • Schädlingsvernichter

Im Gegensatz zur Biene ist die Wespe kein Vegetarier. Sie ist ein Raubtier und killt massenhaft Schädlinge. Das ich so wenig Probleme im Garten mit Schädlingen habe ist maßgeblich auf Wespen zurückzuführen.

Tatsächlich beginnen im Herbst die Wespen auch Obst, vor allem Beeren als Nahrung zu verwenden und werden deswegen gerne auch als Schädlinge bezeichnet. Grund ist dass die Königin Zuckerreserven braucht um den kalten Winter zu überstehen,

Deswegen belästigt sie uns auch wenn wir im Freien etwas Süßes essen und weil sie eben maßgeblich Fleischfresser sind findet man sie auch auf Wurst und Fleisch.

Ferner sind sie auch auf Flüssigkeit in der heißen Zeit angewiesen.

Statt ausrotten sind daher das Ausbringen von flachen wasserschalen sinnvoller.

Schnaken können gar nicht stechen.

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Ehrlich eure Hornissen greifen nicht an? Die sie wir öfters bei uns haben sknd richtig krann im Kopf und versuchen dich direkt zu stechen.

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@Schrank1999

Hornissen sind vollkommen harmlos und lassen sich auch nicht leicht in aggresive Stimmung bringen. Wenn du aber derem Nest zu Nahe kommst, kann ich dafür natürlich nicht garantieren was passiert.

Bei Bienen und Wespen sind die Hornissen aber als Killer bekannt.

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Schnaken stechen nicht.

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Danke für Deine Erläuterung über die entsprechenden, unterschiedlichen Reaktionen. Dies hat mir sehr weitergeholfen.

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@fanofpaolo

wir hatten schon ein Wespennest im Kamin und im Rolladenkasten. Bei letzerem sind diese sogar in die Wohnung eingedrungen (ständig 5-10 Wespen in der Wohnung) Obwohl meine Mutter Allergikerin ist durften diese bleiben und haben NIEMANDEN gestochen.

Flucht ist die falsche Wahl.

Ruhig stehen bleiben ist sicherer und vorsichtig abstreifen.

Ich war mal dabei (Leiter gehalten) als ein Bienennest vom Baum geholt wurde.

Ein Teil des Schwarmes ist auf mich gestürzt und einige gelngten unter die Kleidung. RUHIG bleiben ist das Mittel der Wahl. Ich wurde nicht gestochen.

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Das kann man nicht einfach so sagen, so unterscheiden. Die Menge ist bei allen ungefähr gleich. Doch die Reaktion des Menschen ist unterschiedlich. Sehr!

Das sind aber nicht die einzigen Dinge die eine Reaktion beeinflussen.

Ein weiterer Faktor ist was die Tiere aufnehmen: Gifte die vom Menschen ausgebracht wurden werden von Pflanzen und auch von den Insekten aufgenommen. Teile daraus lagern sich in der Giftblase ab.

Ein weiter Faktor ist das Alter der Tiere, je älter je mehr Gift, um so mehr Schadstoffe konnten eingelagert werden.

Und als Imker kann ich aus Erfahrung sprechen. Und auch die vielen Erfahrungen die die Kollegen gemacht haben. Dieses Jahr bin ich erst 5 Mal gestochen worden und darunter war nur ein richtiger Angriff, 3 mal Dummheit aus Hektik und einmal ein Zusammenstoß wo mein Mädel Panik in den Haaren bekam.......

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Bei mir war überhaupt keine Reaktion ...

Als kleines Kind hat mich mal eine Wespe am Hals gestochen. Fand ich nicht so schmerzhaft.

Mit 12 oder so bin ich mal barfuß auf eine Biene getreten, der Stich war auch nicht schmerzhaft.

Da finde ich Mückenstiche schlimmer.

Danke für das Teilen Deiner persönlichen Erfahrung.

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