Umfrage: Welches Modell bevorzugt ihr im Prostitutionsgewerbe?

Das Ergebnis basiert auf 4 Abstimmungen

FKK-/Saunaclub 50%
Wohnungsbordell 25%
Pauschalclub 25%
Allein(an)schaffende 0%
Laufhaus/Eros-Center 0%
Straßenstrich 0%

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
FKK-/Saunaclub

Mir persönlich kommt es auf das richtige Umfeld in Bezug auf Hygiene, Ambiente und Service an, weswegen ich dem Paysex fast ausschließlich in modernen FKK-Clubs fröne. Im Club findet die Begegnung zwischen Dienstleisterin und Freier quasi auf Augenhöhe statt und zwar fern der gängigen Klischees von Schmuddel und Zwang. Man kann sich in Ruhe - und ohne "Damengetränke" ausgeben zu müssen - in Ruhe kennenlernen und feststellen, ob man sich auch sympathisch ist und dabei auch schon erste Zärtlichkeiten austauschen.

Auch mit anderen Geschäftsmodellen des Paysex habe ich bereits experimentiert, finde dort aber kein vergleichbares Angebot. 

  • Straßenstrich scheidet ja ohne hin aus, wenn man eine schöne Nummer sucht. 
  • Im Laufhaus soll man sich unter "Hallo Schatzi"-Dauerfeuer nach einen paar Sekunden Gespräch an der Türe für eine Frau und ihren meist distanzierten, oberflächlichen Service entscheiden. Wenn es mehr als 15-20 Minuten werden soll, ist der Preis meist höher als im Club.
  • Wohnungen sind eigentlich auch nur für den schnellen Druckabbau geeignet, denn auch hier fehlt mir die Kennenlernphase und ein längerer Aufenthalt (z.B. 1 Tag) ist gar nicht vorgesehen bzw. unbezahlbar. 
  • In Pauschalclubs ist der Service meist auf schnelle Abfertigung mit distanziertem Service ausgelegt. Wirkliche Nähe kommt selten auf und Leistungen wie Zungenküsse sucht man vergebens. Abgesehen davon arbeiten dort meist die Frauen, die mangels Sprachkenntnissen bzw. optischen Defiziten keinen Einlass in die "richtigen" Clubs gefunden haben. 
  • Eine Escort-Buchung ist immer ein Überraschungspaket, denn oft weichen Fotos und Realität kräftig voneinander ab, wenn man feststellt, dass man sich doch nicht sympathisch ist kann man die Frau nicht einfach kostenfrei wieder wegschicken und sobald man die Türe öffnet beginnt die Uhr zu ticken. Spontane Verlängerung ist oft nicht möglich, wenn die Frau noch Folgetermine hat. 
  • Bei den Allein(an)schaffenden ("Hobby-")Künstlerinnen kennt man die Hintergründe genauso wenig, wie bei anderen Geschäftsmodellen und das "Hobby" ist nur Augenwischerei. Ob ich es jetzt "Hurenlohn" nenne oder "Taschengeld" - die Dienstleistung bleibt die selbe... Die Grenzen zwischen Hobby und Geschäft werden meist auch eng gezogen und ein kostenfreies Plauderstündchen vor der eigenen Nummer ist in der Regel ebenfalls nicht möglich. 

In einem Club kann ich bequem einen ganzen Wellnesstag einlegen, zahle meinen Eintritt (20-80€) und habe dann den ganzen Tag Essen und (alkoholfreie) Getränke "flat". Mit Sauna, Pool, Whirlpool, Dampfbad, Sportübertragungen, Sonnenbaden usw. kann man einen schönen Tag verbringen - in der Gesellschaft von teils über 100 hübschen, nackten Girls, die alle mit einem Sex haben WOLLEN. Man kann mit den Mädels herumalbern, flirten, plaudern - und wenn man sich sympathisch ist geht man zusammen auf eines der Zimmer. 


Dort kostet das Standardprogramm (Schmusen, Streicheln, Zungenküsse, Lecken, Blasen (ohne) und Verkehr (mit Gummi) ) in den meisten Clubs 50€ pro halbe Stunde. Bezahlt wird im Club grundsätzlich NACH der Nummer, so dass sich das Abzock-Risiko, welches bei anderen Geschäftsmodellen immer wieder reklamiert wird, in Grenzen hält. Ein Großteil der Frauen bietet den bliebten "Girlfriend-Sex" - also Sex wie mit einer "richtigen" Geliebten bei dem es an nichts fehlt - außer eben der Liebe, da das Gefühl selten über gegenseitigen Respekt hinausgeht. 

Nach der Nummer kann man unter die Dusche hüpfen und sich mit Sauna, Whirlpool, Sonnenbad usw. wieder erholen um dann eine zweite (dritte, vierte...) Runde mit einer anderen Frau zu starten - SO sieht für mich ein gelungener Wellness-Tag aus... .

Wer sich ernsthaft mit den verschiedenen Geschäftsmodellen auseinandersetzen möchte, sollte mal das informative und unterhaltsame Buch "Wir sehen uns im Puff!" (Amazon) lesen. Damit kann man sich eine Menge Lehrgeld und unnötige "Umwege" ersparen.

Seid nett aufeinander! 

R. Fahren

Ich finde interessant, was du so als "Augenhöhe" bezeichnest.

Meinst du, da reicht dein "quasi"?

Auch deine Auffassung von "Kennenlernen" finde ich etwas, nun ja, "eigen". 

Aber: Jeder wie er mag.

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@earnest

@earnest: Damit meinte ich, dass man sich auf "neutralem Boden" trifft - also man weder im Zimmer der Dienstleisterin noch in der Wohnung des Freiers aufeinander trifft und somit auch beide Seiten den Kontakt jederzeit problemlos beenden können - zum Beispiel wenn die Dienstleistern feststellt, dass der Gast Hygienemängel hat oder seltsame Vorstellungen äußert... . Ein - wie ich finde - durchaus wichtiger Punkt.

Mit dem Kennenlernen ist das relativ - ich bin über 30 Jahre mit meiner Frau zusammen und kenne sie immer noch nicht ganz! (Ja: Sie weiß von meinem Hobby und toleriert es). Trotzdem lege ich Wert darauf das Zusammensein im Paysex nicht auf Rein-Rauf-Runter-Raus zu beschränken, sondern auch mal ein wenig zu plaudern um sich auch menschlich etwas näher zu kommen, Vorlieben und Tabus in Erfahrung zu bringen usw. Ich sehe das auch als Wertschätzung gegenüber der Sexworkerin, denn auch die meisten Frauen möchten nicht nur als "Loch" betrachtet und behandelt werden... .

Daher mag ich es SO und nicht anders... .

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

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Ich hab mir sogar extra für diese Zwecke dein Buch "Wir sehen uns im Puff" gekauft.

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FKK-/Saunaclub

Also wenn ich schon wählen muß dann einen Club denn ich denke das ist noch das seriöseste von allem. Ich hab da auch mal ne Reportage gesehen. Ja auf jeden Fall der Club

Dann hast Du ja Deinen Befriedigungszyklus bereits gefunden ?

Es gibt vielleicht Gleichgesinnte , doch die pflegen ihre Privatsphäre , und hausieren nicht damit im Internet !

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