Umfrage: Muttermilch. Würdet ihr sie bevorzugen?

...komplette Frage anzeigen

Das Ergebnis basiert auf 5 Abstimmungen

Auf keinen Fall! 40%
Würde ich vielleicht mal testen.. 40%
Würde ich auf jeden Fall bevorzugen! 20%

7 Antworten

Auf keinen Fall!

Nein, auf keinen Fall.

Das wäre mir zuwider. Auch wäre die Herstellung viel zu aufwändig und somit wäre das Endprodukt extrem teuer. Noch teurer als die Frühgeborenennahrung von Beba (da hält ab einem bestimmten Alter des Frühchens eine Dose nur wenige Tage)

Mal ganz vorsichtig gefragt, was ist dir in diesem Szenario an muttermilch zuwider? Tiermilch ist am Ende doch nichts anderes.

0
@eostre

Fremde Muttermilch. Muttermilch anderer Mütter. Ist mir einfach zuwider. Ist ne persönliche Ansicht. Das andere bereitet mir mehr Kopfzerbrechen....

Alleine das Prozedere bis aus gesammelter Muttermilch ein Milchpulver entstehen würde....

Herstellungsprozess: Wie soll man das denn bitte alles handhaben? Frauen pumpen ab und liefern es an die Fabrik bzw. an eine Sammelstelle. Dort wird alles sortiert, von jedem Gefäß wird eine Probe genommen und aufwändig untersucht. Einiges davon wird wahrscheinlich aussortiert. Dadurch verringert sich die Menge an Milch die weiterverarbeitet werden könnte... Wobei die ursprüngliche Gesammtmenge ja schon relativ gering wäre.

Nicht zu vergessen, Muttermilch hält sich, selbst wenn sie gekühlt wird, nicht sooo sehr lange. Da müsst man versuchen herauszufinden wieviel länger sich die Kuhmilch hält unter gleichen Kühlbedingungen.

Die Kosten für Sammlung, Lagerung, Transport bis zur Fabrik, Mitarbeiterbezahlungen..... mal ganz außen vorgelassen.

Am Ende hat man dann eine Dose Milchpulver die wahrscheinlich so um die 30 Euro oder mehr kosten würde. Eine Dose hält, je älter das Baby ist, nur wenige Tage. Würde im Endeffekt also bedeuten das sich das nur sehr reiche Leute leisten können.

Jetzt zu den Milchspenderinnen: Sie müssten alle eine konstante, gleichwertige Ernährung befolgen. Nur bestimmte Medikamente wären erlaubt und dann auch nur in einem festgelegten Maximalbereich. Sie müssten allesammt in festgelegten Zeitabständen bestimmte Untersuchungen über sich ergehen lassen um zu gewährleisten das sie noch immer gesund genug sind um geeignet für die Milchspenden zu sein.

Wieviel Liter Milch gibt eine durchschnittliche Kuh pro Tag? Jetzt bitte vergleichen mit der Menge Milch die eine Frau pro Tag geben kann. 

0
@Rockige

Ich wollte dich unter keinen Umständen angreifen, nur verstehen. Danke für die Erläuterung.

P.s. ich habe mal 8 Monate lang 3 Kinder gleichzeitig gestillt, wie viel Milch das genau war weiß ich nicht aber alle waren satt.

0

Du findest artfremde Milch, die ebenfalls von anderen Müttern ist also besser als arteigene? Warum sollte es nicht gehen. Bei Kuhmilch funktioniert es doch auch

1
@AppleTea

Es wurde nach der persönlichen Meinung gefragt. Das ist meine persönliche Meinung.

Aber wie oben geschrieben, der Herstellungsweg und die Kosten die der Endverbraucher tragen muss, bereiten mir mehr Kopfzerbrechen.

0

Okay deine Meinung akzeptier ich natütlich :) sorry. Herstellungsweg wäre nicht das Problem, die Kosten in der Tat schon eher. Wäre sicherlich blöd, wenn nur die Promis sich dann sowas leisten könnten. da haste recht

0
@VeggiGirl92

Die richtige Frage wäre, wie viel Milch würde denn wirklich benötigt werden? 

Geschätzt können nur 2-3% der Frauen wirklich nicht stillen, der Rest will nicht oder wurde nicht richtig angeleitet/ unterstützt. Die Mengen an milchpulver, die heute produziert werden sind absolut nicht notwendig.

Die antistillkampagnen der Vergangenheit tragen bis heute Früchte und wurden genau von denen gesponsert, die heute die Regale füllen.

0
@eostre

Ich konnte nicht und durfte nicht - ohne die Spezialnahrung für Frühchen hätt es mein Nachwuchs nicht geschafft.

0
@eostre

So oder so, dieses Milchpulver wäre viel zu teuer für den Endverbraucher

0
@Rockige

Deswegen ist es ja gut und richtig, dass es das gibt.

0
@Rockige

Ich weiß nicht, wie man das beurteilen kann. Denn Wie gesagt, der überwiegende Teil der Frauen kann bzw könnte stillen, könnte also auch Milch spenden um die Kinder der 3% zu ernähren.

0

Ja könnte schon eostre. Aber wer würde es denn spenden, wenn er stattdessen Geld dafür bekommen könnte? Und es ginge ja auch um mehr als 3%. Es sind ja nicht nur die Frauen, die nicht stillen können, sondern auch die, die nicht wollen. Und Pharmakonzerne wären an so einem Produkt sicher auch interessiert.

0

Wo ist das Problem mit der Kuhmilch? Will ich das nicht und kann/will nicht stillen, gibt es bereits drei Anbieter von SL-Premilch auf Sojabasis. Und ein Anbieter sogar zu den gleichen Preisen wie sonstige Pulvermilch. Ich persönlich hätte ein Problem mit fremder Muttermilch. Aber mein Kind hat auch die SL-Milch bekommen, somit eben auch keine Kuhmilch!

Muttermilch enthält allerdings wichtige Enzyme und Abwehrstoffe, die in anderen Milchen nicht mehr enthalten sind, dank Ultrahocherhitzug und Pasteurisierung.

0
Würde ich vielleicht mal testen..

Ich würde dann zwar eine Amme bevorzugen aber wenn es wirklich möglich wäre muttermilch so zu verarbeiten und ich darauf angewiesen wäre könnte ich mir das schon vorstellen. 

Einfacher wären natürlich milchbanken mit strengen Kontrollen, wie es sie z.B. in Jena noch gibt.

Ja das mit den Milchbanken ist mir schon bekannt. Leider bekommt man da nicht einfach so Milch. Da musst du schon ein Frühchen haben oder ein krankes Kind! Und was wäre an einer Amme anders als an der Trockenmilch (von mehreren Ammen)? Immerhin wären da nämlich keine Keime mehr drin!

0
@VeggiGirl92

Die Milch einer Amme ist unbehandelt, ganz einfach. Keime in muttermilch direkt aus der Brust?

Das man da nicht einfach Milch bekommt ist mir klar, deswegen schrieb ich ja, dass es einfacher WÄRE diese auszubauen anstatt Verfahren für pulvermilch zu entwickeln.

0

Ach so, ich dachte du meinst abgepumpte Milch von einer anderen Frau. Direkt wäre es was anderes, da geb ich dir recht. Wobei man da auch nicht vor Viren und Bakterien geschützt ist.

0
@VeggiGirl92

Amme bedeutet für mich direkt ab Brust, hätte ich eventuell schreiben sollen. Bei normaler Hygiene sind Bakterien und Viren eigentlich kein Problem.

0

Wenn sie durch die Milch übertragen werden? Glaubst du dass ein Baby mit solchen Erregern einfach so fertig würde?

0
@VeggiGirl92

Welche Bakterien und Viren wären das denn deiner Meinung nach? 

0

Cmv, HIV, Herpes, scharlach, tripper, borreliose, mrsa, staphylokokken, syphillis, Windpocken, Masern, Pilzsporen... Es ist durchaus möglich, dass eine Amme es nicht oder zu spät rauskriegt, dass sie so etwas in sich trägt

0
@VeggiGirl92

Ich halte das für sehr unwahrscheinlich. Gegen die meisten Sachen ist man sicherlich geimpft und bei entsprechendem lebenswandel kann man schon viel ausschließen. 

Ich persönlich hätte mehr Angst vor kuhmilch als vor ammenmilch.

1

Ja Ammenmilch ist vermutlich zumindest unbedenklicher als die von einer kuh.

0
Würde ich vielleicht mal testen..

Schwer zu sagen, technisch ist es sicherlich machbar. Aber Muttermilch ist in unserer Gesellschaft in solchen Fragen ein Tabu. Es ist zwar unlogisch, doch das ist in den Menschen drin. Daran wird sich auch so schnell nichts ändern.

Ja schon merkwürdig oder? Fremde Frau: Igitt, Fremde Spezies UND fremde Frau: Lecker

0

Falls eine Frau nicht in der Lage ist, zu stillen, sollte sie für die erste Zeit Muttermilch von einer Frau besorgen, die genug hat. Wenn das Kind dann über den Berg ist, und Kuhmilch verträgt, sollte ruhig Kuhmilch verfüttert werden. Ich halte das Vermanschen von Muttermilch für Trockenmilch für Pervers. Sollte eine Frau nicht stillen wollen, hat sie nicht vorher gewußt, daß auch kleine Kinder Nahrung brauchen. Wer sowas nicht weiß, sollte sich Kinder verkneifen. Andere Frauen für die Ernährung der eigenen Kinder zu mißbrauchen, halte ich für abartig und Unverschämt.

Na wenn die Frauen ihre Muttermilch verkaufen, kann man wohl davon ausgehen, dass sie genug davon hatten. Also wäre das ja von solchen Frauen.. warum sollte danach Kuhmilch verfüttert werden, wenn es doch arteigene Milch gibt, die von der Zusammensetzung besser geeignet wäre? Und was meinst du mit "vermanschen"? Und was ist an Trockenmilch pervers? Da fehlt doch nur Wasser. Und zu guter letzt: Es ist kein "Missbrauch" anderer Frauen!! Im Gegensatz zu Kühen geben diese ihre Milch nämlich freiwillig ab!

2
Auf keinen Fall!

Es soll auch Veganerinnen geben, die stillen.

Ich wäre eher für die Förderung bzw. den Ausbau von Muttermilchbanken.

und es gibt ebenso veganerinnen, die nicht stillen können oder? ;)

0
Würde ich auf jeden Fall bevorzugen!

Der Traum jeder Veganerin, die nicht stillen mann, würd ich sagen.

*kann

0

Was möchtest Du wissen?