Umfrage: Meinung zu PETA?

Das Ergebnis basiert auf 93 Abstimmungen

Völlig überflüssig/unnötig/übertrieben 46%
Finde PETA (sehr) gut 29%
Ich sehe es eher kritisch 17%
Finde sie ok. Geht so. 8%

37 Antworten

Völlig überflüssig/unnötig/übertrieben

War jetzt nicht so leicht eine Antwort zu wählen, weil "Ich sehe es eher Kritisch" ist weit untertrieben, aber "Völlig überflüssig/unnötig/übertrieben finde ich auch nicht ganz richtig, wegen dem "überflüssig", weil Tierschutz an sich ja auf jeden Fall nötig ist...

Peta aber sind in meinen Augen ein, naja Drecksladen. Sie sind ja auch ein Tierrechtsverein, kein Tierschutzverein...

Sie werfen jede Menge Geld raus, für Aktionen die dem Tierschutz mehr schaden als nützen, wie einen Fotografen verklagen wegen eines Affen Selfies, oder harmlose Videospiele verteufeln, in denen Tiere gefangen werden können.

Am schlimmsten fand ich persönlich den Vergleich von Schweinehaltung mit KZs, das geht echt gar nicht!

Klar erzeugen sie damit Aufmerksamkeit, aber keine Positive. Immer mehr Menschen spenden nicht mehr an Peta wegen solcher Aktionen.

Hinzu kommt noch, das Peta fürstliche Gehälter an ihre Angestellten bezahlt. 2500€ bekommt z.B. bereits ein Einsteiger. (In den USA können es auch schon mal 87.000$ Jahresgehalt sein=7.250$ im Monat)

2015 hat Peta Spendeneinnahmen von 4.078.794,00 € angegeben, gleichzeitig aber Personalkosten von 1.728.583,94€. 

Das sind über 42%, wie können bitte 80% der Spenden in Tierschutzprojekte gehen (wie auf der Peta Seite angegeben) wenn nach Gehaltsauszahlungen nur noch 58% übrig sind? 

Dazu kosten die ganzen Aktionen von denen, die ja keine Tierschutzprojekte, sondern Proteste sind, ja auch eine Menge Geld.

Kann also nicht mehr viel übrig bleiben, für den echten Tierschutz, der Tieren wirklich hilft...

Völlig überflüssig/unnötig/übertrieben

Stellen unnötige Anzeigen, die der Steuerzahler zahlen muss. Die Sachen werden meistens eingestellt. Rufen zu Straftaten auf. Generieren lediglich Spendengelder, tun aber nicht aktiv etwas für den Tierschutz (kein Wunder, sie sind auch Tierrechtler). Fast alles geht für Personalkosten etc drauf, nichts geht an die Tiere. Auch Stiftung Warentest warnt. Waren wegen ihrer Verhaltensweise auch schon Thema im Bundestag (Aberkennung der Gemeinnützigkeit)

Meiner Ansicht nach kann man das nur gut finden, wenn man nicht informiert ist oder ein armes Würstchen ist das Spaß am Tierrechtsterror hat. Da sollte man lieber das Tierheim in der Gegend unterstützen.

Ich fürchte, dass du zu wenig informiert bist.

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@Kleidchen2

So? Was an seiner Antwort ist denn uninformiert? Hier mal Zahlen zu den Ausgaben, von Peta selbst! Personal ist dabei der größte Posten, danach kommen deren "Aktionen" und Plakate, wo meist nackte Frauen als Fleisch in irgendwas verpackt werden, oder wo sie Schweinehaltung mit dem Holocaust vergleichen, was keinem Tier hilft.

Kein einziger Posten für echte Tierschutzprojekte!

1. Abschreibungen 26.668,71

2. Personalkosten 1.728.583,94

3. Öffentlichkeitsarbeit 1.516.373,30

4. Juristische Tierrechtsarbeit 70.237,94

5. Miete 145.357,61

6. Reisekosten 54.769,51

7. Sonstiges 292.493,46 

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@Deamonia

Tierschutz ist nicht nur Arbeit am Tier. Die Aufgabe von PETA ist nicht das Aufpäppeln sondern Strukturverbesserung.

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@EinAlexander

Das Thema Massentierhaltung ist in der Diskussion. Tierwohl ebenfalls. Die Chance, Masttierställe zu verhindern, ist gestiegen.

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@Kleidchen2
Das Thema Massentierhaltung ist in der Diskussion

Das hat aber doch nichts mit PETA zu tun. Das Thema haben die Grünen schon Jahre vorher aufs Tapet gebracht - und im Gegensatz zu PETA viel erreicht.

Tierwohl ebenfalls.

Auch das ist nicht auf PETAs Mist gewachsen - aber PETA hängt sich da eben ran, weil man damit gut Spenden sammeln kann. Zudem verstehe ich nicht ganz, was es mit Tierwohl zu tun hat, wenn man z. B. das Trinken von Kuhmilch aus Weidehaltung verdammt und das Trinken von Hafermilch propagiert.

Wenn jemand mit dem Mähdrescher über ein Haferfeld fährt, tötet der bei der Haferernte hunderte von Tieren damit wir Hafermilch trinken können - das ist okay. Wenn jemand aber eine Kuh melkt, die ihr Leben lang auf einer Wiese weidet damit wir Kuhmilch trinken können, ist das nicht okay. Bei der Hafermilchproduktion sterben also hunderte Tiere und bei der Kuhmilchproduktion aus Weidehaltung sterben 0 Tiere.

Seltsame Logik - was hat das mit Tierwohl zu tun?

Die Chance, Masttierställe zu verhindern, ist gestiegen.

Auch das ist doch kein Verdienst von PETA sondern eher von Organisationen wie demeter und bioland. PETA ist nicht für die - realistische - Abschaffung von Masttierställen sondern für die - unrealistische - Abschaffung der gesamten Tierhaltung.

Würde PETA realistische Ziele propagieren, wäre der Erfolg fürs Tierwohl wesentlich höher.

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@EinAlexander

Die Aufgabe von Peta in Deutschland ist nicht, neue politische Wege zu erreichen. Peta macht auf Mißstände aufmerksam und dadurch auch Stimmung. Unter diesem Aspekt hat Peta viel erreicht.

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@Kleidchen2

Die haben nur die Aufgabe sich selbst zu bereichern und Tiernutzer zu diffamieren. Teilweise werden da sogar Fakevideos oder Videos auf dem Ausland genommen Berichten nach. Peta ist gegen jede Tierhaltung...ob es "Massentierhaltung" ist, die einzelne Kuh auf einer 20ha Weide oder der eigene Hund. Das hat absolut nichts damit zu tun, dass die Haltungen verbessern oder Mißstände aufzeigen wollen etc.

Bei ihren Aktionen wie Einbruch, Sachbeschädigung etc. überschreiten sie auch die gesetzlichen Grenzen. Außerdem rufen sie aktiv zu Straftaten auf, beispielsweise gegen Angler. Ansonsten habe ich bereits genug davor geschrieben, sind auch alles unbestreitbare Tatsachen.

Es tut mir wirklich leid, aber wer das alles legitim findet hat nen Nagel im Kopf.

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@Kleidchen2
Peta macht auf Mißstände aufmerksam

Nein, eben nicht. Sie greifen auf, worauf andere bereits aufmerksam gemacht haben und hängen sich dann da ran. Siehr Dir mal an, was PETA als "Erfolg" verbucht. Hier ein Beispiel aus dem Jahr 2020:

Anonyme Hassrede gegen PETA im Internet – einstweilige Verfügung gegen zwei Täter erwirkt. PETA hat also mit großem Aufwand erreicht, dass zwei anonyme PETA Gegner ermittelt werden konnten und jeweils eine einstweilige Verfügung bekamen für ihre Aussagen über PETA.

Das hilft den Tieren ja ungemein ...

Unter diesem Aspekt hat Peta viel erreicht

Ich wage die Behauptung, dass das nicht stimmt. PETA behauptet z. B. dass wegen PETA die Veranstaltung "Titanen der Rennbahn" abgesagt wurde. Stimmt natürlich nicht. Die Veranstaltung findet wegen Corona nicht statt und wurde verschoben auf 2021: http://www.titanenderrennbahn.de/index.php/startseite.html

Dennoch verbucht das PETA als "Erfolg" ...

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@EinAlexander

Die anderen Beispiele unterschlägst du geflissentlich. Wie ich schon sagt, sie sind manchmal etwas grenzwertig. Aber in der Summe helfen sie, Mißstände zu erkennen.

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@Kleidchen2
Die anderen Beispiele unterschlägst du geflissentlich.

Nein, mir war es nur zu blöd. Einen Angler anzuzeigen weil er einen Fisch wieder freilässt anstatt ihn totzuschlagen verbuchen sie auch als Erfolg.

Hilft ja dem Fisch ungemein, wenn er beim nächsten mal erschlagen wird ...

Aber in der Summe helfen sie, Mißstände zu erkennen.

Ja, so wie die Rentner, die mit dem Zettel durch die Stadt laufen und alle Falschparker aufschreiben ...

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@Kleidchen2

Nicht manchmal, sondern IMMER. Sonst wäre die Sache auch nicht beim Bundestag gelandet. Und welche Mißstände genau? Wie es in großen Unternehmen in der Tierhaltung aussieht weiss jeder Mensch. Es bedarf keiner Aufklärung. Schon gar wenn die Beweise auch nicht unbedingt sauber sind und die "Experten" da nicht einmal Experten sind. Mal so nebenbei. Diese Meeresbiologin konnte nicht einmal Plastikfische von echten Fischen unterscheiden. Warum spenden die nicht mal an Einrichtungen, die sich wirklich für Tiere einsetzen? Warum werden sie nicht seriös und versuchen eine echte Lösung für Probleme zu finden, warum unterstützen sie nicht, warum setzen die sich nicht mit allen Parteien zusammen?

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@Kleidchen2

Quatsch, Peta hat da gar nichts verbessert, im Gegenteil, Peta zieht echten Tierschutz in den Dreck. Selbst so manche seriöse Tierschutzorga distanziert sich von Peta und deren dubiosen Machenschaften.

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@Photon00

Ich in sehr dankbar für die Besuche von Peta in den Ställen, denn die zeigen, dass es eben nicht so läuft, wie Viele es sich vorstellen.

Und wenn, wie ich es an Beispielen gezeigt habe, Kühe an schlechten Haltungsbedingungen sterben, ist auch ein unsauber zustandegekommene Foto richtig.

Wenn es so wäre, dass Jeder von den Zuständen wüßte, wäre auch Jeder Schuld.

Die Struktur muss sich ändern und da ist jede Unterstützung richtig.

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@Deamonia

Was gaben denn die seriösen Tuerschutzorgas in den Ställen erreicht?

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@Kleidchen2

Das ist aber nur ein Vorwand. Peta will jede Tierhaltung verbieten. Außerdem gibt es ja staatliche Stellen, die sowas kontrollieren. Im ein oder anderen Fall müsste man vielleicht öfter hinschauen und entsprechende Betriebe schließen. Aber Aufgabe von Peta ist das nun wirklich nicht.

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@Photon00

Die staatlichen Stellen kündigen Kontrollbesuche vorher an. Was glaubst du, was die dann finden.

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@Kleidchen2

Du bist also nicht der Meinung, das sich irgendwas verbessert hat? Klar gibt es schwarze Schaafe, und es müsste stärker kontrolliert werden, aber soll man zB die hundehaltung komplett verbieten, weil ein paar Leute ihre Hunde schlecht behandeln? Um das mal in das was uns im Alltag umgibt zu übertragen...

Ich mein es ist doch auch so, das Peta alle die mit Fleischproduktion zu tun haben in den selben Topf wirft, es interessiert nicht, wenn jemand seine Tiere wirklich gut hält, zB Ferkel mit Platz und Beschäftigung, so das sie ihre schwänze behalten können, weil sie nicht aggressiv beißen und die keine Sauen in Boxen stecken, damit sie die Ferkel nicht erdrücken.

Auch dieses Radikale schreckt ab, warum gleich der "Fleisch essen ist Mord" Hammer, statt "esst weniger Fleisch"? Würden alle weniger Fleisch essen, und dafür etwas mehr zahlen, könnten die Tiere gut gehalten werden...

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@Deamonia

Wo in den Peta-Zielen steht, dass die Menschen sich nur vegan ernären dürften?

Kastenhaltung ist frühestens in 8 Jahren verboten, Schwanz kupieren in 5.

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@Kleidchen2

Wenn normale Ernährung für die legitim wäre, dann würde nicht sowas bei rumkommen oder?

https://www.sueddeutsche.de/kultur/die-holocaust-plakate-von-peta-vegetarische-moral-1.893374

Unter dem Bild steht auch noch was entsprechendes.

Und so wie ich dich kenne müsste doch dabei bei dir eigentlich die Hutschnur platzen. Da frage ich mich wieso du die in Schutz nimmst, wenn es um solche Vergleiche, ungesetzliches Verhalten etc. geht. Informiert biste ja angeblich...passt irgendwie nicht zusammen.

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@Photon00

Immerhin musstest du ein 10 Jahre altes und völlig verunglücktes Plakat heranziehen. Wie gesagt: Peta sind keine Engel, aber sie bringen das Thema auch voran.

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@Kleidchen2
Wo in den Peta-Zielen steht, dass die Menschen sich nur vegan ernären dürften?

Wo habe ich das Behauptet? Du versuchst mir gerade Sachen anzudichten, die ich nie Behauptet hab.

Ich sagte, das sie gleich mit der "Fleisch essen ist Mord" Keule kommen, was man an ihren ganzen Aktionen, bei denen stets leicht bekleidete Frauen das "Fleisch" darstellen. Mal als Kadaver hergemacht, mal als abgepacktes Fleisch mit Frischhaltefolie "Verpackt" usw.

Peta ist echt super für Selbstdarsteller: bezahlte Dienstreisen durch ganz Deutschland/Europa, in der Öffentlichkeit präsent sein, Aufmerksamkeit erhalten, und dafür noch ein sehr großzügiges Gehalt von mindestens 2500€ beziehen, toller Job!

Kastenhaltung ist frühestens in 8 Jahren verboten, Schwanz kupieren in 5.

Was erlaubt ist, wäre im Grunde egal, wenn es einfach keiner/kaum einer mehr kaufen würde, aber egal..

Was willst du mir damit sagen? Habe ich irgendwo was anderes behauptet? NEIN, ich sagte lediglich, das Peta auch Bauern die sowas freiwillig NICHT machen, zusammen mit denen die es machen, in einen Topf wirft, weil sie nicht differenzieren.

Statt alle schlecht zu machen, sollten sie auf ihren Demos lieber neben den ganzen negativ Beispielen auch mal Plakate von den guten Landwirten aus der Nähe des Ortes ihrer jeweiligen Demo schwingen, mit den Worten "SO sollte Fleischproduktion aussehen" / "Es GEHT anders, wenn man will" / "DA gibt es Fleisch aus guter Tierhaltung" / "Bauer Meyer zeigt wie es gehen kann" und am besten noch den Hofadressen der Bauern, falls Hofladen vorhanden (Bei solchen Landwirten fast immer der Fall!) damit die Leute gleich da kaufen können.

Überleg mal, wenn dann wirklich solche Landwirte massive Unterstützung erfahren würden, und den großen nach und nach die Kunden weg bleiben, was meinst du was dann passiert?

Um was zu ändern müsste es aber als erstes verpflichtend sein, auf allen verarbeiteten Produkten die Herkunft der Tierischen Zutaten aufzulisten, denn eine große Menge des produzierten Fleisches wird ja in der Industrie zu Wurst, Würstchen, Formschinken usw weiterverarbeitet, was dann wieder in Fertiggerichten wie Pizzas, Pastasaucen usw weiterverarbeitet wird, so das man gar nicht mehr nachvollziehen kann, wo das Fleisch in der Salami auf der TK-Pizza, oder die Eier im Teig mal her kamen.

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@Deamonia

Da ich aktiv an der Änderung der Strukturen in Landwirtschaft und Verbraucherverhalten tätig bin, kann ich sagen, dass man es nicht nur bei dem Verbraucherverhalten bleiben kann.

Man muss klare Verbote aussprechen.

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@Kleidchen2

Mehr fällt dir dazu nicht ein?

Ach übrigens, von wegen, Peta und alle sollen Vegan leben:

https://pfaffenhofen-today.de/images/2017_PAF/08/05-peta1.jpg

(3 Jahre alt, bevor du fragst)

https://www.swr.de/home/1558437422964%2Cpeta-teaser-100~_v-16x9@2dM_-ad6791ade5eb8b5c935dd377130b903c4b5781d8.jpg

(Mitte 2019)

Einfach nur billig so aktionen, und mit null Rücksicht auf Kinder, denen man vielleicht nicht so leicht erklärt bekommt, das die nackten blutigen schreienden Menschen nur spielen, und nicht wirklich leiden.

Oder das das auf dem Grill kein echter Hund ist, sondern nur fake!

So ein Anblick kann ein Kind traumatisieren!

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@Deamonia

Nachtrag: Wenn du mir in deinem eventuellen nächsten Kommi wieder irgendwas unterjubeln willst, was ich nie gesagt habe, macht die Diskussion in meinen Augen keinen Sinn mehr!

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@Deamonia

Du wiederholst dich ohne auf meine eigentliche Aussage einzugehen.

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Finde sie ok. Geht so.

Manche Sachen auf die sie hinweisen sind okay aber in einigen übertreiben sie auch. So was wie das Sprichwort zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen verbieten oder ein Videospiele wie Animal Crossing ist schon komisch und überflüssig. Selbst wenn man in einen Videospiel mal Tiere tötet ist das auch nicht so schlimmt das sind doch eh nichts als nullen und einsen.

Da gibt es wichtigeres. Ich finde zb vier Pfoten besser. Sie fahren auch zu den Tieren hin und helfen ihnen. Wenn würde ich eher vier Pfoten unterstützen

Animal Crossing ist toll aber ich hab auch schlechtes Gewissen wenn ich Fische Angle dort :(

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@Jasisc

Alter, das sind Pixel auf einem Bildschirm. Da passiert keinem echten lebenden Tier irgendwas

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@Jasisc

Das ist doch schon krankhaft, sich so sehr in eine Videospielwelt zu versetzen, als wäre sie echt o.O

Außerdem sterben die Fische da nicht mal, du kannst sie jederzeit wieder frei lassen -.-*

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@Jasisc

Man muss bei vielen Videospielen Tiere oder Gegener töten. Bei Super Mario zb töten man auch Schildkröten usw. Dann müsste man fast alle Spiele verbieten

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@Buckykater

Selbst bei Sims sterben sicher Insekten beim Hausbau, ich frag mich immer, was kleine Kinder daraus schließen, wenn sie sowas hören...

Ich mein, hier GF regte sich neulich ernsthaft einer über das töten von Fruchtfliegen auf "Die haben genau das gleiche Recht zu Leben wie du" o.O

Ich hoffe immer, das so etwas nicht irgendwann zu sowas führt:

"Nein Mama, ich lauf nicht über die Wiese, weil dann bin ich ein Ameisenmörder!"

-.-*

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@Deamonia

Fruchtfliegen und auch Lebensmittelmotten habe ich auch schon bekämpft als ich sie mir versehentlich mal eingeschleppt hatte. Vor allem diese Lebensmittelmottem machen viele Lebensmittel völlig unbrauchbar. Oder will wirklich jemand zb ernsthaft Musli, Reis, Gewürze mit Gespinst Kot, Raupen und Milben Und PIlzen essen die sich dann oft ansiedeln. Das kann schwere Allergien auslösen und auch Haut und Magen Darm Erkankungen.

Ich töte Insekten eigentlich nicht aber bei Lebensmittelmotten blieb keine andere Wahl

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@Buckykater
 Oder will wirklich jemand zb ernsthaft Musli, Reis, Gewürze mit Gespinst Kot, Raupen und Milben Und PIlzen essen die sich dann oft ansiedeln.

Die Person meinte, man könne sein Essen ja abdecken XD

Also ich töte auch keine Insekten, die mir nicht schaden, im Gegenteil, in meiner Wohnung leben viiiiele Spinnen ;D und Fluginsekten in Not (zu heiß, zu nass etc.) helfe ich auch wenn ich kann ^^

Aber z.B. Mücken sind was anderes, die führen gezielt Krieg gegen mich, und ich verteidige mich mit allen Mitteln!

Ebenso Speckkäfer, die ans Frettchenfutter wollen, das gehört meinen Monstern!

Andersrum hatte hier neulich eine Userin ein Hornissennest in ihrem Schuh, das fände ich total spannend live zu beobachten ^^

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Ein Videospiel ist Fiktion, doch unsere "Wahrnehmung" ebenso.
Doch ja, wenn man Animal Crossing verbieten möchte, dann sollte man beinahe alle mir bekannten Video-Spiele verbieten. Denn das Töten von Menschen ist auch nicht freundlicher, als das Töten von Tieren.

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Vor allem macht Animal Crossing ohne das Fangen von Insekten und Fischen fast gar keinen Sinn. ^^

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Finde PETA (sehr) gut

Hallo Genderless und Community!

Wir freuen uns, dass ihr euch über uns und unsere Arbeit austauscht! Es ist toll, dass überhaupt über Tierrechte gesprochen wird!

Unsere Meinung zu uns selber ist natürlich: wir sind super! ;)

Aber wir sind auch nicht immun gegen konstruktive Kritik und heißen diese immer gerne willkommen! Ihr erreicht uns jederzeit in den Sozialen Netzwerken oder auch hier und wir beantworten alle nett gestellten Fragen sehr gerne (es kann nur manchmal etwas dauern, unser Kommentarvolumen ist ziemlich groß).

Jetzt zu ein paar Punkten aus der bisherigen Diskussion:

1) Grundrechte für Tiere:

Leider wird unsere Mission hier gerne ein bisschen ins Lächerliche gezogen. Wir fordern kein Wahlrecht für Tiere oder dergleichen. Wir fordern lediglich, dass Tiere ein gesetzliches Recht auf Freiheit und Unversehrtheit bekommen. Das finden wir nicht zu weit hergeholt. Denn jedes Tier möchte, genau wie wir, ein selbstbestimmtes Leben führen. Tiere werden in Deutschland und dem Großteil der Welt noch immer als "Dinge" angesehen. Das erlaubt es dem Menschen, sie grausamst zu behandeln und ungestraft damit davon zu kommen. Die Konsequenz von Grundrechten wäre selbstverständlich, dass Tiere nicht mehr zum Zweck des Konsums gehalten werden dürften und auch Jagd und Angeln nicht länger legal wäre. Das mag vielen Menschen als kontrovers erscheinen, wir stehen aber zu dieser Mission. Kein Lebewesen der Welt verdient es, Nutzgegenstand eines anderen zu sein. (Und da dann alle Tiere ein selbstbestimmtes Leben führen können, ist es auch egal, ob es Käfer oder Schweine sind. Unversehrtheit und Freiheit für alle!)

Hier mehr dazu: https://www.peta.de/grundrechte-fuer-tiere

2) Zu den Spenden:

Wir veröffentlichen jährlich einen Bericht über unsere Finanzen und werden selbstverständlich regelmäßig geprüft.

87 % der Spenden fließen in unsere satzungsgemäßen Aufklärungskampagnen, Öffentlichkeitsarbeit und politische Arbeit.

Das beinhaltet auch, dass unsere Mitarbeiter bezahlt werden müssen. Es verwundert uns immer wieder, dass manche fordern, dass die Organisation PETA scheinbar durch freiwillige Helfer am Laufen gehalten werden soll. Das ist schlichtweg nicht möglich. Unsere Mitarbeiter engagieren sich neben ihrer normalen Arbeit auch ehrenamtlich weiter für die Tiere. Wir werden uns aber nicht dafür entschuldigen, dass wir den Menschen, die ihre Zeit, Energie und Leidenschaft unseren Zielen widmen, einen fairen (und definitiv nicht fürstlichen) Lohn bezahlen. Denn ohne diesen Lohn könnten sie hier nicht arbeiten und ohne ihre Arbeit gäbe es kein PETA Deutschland. Somit ermöglichen uns die Spendengelder, dass unsere Mitarbeiter die Aufklärungskampagnen, Öffentlichkeitsarbeit und politische Arbeit ausführen können. (Das beinhaltet übrigens auch, hier auf gutefrage.net ellenlange Antworten zu verfassen ;) )

3) PETA eckt an:

Ja, tun wir. Jedem ist natürlich selbst überlassen, wo der Spaß zu Ende ist und wir verstehen, dass unsere Maßnahmen nicht jedermanns Sache sind. Wir sind aber der Meinung, dass man auch anecken muss, um gesehen und gehört zu werden.

Bei manchen Sachen kann man sich im Übrigen auch denken, dass sie eher als augenzwinkernder Gedankenanstoß gemeint sind.

4) PETA ist für die Abschaffung von "Haustieren":

Wir bei PETA lieben die tierischen Mitbewohner, mit denen wir unser Zuhause teilen, über alles.

Dennoch sind wir der Meinung, dass es Tieren besser ginge, wenn das Konzept des „Haustiers“, also das Züchten von Tieren einzig und allein, um sie als Haustiere zu halten, sich mit ihnen zu „dekorieren“, sie im Hof anzuketten oder als eingesperrte Wachhunde zu halten, nie erfunden worden wäre. Das weltweit praktizierte Hobby, ein „Haustier“ zu halten, ist nicht nur zu einem weltweiten Milliardengeschäft geworden, bei dem Jahr für Jahr Hunderttausende Tiere alleine beim Transport ums Leben kommen, sondern hat zusätzlich in vielen Ländern zu einer fatalen Überpopulation von sogenannten Haustieren geführt. So werden alleine in den USA jedes Jahr 7 bis 8 Millionen unerwünschte Tiere von Tierheim aufgenommen, 3 bis 4 Millionen davon werden in Tierheimen eingeschläfert, weil sich kein Zuhause für sie findet. Unzählige andere Tiere werden von ihren Haltern misshandelt oder vernachlässigt.

Wie viel „Tierliebe“ steckt wirklich dahinter, wenn wir einen Vogel, der fliegen will, oder ein Kaninchen, das mit seinen Artgenossen Haken schlagen will, in einen Käfig sperren? Leider sieht so die Haltung eines „Haustiers“ in den meisten Fällen aus: Soziale Tiere fristen ein einsames Dasein, andere werden in viel zu kleine, vom Zoohandel angepriesene Käfige gesteckt, die ihre Bewegungsbedürfnisse nicht annähernd erfüllen. All diese Tiere sind völlig auf den Menschen angewiesen. Wir entscheiden, wann sie essen, was geschieht, wenn sie krank sind, wie viel Freiraum wir ihnen lassen oder auch nicht usw. In einer perfekten Welt gäbe es daher das Konzept „Haustier“ nicht und alle Tiere könnten ihren natürlichen Bedürfnissen frei nachkommen. Doch natürlich liegt es an uns Menschen, uns nun so gut wie möglich um die Tiere zu kümmern, die bereits geboren wurden. Deshalb legen wir den Menschen ans Herz, Tiere niemals von einem Züchter zu kaufen, sondern stattdessen ein Tier aus einem Tierheim zu adoptieren und sich vorher ausführlich über die jeweilige Tierart zu informieren.

Um die Überpopulation der sogenannten Haustiere unter Kontrolle zu bringen, setzt sich PETA außerdem für die Kastration (bei weiblichen und männlichen Tieren) von Hunden und Katzen ein und kämpft gegen den Verkauf von Tieren in Zoohandlungen und ähnlichen Einrichtungen.

Unsere Maßnahmen dienen nur einem einzigen Zweck: Tierleid zu vermeiden.

5) PETA ruft zu Straftaten auf:

Das hier, liebe Damen und Herren, ist eine absolute Falschaussage. Als öffentliche NGO würden wir niemals zu Straftaten aufrufen und begehen selbst auch keine. PETA begeht keine Stalleinbrüche (wir veröffentlichen nur zugespieltes Material) und wir rufen auch nicht dazu auf, Angler mit Steinen zu bewerfen (wer es nicht glaubt, kann sich den Beitrag ja mal gerne selbst durchlesen: https://www.peta.de/tipps-gegen-angler)

FAZIT: Unsere Organisation ist für viele kontrovers, weil sie unsere Methoden nicht mögen und unsere Ziele nicht verstehen. Das ist ok. Man kommt meistens nicht mit allen Menschen auf den gleichen Nenner. Wir leisten aber ehrliche und wichtige Arbeit, die schon viel erreicht hat (https://www.peta.de/erfolge).

Kommt gerne mit euren Fragen zu uns, wir helfen euch weiter!

Alles Liebe,

Léonie von PETA Deutschland

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Guter aber etwas langer Kommentar. Wahrscheinlich lesen sich den nur wenige durch

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Die Konsequenz von Grundrechten wäre selbstverständlich, dass Tiere nicht mehr zum Zweck des Konsums gehalten werden dürften und auch Jagd und Angeln nicht länger legal wäre. Das mag vielen Menschen als kontrovers erscheinen, wir stehen aber zu dieser Mission. Kein Lebewesen der Welt verdient es, Nutzgegenstand eines anderen zu sein.

Und genau deshalb wird diese Idee so ins lächerliche gezogen. Ein Grundrecht für Tiere zu machen bzw. so durchzusetzen ist unmöglich.

https://www.peta.de/tipps-gegen-angler

Die Angler tun mir ja leid, wenn irgendeiner dahergerannt kommt und sie mit damit voll labert... Was mich brennend interessieren würde: wie stellt ihr euch vor, dass man versuchen soll, "die gefangenen Fische zu retten"?

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Aber wir sind auch nicht immun gegen konstruktive Kritik

Und wie sieht das dann aus? "Wir haben die Kritik vernommen - aber selbstverständlich liegen alle Kritiker komplett falsch." - oder wie darf man diese diese Nicht-Immunität verstehen?

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"3 bis 4 Millionen davon werden in Tierheimen eingeschläfert"

Und wie viele davon bei euch🤔

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Die Stärke der Organisation liegt meiner Ansicht nach in der Öffentlichmachung von Tierquälerei in Nutztierbetrieben. Da hat PETA beachtliches geleistet.

Die PR Aktionen und die interne Vereinspolitik sind jetzt nicht so mein Ding. Aber sie setzen sich für eine sehr gute Sache ein und werden oft zu Unrecht in den Dreck gezogen.

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