Umfrage: Für oder gegen Todesstrafe?

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Das Ergebnis besteht aus 16 Abstimmungen

Auf keinen Fall. 81%
Ja. 18%

16 Antworten

Auf keinen Fall.

Nein, obwohl die Todesstrafe rein Finanziell durchaus Vorteile haben könnte, wenn man z.b. die Verurteilen wieder Hängen würde, bin ich klar gegen eine Todesstrafe.

Hauptsächlich aus dem Grund das bei Prozessen Fehler passieren und es deshalb immer wieder zu falsch Urteilen kommt, und ich finde das alle evtl. Finanziellen Vorteile keinen unschuldig Verurteilten aufwiegen.

Zudem gibt es mit Sicherheit Menschen, denen Jahrzehnte in Gefangenhaft weit mehr zusetzten als ein schneller Tod.

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Auf keinen Fall.

Bist du Türke? ^^

Nein, im Ernst. Todesstrafe ist eine grottenschlechte Idee, weil man dadurch einem Staat das Recht gibt über den Tod einzelner Menschen zu bestimmen. Wo der Staat doch schon das ganze Leben bestimmt, soll ihm nicht auh noch die Hoheit über den Tod übertragen werden.

Außerdem stellen sich Opfer ab und zu als unschuldig aus. Was soll das denn dann bitte. Außerdem kann solches Recht immer missbraucht werden und wenn der Staat mal ein klein wenig ins Autoritäre abdriftet hat man gleich schon ein nützliches Werkzeug. Erdogan hätte die Todesstrafe wahrscheinlich auch schon lieber vor einem halben Jahr gehabt, das hätte das Prozedere mit den Revolutionären ein wenig verkürzt...

Klares Nein also. Die Staate mit Todesstrafe sind außerdem nicht besondesr lecker...

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Zoroastres 17.11.2016, 14:54

Ich weigere mich übrigens sie Putschisten zu nennen, genauso, wie ich die Leute von 1789, 1848, 1918 und 1989 nicht als Putschisten bezeichne. Aufständische wäre vielleicht aber besser und natürlich ist dieser Aufstand nicht mit diesen großen zahlen aus der europäischen Geschichte vergleichbar.

(Soweit ich mich mit der Gülen-Bewegung halt auskenne, in Zukunft kommen da womöglich einige neue Informationen)

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PeterP58 17.11.2016, 15:10

"Bist du Türke? ^^" *lool

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Auf keinen Fall.

Das würde die Denkweise unterstützen, die Morden überhaupt möglich macht. Nämlich die, dass jemand auf irgendeiner Weise den Tod verdienen könnte. 

So muss überhaupt erst die Möglichkeit im denken erschaffen werden, dass wir es "besser" wissen können, um das Leben eines anderen abzuwerten. 

Und zuletzt eröffnen wir uns die Möglichkeit, aufgrund von Eindrücken wie Leid oder Schmerz uns in einen Zustand zu bewegen, in der der Leidensweg zur Tatsache einer "höheren Realität" wird.

Wir wissen es halt besser, wir haben die letztendlich Möglichkeit rausgefunden und sind zum Entschluss gekommen, dass es anders nicht sein kann.

Ich wiederhole hier erneut: ,,Wir sind zum Entschluss gekommen, dass es anders nicht sein kann."

.

Das ist bei weitem un-heiliger als es zuerst klingt. 

Wir haben aufgegeben. Wir haben uns damit abgefunden verletzt zu sein. Wir haben aufgehört nach etwas ausschau zu halten um die Vergangenheit neu zu erfassen, anders zu verstehen. 

Wir haben uns mit dem Unheil in uns abgefunden, und ihn als Lebensgrundlage erklärt. Und so ist es verständlich, das wir angefangen haben das Unheil was wir in der Welt sehen als selbstverständlich zu erklären. 

Es gibt keinen Ausweg mehr, es gibt keine Rettung mehr. Es gibt keine Möglichkeit, dass es einen Sinn ergibt, der mir Seelenfrieden gibt. 

Ab da wird das töten, und das bestrafen legitim. Etwas so schlechtes darf es nicht geben. Etwas was mich so leiden lässt, hat seine Berechtigung mit mir in Kontakt zu stehen verloren. 

Dabei ist Leid nur das fehlende Verständnis in der Sache einen Sinn zu sehen, einen Grund der für das Leben sprecht. 

.

Wie man es auch auffassen mag bin der Meinung, das es im Kern darauf ankommt uns selbst einen Sinn zu geben. 

Welchen Sinn würden wir uns geben, wenn wir der Meinung sind, das gewisse Fehler nicht verziehen werden können. Das gewisse Verfehlungen nicht veränderbar sind?

Würden wir nicht damit die Fehler und die Verfehlungen in uns selbst die Rolle geben, nicht veränderbar zu sein? 

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Auf keinen Fall.

Bringt nichts, dass sieht man in den USA. Trotz Todesstrafe gibt es dort die höchste Kriminalitätsrate in der westlichen Hemisphäre.

Zudem bin ich der Meinung, dass jeder Mensch die Chance haben sollte sich zu rehabilitieren (das ändert natürlich nichts daran dass er seine Strafe absitzen muss). Eine Ausnahme bezüglich Rehabilitation sehe ich bei Triebtätern. Doch auch da bin ich für Sicherheitsverwahrung und nicht für die Todesstrafe.

Die Todesstrafe ist übrigens nicht billiger, sondern teurer. Das sieht man in den USA.

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Auf keinen Fall.

Vernünftige Strafen wären besser. Wenn jemand Tod ist kann er nicht mehr leiden für das was er getan hat.

Man sollte aber der Polizei erlauben härter durchgreifen zu dürfen um Maßnahmen durchzusetzen.

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Auf keinen Fall.

Im übrigen wäre sie in Deutschland verfassungswidrig.

Außerdem führt sie lediglich zu mehr Gewaltkriminalität.

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Es gibt dieses Ding namens "Grundgesetz" (der eine oder andere mag schon mal davon gehört haben) - das u.a. das "Recht auf Leben" (Art. 2) beinhaltet. Grundrechte hat jeder Mensch, egal was er getan hat und es liegt nicht in der Entscheidungsgewalt eines Staates oder eines anderen Menschen ihm diese abzusprechen - damit ist die Todesstrafe (zum Glück) obsolet.

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DonkeyPunchFTW 17.11.2016, 14:45

Und wieso liegt es dann in deiner Entscheidung oder auch der Entscheidungsgewalt eines Staates, einer Person Grundrechte zuzusprechen? Immer diese Heuchelei.

Wusstest du nicht, dass das Grundgesetz und die Menschenrechte etwas vom Menschen Gemachtes ist?!

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Exisaur 17.11.2016, 14:50
@DonkeyPunchFTW

Die Grund- bzw. Menschenrechte sind Ergebnisse eines jahrhunderte langen Prozesses politischer und gesellschaftlicher Auseinandersetzung mit der Frage, mit welchen Rechten ein Mensch ausgestattet sein muss, damit er ein menschenwürdiges Leben führen kann - und nicht zuletzt auch der Erfahrung was passiert, wenn einzelne Menschen(gruppen) oder Staaten, diese nicht beachten. Die Vermutung liegt nahe, dass jene, die sich wie du gegen diese Rechte wehren, einfach nur solche sind, die den dringenden Wunsch haben, ihre regressiven Macht- und Gewaltphantasien endlich wieder gegen andere ausleben zu können.

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PeterP58 17.11.2016, 15:08
@Exisaur

Hey - man könnte ja die AfD wählen! Dann würde das Grundgesetz endlich abgeschafft *lol* Oder man zieht gleich in die Türkei *räusper*

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Auf keinen Fall.

Bin gegen die todesstrafe, die genauen Gründe habe ich hier bei GF aufgelistet, wem`s interessiert, der schaue dort nach.

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Auf keinen Fall.

Ich betrachte die Todesstrafe als etwas archaisches, alttestamentarisches. Eine demokratische zivilisierte Gesellschaft im 21. Jahrhundert sollte auf so ein "Auge um Auge - Zahn um Zahn" Gebaren verzichten.

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Ja.

Ich bin dafür... aber nicht anzuwenden bei Oppositionellen oder Journalisten... bin ja kein Monster.

Viel eher bei kaltblütigen Mördern, die sich nicht mit der ,,lala-im-Kopf-Masche" vor der Verantwortung drücken und die Füße in der Anstalt hochlegen.

Wie z.B. der/die Mörder von Caroline G (die 27-jährige Joggerin)

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DonkeyPunchFTW 17.11.2016, 14:36

Oder solche Bestien wie Anders Breivik, der selbst nach seiner Verurteilung noch alle Opfer und die Familien der Opfer verhöhnt, indem er Dinge wie Internet, eine größere Zelle usw. usf. verlangt UND AUCH BEKOMMEN hat.

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Auf keinen Fall.

Von mir aus können Gewalttäter die auf die Polizei geschossen haben grundsätzlich von der Polizei am Tatort erschossen werden.

Ansonsten klarer Gegner

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Ja.

Es kommt auf die Tat an,bei kaltblütigen Mord ja.Wenn die Schuld des Täters zu 100%bewiesen wurde.

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Auf keinen Fall.

Dagegen

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Auf keinen Fall.

Bin dagegen - was meinst wie langweilig und unschön das ist jahrzehnte im Knast zu sitzen?! Haha... tolles Leben. Haben die genug Zeit zum Nachdenken und zum bereuen.... und zum leiden.

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DonkeyPunchFTW 17.11.2016, 14:35

Wer sichs leisten kann Hunderte/Tausende Gefangene bis an ihr Ende zu finanzieren...

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MickyFinn 17.11.2016, 14:37

Im Schnitt kostet jeder Häftling in Deutschland 150 € am Tag.

Bei einer Freiheitsstrafe von 20 Jahren sind das schon über 1.000.000 €... für die der Steuerzahler aufkommt.

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PeterP58 17.11.2016, 14:42
@DonkeyPunchFTW

yep! ist doch eh nur fiktives geld. oder glaubt ihr, dass "wir" das bezahlen (müssen).. ?!

ist doch das selbe wie mit hartz4-leuten usw. - weil 100 leute mehr die unterstützung beantragen zahlen "wir" doch nicht für 100 leute mehr im monat...

und eine rechnung für einen gefangenen habe ich auch noch nie bekommen. btw: in deutschland sitzt niemand (!) lebenslänglich im gefängnis.

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DonkeyPunchFTW 17.11.2016, 14:46
@PeterP58

und eine rechnung für einen gefangenen habe ich auch noch nie bekommen. 

Wie alt bist du? 14?

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vitus64 17.11.2016, 15:00

Das mit den 150 € pro Tag beruht schonmal auf einer Vollkostenrechnung (durchschnittliche Kosten pro Gefangenem und Tag).

Ich weiß nicht warum, aber alle BWL-Laien (Politiker, Techniker, ...) lieben Vollkostenrechnungen.

Es ist ja nun nicht so, dass, weil drei Insassen eines Gefängnisses hingerichtet werden, das Gefängnis verkleinert würde, oder es gleich kleiner gebaut worden wäre, hätte es diese Gefangenen nicht gegeben.

Gerade im Strafvollzug sind die Kosten zu fast 100 % fix.

Solche Zahlen sind daher nicht zu gebrauchen.

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Auf keinen Fall.

Dagegen natürlich.

Die Todesstrafe ist nichts anderes als staatlich sanktionierter Mord.

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