Umfrage für die Schule- christliche Kirche in der modernen Gesellschaft?

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5 Antworten

Wer glaubt, der soll glauben. Wer gern in organisierter Form glauben möchte, für den gibt es die Kirchen. Offenbar werden diese Menschen aber immer weniger, viele treten wohl auch aus, weil ihnen der (organisierte) Glaube weniger wichtig ist als ein paar Euro Kirchensteuer im Monat.
Dann gibt es auch Einzelereignisse, so hat zum Beispiel die
Geldverschwendung durch den ehemaligen Limburger Bischof ja zu einer
echten Austrittswelle geführt.

Natürlich gibt es auch heute noch positive Aspekte der Kirchen, gerade im Bereich der Diakonie. Aber der Dienst am bedürftigen Mitmenschen ist ja schon lange kein Alleinstellungsmerkmal mehr, es gibt auch genug weltliche Organisationen, die Kindergärten, Tafeln, Altenheime, Hospize, Obdachlosentreffs, Jugendzentren usw. betreiben.

Andererseits haben die Kirchen auch ihre Skandale: So werden Priester, die sich an Kindern sexuell vergehen, offenbar gelegentlich einfach versetzt. Die Kirchen als Arbeitgeber haben Sonderrechte, die sich für die Arbeitnehmer sehr negativ auswirken können.

Bei der Entwicklung der Kirchen muß man unterscheiden, denke ich. Die katholische Kirche entwickelt sich sehr, sehr langsam auf Positionen zu, die in der Bevölkerung schon längst Allgemeingut sind, wie die Akzeptanz von Scheidungen oder Lebensgemeinschaften ohne Trauschein.

Die evangelische stürmt dagegen voran in Richtungen, die vermutlich nie massentauglich werden, man denke nur an die alberne "Bibel in gerechter Sprache", die männerbeschimpfende evangelische Männerarbeit und ähnliche Scherze.

Trotzdem gelten die Kirchen und ihre Vertreter immer noch als wichtige Moralinstanzen, wobei ihre Bedeutung natürlich schwankt und z.B. in Bayern wohl größer ist als in Sachsen.

Die evangelische stürmt dagegen voran in Richtungen, die vermutlich nie massentauglich werden

Da wäre noch ein wichtiges Beispiel zu nennen: Die evangelischen Kirchen veranstalten jetzt in sehr vielen Gemeinden Moschee-Führungen + Gespräche mit den Imamen, Gebets/Singkreise in Moscheen.

Sowas hätte noch vor 15 Jahren Entsetzen ausgelöst. Heute scheint es keine Grenzen der Wunderlichkeit mehr zu geben. Wenn die Pastoren künftig auf Teppichen Richtung Mekka beten, wundert mich das auch nicht mehr :-/

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@JustNature

Wo Du da das Problem siehst, weiß ich nicht. Zynisch gesagt, wer heutzutage noch an unsichtbare Zauberfreunde glaubt, muß halt sehen, wo er seine Verbündeten findet. Und daß Kirchen sich für den interkulturellen Dialog einsetzen, halte ich für einen positiven Punkt.

Deutlich problematischer finde ich, wo Du es schon erwähnst, daß anno 2012 bei der Beschneidungsdiskussion beide deutschen Kirchen den Muslimen und Juden mit dem Argument der Religionsfreiheit beigesprungen sind, obwohl im Christentum ja keine Genitalien von Kindern verstümmelt werden und eigentlich die Nächstenliebe das höchste Gebot sein sollte.

Aber offensichtlich hatte man selbst Angst um eigene Privilegien und nahm deshalb das Leid kleiner Jungen in Kauf, um ja keinen Präzedenzfall dafür zu schaffen, daß Religion heute keinen Grund mehr für Sonderrechte darstellt.

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@gwf79

Wo das Problem ist, sollte klar sein. Die christliche Kirche hat 2000 Jahre die Story von "Jesus, Gott und Erlöser" erzählt. Gläubige sind zwar einfältig und schlecht gebildet - aber so bodenlos dumm sind sie nicht, daß sie einen Schwenk der Kirchenführung zu Allah und Mohammed mitmachen. D.h. solche Akrobatik wird die letzten Schäflein der Pastoren vertreiben. Das muß man nicht unbedingt bedauern, nur finde ich es peinlich, sich so ungeniert vor dem veröffentlichten Multikuli auf den Bauch zu schmeißen: "Alles ist richtig - Samstags preisen wir Mohammed und Sonntags Christus,  als Glaube wird das erklärt, was der Masse gefällt. Hauptsache es kommen Einnahmen".

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Ich bin Christ und glaube an Gott. Warum ich an Gott glaube, da gibt es einige Gründe/Argumente.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Es gibt auch die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch passieren Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind. Es kann sein, dass ein Wunder passiert sein muss, damit ein Mensch von der katholischen Kirche heilig gesprochen werden kann.

Sie können im Internet auch nach "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" "Mädchen begegnet Jesus" oder "echt Himmel" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind auch Gründe, um an Gott zu glauben.

Auch habe ich Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Ich denke es gibt verschiedene Gründe, warum Menschen aus der Kirche austreten. Einige möchten nicht an Gott glauben. Andere wollen kein Geld an die Kirche bezahlen. Es gibt aber auch gläubige Menschen, die nicht Mitglied einer Kirche sind.

Also erstmal finde ich, dass man eine Umfrage in der Stadt machen sollte und die Leute persönlich fragen sollte. Aber egal, muss ja nicht jeder so machen ;)

Ich bin gläubig und gehe 1x im Monat bis jede zwei Wochen in die Kirche (aber das sollte nicht zwanghaft sein, nur wer Lust hat ;)). Bei uns gibt es extra einen Jugendgottesdienst, der abends alle 2 Wochen stattfindet. 

Ich denke, dass immer weniger Leute an Gott glauben und immer weniger in die Kirche gehen. Das liegt daran, dass es uns Meschen mit der Zeit immer besser geht: Wir haben eine fast perfekte medizinische Versorgung, also deswegen keine häufigen, großen Krankheiten und Todesfälle und das Leben wird einem durch die Medien und Digitalisierung immer mehr erleichtert. Man hat auch generell viel mehr Möglichkeiten und das Leben ist leichter.

Der Mensch "braucht" also Gott nicht und fühlt sich sozusagen mächtig und vollkommen. 

Hoffe ich konnte dir helfen ^^ bin übrigens 16


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