Umfrage: Glaubt ihr, dass euer Bewusstsein nur von eurem Gehirn erzeugt wird, oder haltet ihr es für möglich, dass es da noch etwas "Höheres" (egal was) gibt?

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Das Ergebnis besteht aus 19 Abstimmungen

Ich halte etwas, das außerhalb des Gehirns existiert, zumindest für denkbar! 78%
Bewusstsein wird nur vom Gehirn "erzeugt" - danach ist schluss! 21%

24 Antworten

Es gibt 2 Theorien zum Geist/Bewusstsein. Eine religiöse und eine naturwissenschaftliche. Schauen wir sie uns mal näher an:

1. Religiöse Theorie: Gott hat dem Menschen den Geist durch die Nase eingeblasen (1. Mose 2.7).

Hier wäre anzumerken, dass zu der Zeit, als die Schöpfungsgeschichte enststand, alles, was nicht erklärt werden konnte, Gott in die Schuhe geschoben wurde. So war Gott auch direkt der Verursacher von Blitz, Donner sowie sämtlichen Naturkatastrophen. In allen anderen Bereichen ist inziwschen allgemein anerkannt, dass das nicht Gott war sondern dass es ganz natürliche Erklärungen für Blitz, Donner, Erdbeben oder Krankheiten gibt. Nur beim Geist soll die Theorie noch gelten, die in allen anderen Punkten bereits widerlegt wurde.

Desweiteren ist diese Theorie nicht in der Lage, beobachtbare Phänomene zu erklären:
- Was macht der externe Geist/Bewusstsein während des Schlafes? Da ist kein Bewusstsein da, wo ist es dann?
- Wie erklärt sich, dass sich der Geist erst im Laufe der Zeit durch Wechselwirkungen mit der Umwelt entwickelt? Warum haben kleine Kinder einen kleineren Geist als z.B. ein Professor?
- Wie erklärt sich das Phänomen des Kaspar Hauser? Dieser war seine gesamte Kindheit und Jugend isoliert und hat keinerlei Geist oder Selbstbewusstsein entwickelt. Dies entstand erst, nachdem die Isolation beendet war und er Kontakt mit anderen Menschen hatte.
- Wie kommt es durch Drogen zu einer Einschränkung oder Erweiterung des Bewusstseins. Drogen wirken nachweislich auf die Neuronentätigkeit, aber wie wirken sie auf den externen Geist? Lässt sich Gott durch Drogen benebeln?
- Wo bleibt der Geist/das Bewusstsein, wenn man einen Schlag auf den Kopf bekommt und bewusstlos wird? Fährt er dann aus dem Körper und wenn ja, wohin?

2. Naturwissenschaftliche Theorie
Im Jahre 1977 erhielt Ilya Prigogine den Nobelpreis für seine Theorie Dissipativer Strukturen. Das Gehirn ist eine solche Dissipative Struktur und Prigogine zeigt in seiner Theorie, was physikalisch genau passiert, wenn aus der Neuronentätigkeit der Geist und das Bewusstsein emergieren. Dieser Vorgang soll laut Theorie an dem Schwingungsverhalten des Gehirns sowie der Entropieproduktion direkt erkennbar sein. Dazu genügen alleine die Naturgesetze, einen Gott braucht man demnach nicht mehr für die Erklärung.
Die Theorie ist insoweit praktisch bestätigt, als dass es inzwischen ein Gerät auf dem Markt gibt, das z.B. bei einer Narkose den Bewusstseisnzustand wesentlich exakter misst, als es ein Anästhesist bislang durch Beobachtung erreichen konnte.
Auch in den Kognitions- und Hirnwissenschaften konnten die Aussagen Prigogines in der Praxis mehrfach belegt werden.

Auf der Basis dieser naturwissenschaftlichen Erklärung lassen sich alle oben geschilderten Fragen leicht erklären, wo die religiöse Theorie völlig versagt.

Fazit: wir haben eine Theorie, die sich nahöstliche Ziegenhirten vor über 3000 Jahren ausgedacht haben, weil sie es nicht besser wissen konnten. Diese Theorie behauptet nur etwas ohne jeglichen Beleg und ohne diverse Phänomene irgendwie erklären zu können.
Dagegen haben wir eine wissenschaftlich begründete und in der Praxis bestätigte Theorie, die absolut korrekt Vorhersagen macht und die in der Lage ist, diverse Phänomene sauber zu erklären.

Es ist jetzt eine reine Frage von Vernunft oder religiöser Verblendung, welcher Theorie man näher steht.

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Ich halte etwas, das außerhalb des Gehirns existiert, zumindest für denkbar!

Ich gehe davon aus, dass es eine Seele gibt. Diese wird vom Körper in Ordnung gehalten, befindet sich also im gesamten Körper. Sie geht eine Art Symbiose mit ihm und damit auch mit dem Gehirn ein. Die Seele ist daher ebenso am Bewusstsein beteiligt wie das Gehirn.

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Madrakon 18.05.2016, 02:32

So sehe ich das auch, das Gehirn ist lediglich das Trägermedium. Durch die elektromagnetischen Felder, die das Gehirn erzeugt (solange die Energiezufuhr - Sauerstoff + Glukose erhalten bleiben) wird die wissenschaftliche "Einheit" - die wir umgangssprachlich auch als Seele bezeichnen, an den biochemischen Körper gebunden - ähnlich wie ein Elektron in einer Elektronenfalle.

Sobald das elektromagnetische Feld jedoch erlischt (durch Sauerstoffmangel/Tod) wird die Einheit, die wir laienhhaft als Seele bezeichnen aus dem bioelektrischen Kraftfeld des zentralen Nervensystems separiert - also "freigelassen" !

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Ich halte etwas, das außerhalb des Gehirns existiert, zumindest für denkbar!

Mein, Dein Bewusstsein sind keine singulären Phänomene. Sie sind das lange Produkt einer kulturellen Entwicklung des Gesellschaftswesens Mensch. Man muss für die Tatsache, dass Geistiges außerhalb des Gehirns existiert, kein höheres Wesen annehmen. Bücher z.B. reichen dazu. In ihnen sind die Ideen eines Platon oder Aristoteles seit über 2000 Jahren gespreichert, werden von uns abgerufen und weltweit diskutiert. Gleiches gilt für alle "geronnene Kultur", seien es die Kenntnisse, wie man Brücken baut oder Hochhäuser oder wie man Paella kocht. Kulturell stehen wir auf den Schultern unserer Vorfahren und den Erkenntnissen ihrer Lebensweise und Lebensreflektion. Ich empfehle dazu sich mit der 3-Welten-Vorstellung von R. Popper zu befassen.

Unsere Kultur würde natürlich nicht funktionieren ohne ein hochentwickeltes Gehirn. Nur, auch das hochentwickelte Gehirn hat seine evolutionären Voraussetzungen und ist mit den Vorgängerstufen vernetzt, wozu gehört, dass selbst unsere Zellen bereits "Gedächtnisleistung" haben, dass unser Herz "mitdenkt" und mit allen Teilen unseres Körpers kommuniziert. Inzwischen hat selbst die Wissenschaft herausgefunden, dass die Kommunikation zwischen Herz und Gehirn keine Einbahnstraße ist. Da kommt noch viel. Ob wir je alle Zusammenhänge durchschauen, ist offen und darum spannend. Ob wir aus der Vermutung, dass die Welt und der Kosmos eine vernetzte Kommunikation ist, eine Glaubenslehre machen und der Gesamterscheinung eine oberste Befehlszentrale zuordnen - wie z.B. die Stoa mit dem Logos - oder ob wir die Kommunikation als zukunftsoffen und als Ausdruck der Prozesshaftigkeit des Seins betrachten, das ist dann schon eine nicht mehr wirklich beweisbare Weltsicht.

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Bewusstsein wird nur vom Gehirn "erzeugt" - danach ist schluss!

Ich wüsste nicht, was dafür sprechen sollte.

Wenn wir eine Seele haben, was genau soll das dann sein? Ich meine unser Charakter, unsere Sicht der Dinge oder unser Wesen wird erst im Laufe des Kindesalters durch Umwelteinflüsse geprägt.

Auch Talente und Fähigkeiten sind durch Vererbung (auch weit zurückliegender Generationen) erklärbar. Rückführungen: Macht es nicht Sinn, dass Erinnerungen unserer Vorfahren in den Genen als Schutzmechanismus gespeichert werden und wir gar keine früheren Leben, sondern Erinnerungen sehen? Würde erklären, für was wir die restlichen 90% unseres Gehirns verwenden.

Ich wunder mich oft selbst, wie viel ich mit meinem Vater gemeinsam habe, in Gestik, Mimik, Lachen, Denkweisen, obwohl ich nicht viel mit ihm zu tun habe/hatte, was ganz offensichtlich, zumindest Großteils, mit Genetik zu tun haben muss.

Also welcher Teil der Seele, ist der, der an die Ewigkeit gebunden ist? Was bleibt übrig? 

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Ich halte etwas, das außerhalb des Gehirns existiert, zumindest für denkbar!

Was hältst du für diesen Bericht: War das real oder nicht? Für mich ist es real.

Ich habe einmal eine außerkörperliche Erfahrung gehabt und sie sogar willentlich herbeigeführt. Die Übung hat aber ungefähr ein Jahr gedauert. Und hat nur einmal bis heute geklappt. Das Buch heißt: Out of body, by William Buhlman

Ich sagte immer wieder: Jetzt bin ich außerkörperlich! Datum:
Sonntag, 23.12.2012 um ca. 7:40-7:43 Uhr in der Früh.

Ich verließ meinen Körper willentlich und schwebte etwa 1m diagonal (ist schwer zu beschreiben) über dem Schreibtisch und drehte 360 Grad(eher waagrecht) um mich selbst.Ich spürte, dass ich schwerelos war und es war angenehm. Ich versuchte, die ganze Zeit nicht an meinem Körper zu denken. Dann sagte ich zu mir selbst: Schweben und plötzlich schwebte ich vor die Zimmertür und blieb plötzlich stehen, aber ich schwebte. Dann wollte ich die Tür anfassen, doch meine Hand glitt einfach hindurch und ich hatte nichts gespürt. Meine Hand war wie Nebel und es war weißgrau.Ich schwebte hier und dachte dann absichtlich an meinem Körper(der im Bett lag) und plötzlich war ich wieder in meinem Körper. Ich war etwas erstaunt. Um 7:50 Uhr stand ich dann auf und wollte die Tür anfassen, aber meine Hand prallte ab.

Etwas später wurde mir klar, dass ich keine Temperatur gespürt habe und auch kein Sauerstoff gebraucht habe.

Vorher hatte ich etwas gezweifelt, dass so etwas möglich ist, doch jetzt weiß ich, dass ich unsterblich bin. Ich habe keinen Angst mehr vor dem Tod, sondern im Gegenteil: Ich freue mich, wenn ich dann für immer den Körper verlassen werde.

Und ich habe nicht geträumt, es war auch keine Halluzination, auch kein Fantasie und ich habe weder getrunken noch Drogen genommen und ich war gesund. Und ich habe mir das nicht ausgedacht.

Aber ich kann es nicht beweisen aber die Wissenschaftler können auch nicht beweisen, dass blau meine Lieblingsfarbe ist.

Um eine Nahtoderfahrung auszulösen, muss man nicht in Todesnähe sein.

Das war mit Abstand das beste Erlebnis, dass ich je hatte.

http://www.amazon.de/Out-body-Astralreisen-Abenteuer-Menschheit/dp/3453701631/ref=pd_sim_14_2?ie=UTF8&dpID=51eZ-swb13L&dpSrc=sims&preST=_AC_UL160_SR101%2C160_&refRID=0TM1VCJK6CQB5DKMW5W1

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Bewusstsein wird nur vom Gehirn "erzeugt" - danach ist schluss!

Wissenschaftlich konnte bisher nichts "höheres" bewiesen werden oder auch nur ein Anzeichen dafür gefunden werden, weshalb sich dies im Bereich der Spekulation und der Märchen befindet.

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Ich halte etwas, das außerhalb des Gehirns existiert, zumindest für denkbar!

Ich glaube, dass mein gegenwärtiges Bewusstsein nur ein kleiner Teil meines eigentlichen Bewusstseins in einer anderen Existenzebene ist, dass ich zunächst durch Träume Erinnerungen auch in meinem jetzigen Bewusstsein zur Verfügung gestellt bekomme, die sich auf Erlebtes vor meinem jetzigen Leben beziehen, aber auch dass alles, was ich in meinem jetzigen Leben erlebe und woran ich mich erinnern kann (also einschließlich an alles, was ich vor meinem jetzigen Leben erlebte) weiterhin erinnern kann, wenn mein jetziger Körper stirbt und es keinen Unterschied mehr zwischen meinem mir gegenwärtigen und meinem eigentlichen Bewusstsein mehr gibt. 

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Ich halte etwas, das außerhalb des Gehirns existiert, zumindest für denkbar!

Denkbar ist bekanntermaßen alles. Nach dem, was wir bisher erforscht haben, ist es allerdings nicht sehr wahrscheinlich.

Da mir aber auch Physiker erzählen, dass es Dimensionen gibt, die sich spiralförmig um die Dimension Zeit krümmen, bin ich der Meinung, dass man nicht unbedingt glauben muss, die Hirnforschung wäre der Wahrheit letzter Schluss.

Ob das sogenannte Höhere dann wirklich höher oder doch eher niedriger, spiralförmig oder lilablassblau ist, weiß ich nicht ^^

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Der amerikanische Psychologe William James hatte im 19. Jh. erkannt, dass das 
Bewusstsein etwas Fliessendes ist, ein Prozess, und er benutzte den Ausdruck _Bewusstseinsstrom_. James Clerk Maxwell hatte schon zuvor mit seinen Gleichungen die Elektrodynamik begründet und konnte damit einen zunächst unerklärlichen Informations-und Energieverlust eines Unterseetelefonkabels mathematisch beschreiben. Die Physiker und Techniker wussten somit also schon im 19. Jahrhundert um die materielle bzw. energetische Beschaffenheit der Information, und wendeten ihre Erkenntnis in verschiedenen technischen Innovationen an. Seither kann der Mensch mit Hilfe verschiedener Energieformen über weiteste Strecken Informationen transportieren, zunächst per 
Draht, später auch drahtlos.

Mit dem Nachweis elektromagnetischer Wellen durch Heinrich Hertz wurde Maxwell bestätigt und war die Möglichkeit der drahtlosen Abstrahlung von Information und Energie in den Raum evident. Im 20. Jahrhundert wusste man schliesslich sehr gut um die Elektrizität des menschlichen Körpers als Informationsträger und durch immer entwickeltere Technik kam es schliesslich zum Elektrokardiographen durch Willem Einthoven und John Augustus Larson erfand 1921 den ersten sogenannten Lügendetektor (Polygraph). Längst auch hatte Prof. Hans Berger in Deutschland die Beziehung von Körper und „Geist“ erfasst, und war bemüht den untrennbaren Zusammenhang physisch zu beweisen. 1924 gelang es ihm erstmals mit einer grafischen Darstellung Potentialschwankungen im Hirn durch Messungen nachzuweisen und 1929 veröffentlichte er seine Darstellung seines Elektroenzephalogramms (EEG). Auffällig waren die kleinen Frequenzen, die festgestellt wurden. Bereits 1928 dachte Prof. Manfred von Ardenne, der maßgeblich u.a. an der Entwicklung des Fernsehens beteiligt war, öffentlich über ein Abhören von Gedanken mit Hilfe von Technik nach. Er irrte sich hier nur in der Höhe der in Frage kommenden Frequenzen. Das EEG gibt die Potentialschwankungen in einem bestimmten Rhythmus wieder, der nur indirekt auf einen wirklich zusammenhängenden Informationsfluss, wie dieser von W. James erkannt wurde, schliessen lässt, d.h. das EEG gibt nicht den wirklichen kontinuierlichen Informationsfluss wieder bzw. nur gebrochen. 

Dieser Rhythmus kommt durch die Umschaltung von Gleich- auf Wechselstrom und umgekehrt im Thalamus zustande. Das kontinuierlich Ganze kann nicht bloss durch einen Rhythmus repräsentiert werden und tatsächlich muss der Bewusstseinsstrom durch eine Frequenz repräsentiert 
werden, um sein kontinuierliches Fliessen erfassen zu können. Hierzu muss man sich die Funktionen der einzelnen Areale des Hirns vergegenwärtigen ...

Schon die elektrische Aktivität der Grosshirnrinde verweist auf das ledigliche Vorhandensein von Gleichstrompotentialen, die für sich genommen, keinen Bewusstseinsstrom erzeugen könnten, der so etwas 
Kompliziertes wie Ganzes und trotzdem Banales zustande bringt. Das, was alle interessiert an diesem Bewusstsein, wie es als ein fliessendes Ganzes erfahrbar gemacht werden kann für andere, kann nur ein komplexes und kompliziertes Geschehen sein, das trotzdem sehr einfach organisiert sein muss, damit es sich so schnell, wie wir denken und sprechen, nämlich während wir handeln, abwickelt. Früher sprach man von Projektionen in Teilen der Grosshirnrinde, aber das ist objektiv falsch, denn da läuft kein Film, sondern die Bewusstseinsinhalte müssen u.U. von einem Moment zum anderen verändert werden, um handlunsgfähig zu bleiben. In der Gross- hirnrinde wird auch nur abgespeichert und verarbeitet, was man gesehen, gehört und gefühlt hat, und sofort wieder abgerufen, wenn es gebraucht und erinnert wird. Wenn Teile der Grosshirnrinde ausfallen, dann übernehmen andere Teile der Grosshirnrinde deren Funktionen, aber für sich kann die Grosshirnrinde kein Bewusstsein generieren. Fällt hingegen der Hirnstamm aus oder ergeben sich hier Defekte, kommt es zu Koma oder Tod.

Um aktiv und bewusst teilzuhaben am Leben bedarf es der Aufmerksamkeit 
und der Wachheit (attentiveness, alertness, wakefulness ), und die finden sich in den Tiefen des Hirns (siehe z.B. bei Lurija; Eccles; Calvin; siehe auch Internet „Der Thalamus: Tor zum Bewusstsein und Rhythmusgenerator im Gehirn“ Hans-Christian Pape, Sven G. Meuth, Thomas Seidenbecher, Thomas Munsch und Thomas Budde; an dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass die Geheimhaltung bis in den Wissenschaftsbetrieb hineinreicht, und dass niemals ein schwerbezahlter Hirnforscher offiziell bestätigen wird, was ich hier behaupte. Wenn die vorgenannten Autoren vom Tor zum Bewusstsein sprechen, sagen sie nicht, wo das Bewusstsein denn nun zu lokalisieren wäre, vermeiden eine Definition des Bewusstseins und was konkret das Bewusstsein physikalisch ermöglicht. Schon Sigmund 
Freud soll, als er seine Karriere als Neurologe begann, im Hirnstamm nach dem Bewusstsein gesucht haben, wobei er den selben Fehler machte, den heute immer noch einige Forscher machen

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Ich halte etwas, das außerhalb des Gehirns existiert, zumindest für denkbar!

Man sollte nichts für unmöglich halten, denn sobald man dies tut fängt die Begrenzung an.

Das Bewusstsein wurde noch nicht wissenschaftlich zu 100 % nachgewiesen, jedoch bedeutet es nicht dass es trotzallem nicht existiert. Bei der Astronomie werden ferne Sterne mit Teleskopen beobachtet, um zu sehen ob sie Planeten haben. Die dortigen Planeten kann man nicht direkt sehen, aber man sieht ihre Auswirkungen auf den Stern. Man sieht die Planeten nicht direkt, trotzdem weis man dass dort durch die Auswirkungen auf den Stern Planeten sind.

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Ich persönlich glaube an eine Seele, welche jedoch selbst auch wieder eine Art Lebensform darstellt.
Diese Lebensform verknüpft sich immer wieder mit Lebewesen in unserer Ebene und begleitet diese bis zum Tod.

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Weder noch! Wenn die Welt entsteht, dann  ensteht gleichzeitig Bewusstsein. Vorher und Nachher ist nur Gewahrsein, d.h.  Gewahrsein ist immer, also ohne Zeit und Materie - zusaetzlich Bewusstsein solange die Welt besteht. Das Gehirn ist nur ein Bio-Computer, der vorruebergehend benutz wird, um Menschsein zu erfahren. Ohne Gehirn bist du ja trotzdem noch da, also nicht vom Gehirn abhaengig. Viel Erfolg!

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Spiritualität soll Menschen glücklich machen und der Menschheit dienlich sein. Glaube gepaart mit Wahnideen ist jedoch nicht förderlich. Neurologisches Bewusstsein und das körperlose Ich könnten gleichermaßen einen Sinn haben.

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Ich halte etwas, das außerhalb des Gehirns existiert, zumindest für denkbar!

Man kommt in der Naturwissenschaft immer mehr und mehr zu der Erkenntnis, dass das Bewusstsein / der Geist die Materie / die Realität erschafft,

womit dann auch davon ausgegangen wird, dass somit nicht das Gehirn die Produktstätte des Bewustsseins, des Geistes sein kann...

Gruß Fantho

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Ich kann nicht abstimmen: Ich bin überzeugt davon, dass ich funktioniere wie ich funktioniere ohne einen Gott zu brauchen. Trotzdem halte ich es für denkbar, dass es anders ist. Soll ich beides anklicken?

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Bewusstsein wird nur vom Gehirn "erzeugt" - danach ist schluss!

Diese Frage ist von der Wissenschaft noch nicht eindeutig und abschließend beantwortet. Die Neurobiologie arbeitet daran.

Allerdings ist die Formulierung "etwas Höheres" überhaupt nicht mit wissenschaftlichen Ergebnissen vereinbar. Dieses "Höhere" müßte erst einmal hinlänglich definiert werden, um auch nur eine wissenschaftliche These daraus ableiten zu können.

Tatsächlich gehen alle Forschungen davon aus, daß alleine neurophysiologische Vorgänge zu den Erscheinungen "Bewußtsein" führen. Aufschlüsse über die Diskussion über das Thema gibt das Buch "Der gedachte Gott", Wie Glauben im Gehirn entsteht, Piper 2001.

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holodeck 27.05.2016, 08:00

Tatsächlich gehen alle Forschungen davon aus

Nein. Auch wenn es in einem! Buch anders stehen mag, stimmt diese Aussage nicht.   

Es gibt durchaus Forschung zu der Annahme eines außerkörperlichen Bewusstseins. Dies keineswegs als "Orchideenfach", sondern ernstzunehmend von führenden Physikern (z.B. Henry Stapp) und Biologen (Herms Rojmin, für den subjektives Bewusstsein eine fundamentale Eigenschaft von Materie ist. Träger sind virtuelle Photonen.).   

(..) Because by quantum mechanical definition virtual photons are the theoretical constituents of electric and magnetic fields (..)  it is the highly ordered patterns of virtual photons that encode for subjective experiences. Arguments are then given that consciousness did not emerge during evolution only after neuronal networks had been formed able to generate electric and/or magnetic fields of sufficient complexity but, rather, that subjectivity already existed in a very elementary form as a fundamental property of the omnipresent virtual photons, i.e., of matter. The contribution of neuronal networks to consciousness was to generate highly ordered patterns of germs of subjectivity , so allowing complex subjective experiences. Due to the omnipresence of virtual photons, it follows finally that the whole universe must be imbued with subjectivity.  Quelle: http://philpapers.org/rec/ROMAVP

Dass davon im Mainstream so wenig ankommt, ist ein anderes Thema, das eher mit Voreingenommenheit als mit Berichterstattung zu tun hat.

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kgunther 27.05.2016, 15:50
@holodeck

Nun, lieber holo, ich muß mich korrigieren.

Ich bezog mich auf naturwissenschaftliche Forschung.

Die von Dir genannte 'Studie' ist ausschließlich mit philosophischem Anspruch verfaßt. Es handelt sich um eine unbewiesene These. Es wird behauptet, die Studie enthalte auch einen Vorschlag, wie sich diese spekulative These experimentell prüfen ließe. Sollte dieser Anspruch tatsächlich wahr sein (und nicht nur eine Fiktion), dann bin ich sehr auf die experimentelle Prüfung der These gespannt.

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Ich halte etwas, das außerhalb des Gehirns existiert, zumindest für denkbar!

Ich glaube eher an das Gegenteil: das Bewusstsein erzeugt das Gehirn oder anders gesagt, das Gehirn ist eine Manifestation des Bewusstseins, es existiert im Bewusstsein.

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Ich halte etwas, das außerhalb des Gehirns existiert, zumindest für denkbar!

Ich halte etwas, das außerhalb des Gehirns existiert, zumindest für denkbar!
Ich glaube das es sowas wie eine Seele gibt!

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Der "normale" Mensch besitzt den "menschlichen Geist" (1.Kor.2,11).

Die (schon heute) von Gott Berufenen haben auch den Geist Gottes (Röm.8,9).

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Ich halte etwas, das außerhalb des Gehirns existiert, zumindest für denkbar!

Zieh dir alles rein! So viel wissen und antwortet auf alle Fragen!

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