Umerziehung: Hund macht auf Bürgersteig

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Das klingt nach einem Rückenproblem. Könnt ihr den Hund einmal beim Tierarzt untersuchen lassen?

Als zweites Problem sehe ich eine Fehlverknüpfung mit dem Koten. Der Hund glaubt er muß auf den Gehweg machen.

Die Aufgabe ist jetzt eine positive Verknüpfung mit Grünflächen herzustellen.**

Vielleicht wurde er auch für sch.....auf einer Grünfläche bestraft. (Sackel immer mitnehmen) Mein Ansatz wäre.

Keinerlei Theater wenn es ihm passiert- einfach wegräumen. Es ist wichtig dieses Verhalten nicht noch durch große Aktionen zu verstärken.

Dann eine Situation schaffen, wo er sich einfach im Grünen lösen muss, weil da kein Gehweg ist.Ich weiß, dass das eine sehr zähe Sache werden kann aber halte durch. Dann Lob ,aber auch nicht übertrieben(einfach auch um ihn nicht zu erschrecken) und ein Leckerli. So dass die Verknüpfung entstehen kann -mache ich auf der Straße passiert garnichts und es lohnt sich auch nicht für mich.Mach ich dort wo mein Frauli es will gibt es ein Leckerli. Kategorie Wurst oder Käse. Kein Trockenkrümelzeug. Ich wünsche dir viel Geduld.

Es hat nichts mit seinem Rücken zu tun. Wir haben ihn beim Tierarzt untersuchen und auch die Krallen und Zähne machen lassen. Das mit dem "einfach wegräumen" praktizieren wir gerade. Er hat vorher eigentlich auch immer wieder in einen Busch gemacht oder ins tiefe Gras, was wir gelobt haben, aber seit kurzem scheint er zunehmend den Weg vorzuziehen - erst recht, wenn wir versuchen, ihn mit einem "Pfui" oder "Nein" zu konditionieren oder ihn an der Leine weiter führen. Trotz Lob hat er einen eigenen Kopf. Uns scheint, er hat vorher weder Lob noch eine Bindung zu seinem Herrchen gekannt - alles scheißegal. Die Arbeit an der Bindung hat sich allerdings schon sehr gelohnt, er schaut jetzt viel öfter, was wir machen und wo wir sind, was ihn anfangs einen Sch... interessiert hat. Ich habe da immer gesagt: "Wir haben einen stüren Ruden." ;-)) Meine Entschuldigung, wenn vor dem Anblick anderer Leute etwas fällt lautet jetzt: "Unser Hund ist nicht ganz dicht." Ein Borderline-Collie eben grins Jaja. Eine Züchterin riet zur Kastration, allerdings bin ich der Meinung, das jedes Lebewesen ein Recht auf Unversehrtheit hat und behalten bzw. wieder mitnehmen darf, was es vom lieben Gott bekommen hat.

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Dass er in irgendeiner Form Probleme mit dem Grün hat, denke ich auch. Wir wollen bei seinem früheren Herrchen mal über den Zaun linsen gehen, um zu sehen, wo er gelebt hat. Vielleicht sind wir dann ja schlauer. Vielen lieben Dank!

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Das ist eine Folge seiner Dauerbeschäftigung als Hütehund, vom Gen her auch. Der Hund hat eben während der aufgetragenen Arbeit, sich keine Schei .... pause gegönnt. das Pferd macht es aus Gründen das es ein Fluchtier ist! Und der Hund aus Gründen weil er ein Arbeitstier ist. Es wäre für diese Situation wohl ratsm, für das Gassigehen keine übertriebene Aktion zu entfachen. Das ist ja dann der Befhel für ihn; jezt geht an die Arbeit. Es ist nur ein Rat, da ich nicht weiss wo der Hund letztendlich herkommt.

Hallo! Der Hund wurde nie als Hütehund gehalten. Genaugenommen hatte er außer Platz, Bleiben und Sitz nichts gelernt. Wir haben ihm vieles erst beibringen müssen: Autofahren, über ein Brett gehen, springen (ja - er wusste nicht was das ist) über andere Untergründe gehen, ... Heute putze ich ihm sogar die Zähne, er geht rechts und links auf Kommando, dreht sich, gibt Pfötchen rechts/links, macht Männchen... wenn er sich auf den Rücken drehen soll und eine Rolle machen, knurrt er leider. Er knurrte anfangs sogar, als ich ihm bei Sitz ein Leckerli vorgehalten hatte(?), damit er Männchen lernt. Damit hat er wohl schlechte Erfahrungen. Kämmen und Streicheln und Blödeln lässt er sich allerdings auf dem Rücken liegend gerne gefallen. Er ist wohl nicht sozialisiert worden und es kümmerte sich niemand um seine Erziehung. Den Besitzer hat er wohl öfter gebissen, der hat ihn einfach gepackt, wenn er es meinte. Außer dem kleinen Hof hat er nicht viel gesehen in seinem Leben. Und er fühlt sich Menschen überlegen, vor Hunden nimmt er Reißaus.

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@Liberty66

Also wenn es immer zum knurren und warnen kommt, letztendlich ich hier bei dir es so lese, das es immer mit dem Rücken zu tun hat, dann vermute ich einmal desas er eventuell einen Wirbel Becken oder innerlichen Schaden hat, der ihm bei bestimmten Bewegungen schmerzt? Leg ihm mal einen Maulkorb an und unteruche seinen Rücken auf Rektionen. Oder Tierarzt. Dann könnte ich mir auch erklären, ds das weggehen vom Schmerz ein Rolle spielt beim Lösen. Die Rückenhaltung????

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@Auchdazu

Nein, es hat nicht immer mit dem Rücken zu tun, da nur, wenn er eine Rolle machen soll. Im Sitzen bei vorgehaltenem Leckerli hat er auch geknurrt, oder als er die ersten Male ins Auto sollte, oder beim Krallenschneiden die Zähne gefletscht. Und auch, wenn man ihn laut und ernst ermahnt. Eben dominant Menschen gegenüber. Er hatte wohl auf dem Hof immer das Sagen.

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Ich finde es super lobens wert, daß Du den Hund übernommen hast und ihm seine letzten Jahre so angenehm wie möglich gestalten möchtest! Respekt! Meine Idee: informiere Dich mal über Natural-dogmanship, welche Bedeutung und Wichtigkeit das Markieren an sich für Hunde hat. Ein Hund, der sein ganzes Leben lang für seine eigene Sicherheit verantwortlich war und dessen Besitzer keine Verantwortung für ihn übernommen hat, wrd nicht besonders schnell bereit sein, sich dem Menschen anzuvertrauen. Ich könnte Dir dazu einen Roman schreiben über die ganzen Zusammenhänge, da ich selbst einen Hund habe, der bis vor einer Weile auch den Menschen, und nicht mal mir, besonders viel Vertrauen entgegenbringen konnte. Dann habe ich meinem Hund durch mein aktives Handeln seine "Zuständigkeit" und damit seine Verantwortung abgenommen. Seitdem ist mein Hund super entspannt! Ich wünsche euch beiden auch ein stressfreies Leben und ein stressfreies "Geschäft" in Zukunft! ;-)

Danke - für die Bestärkung und auch für den Tipp. Dem werde ich gerne separat nachgehen, vielleicht erhalte ich auf dem Weg ja noch ein paar zusätzliche wertvolle Informationen. Wir haben mit unserem Hund das gleiche gemacht. Er muss sich ebenfalls nicht mehr um Postboten oder anders "kümmern" und kann sich entspannt "zurücklehnen", da Herrchen und Frauchen das ganz alleine schaffen. Ich denke auch, dass das schon ein großer Schritt in die richtige Richtung war. Nur die Kleinjustierung klappt noch nicht so ganz, aber vielleicht sind wir ja auf dem Weg dazu, - das Thema mit dem "Ködeln" ist - gerade in einer Stadt - schon unangenehm und recht ärgerlich. Ich trimme ihn auch mit Belohnung bei Kontaktaufnahme auf eine besseren Bindung zu uns. Anfangs ist er sogar in ein fremdes Auto gesprungen, als er auf andere Hunde traf oder hat sich bei anderen Menschen "gerettet", die gerade in der Nähe waren. Das hat sich gottseidank schon geändert und er schaut jetzt im Gegensatz zum Anfang auch, wo wir sind und auf Zeichen, die wir geben. Das geht schon immer besser... :-).

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Hund abgeben oder behalten?

Hallo!

Ich brauche Euren Rat. Wir sind eine 5-köpfige Familie und haben seit einem Jahr einen Hund, einen Fox-Terrier. Wir haben sie als Welpe von privat gekauft. Unsere Tochter (7) hat sich ein Haustier gewünscht und da sie so gegen fast alles allergisch ist, ist es halt der Hund geworden... Wir fanden das Hündchen halt süß, waren alle damit einverstanden und ich bin auch eine ganze Zeit lang mit dem Hund zur Hundeschule gegangen (inzwischen fehlt mir die Zeit). Ich bzw. wir fanden den Gedanken gut, dass wir sozusagen bei jedem Wetter verpflichtet sind an die frische Luft zu gehen...

Zu den Problemen:

Hund springt über den Zaun und läuft weg d.h. sie kann zur Zeit nur anleint raus, und wir können bei schönen Wetter nicht einfach die Terassentür offen lassen.

Hund kläfft alles an was sich bewegt (Fußgänger, Fahrradfahrer, Autos, Katzen)

Gassi gehen ist ein Albtraum - ziehen, kläffen - ich muss meine beiden kleinen Kinder (2 und 3 J.) immer mitnehmen. Sie stolpern über die Leine und fallen hin, weinen und schreien dann. Wollen beide meine Hand halten, was ja nicht geht... Ich kann gar nicht auf den Hund achten, weil ich so sehr mit den Kindern beschäftigt bin. Deshalb bellt sie dann auch jeden an und dreht so richtig schön durch:(

Nachbarin hat sich über lautes Bellen beschwert, seitdem muss ich den Hund überall mit hinnehmen

Sie springt alle Besucher an und nervt.

Ich bin die Einzige, die sich sich wirklich um den Hund kümmert und mit ihr Gassi geht (mein Mann schämt sich für das Verhalten von unserem Hund und für unsere Tochter - 7 J. - ist sie einfach zu stark).

Mein Mann arbeitet immer nur gegen mich. Keinen Tipp von der Hundeschule hat er umsetzen können bzw. umsetzen wollen. Er hat einfach keine Lust sich mit der Erziehung auseinanderzusetzen und lässt alles durchgehen....

Bei meiner Tochter wurde im nachhinein eine Hundehaar-Allergie festgestellt.**

Ich weiss man kann diese ganzen Eigenarten mit Geduld abtrainieren, aber ich habe einfach keine Zeit dazu... Ich werde dem Hund nicht mehr gerecht, der eigentlich als Jagdhund richtig ausgepowert werden müsste und ich werde den Kindern auch nicht mehr gerecht, weil mir die Zeit fehlt:(

Die vorigen Besitzer haben noch die Eltern und und die Schwester von unserem Hund und haben uns mehrmals angeboten sie wieder zurückzunehmen, wenn Probleme auftreten. Nun bin ich hin und her gerissen. Natürlich mag ich unserern Hund und es würde mir total schwer fallen sie wieder herzugeben, aber ich merke, dass ich überfordert bin. Ich kann nicht mehr, das macht mich kaputt dieser Stress!

Der einzige Grund warum Hund noch da ist, ist unsere Tochter (7). Sie liebt den Hund über alles. Es würde ihr Herz brechen den Hund hergeben zu müssen. Ich mag ihr das gar nicht antun... Ich weiß auch nicht, was ich ihr dann sagen soll? Die Wahrheit? Oder dass der Hund weggelaufen ist?

Oder soll ich einfach abwarten, dass Kinder und Hund älter werden und hoffen, dass es dann ruhiger wird? Ich weiss echt nicht mehr weiter...

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Lg

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