um wieviel Prozent darf die Miete bei Auszug für den neuen Mieter erhöht werden

6 Antworten

Um die Miete zu erhöhen genügt als Begründung der Verweis auf die ortsübliche Vergleichsmiete. Diese bildet dann auch immer die maximale Grenze für zulässige Mieterhöhungen. Die Preisspanne errechnet sich aus dem jeweilig geltenden Mietspiegel oder wenn in der Region keiner existiert aus dem Mietspiegel einer in der demographischen Struktur vergleichbaren Region. Es können auch andere Quellen benutzt werden wie Gutachten von Sachverständigen, Untersuchungen von Vereinen und Verbänden etc. Die berühmt-berüchtigen drei Vergleichsmieten werden nur dann anererkannt, wenn sie in Form, Lage und Ausstattung auch tatsächlich vergleichbar sind.

Es geht hier aber um eine Neuvermietung und keine Mieterhöhung innerhalb eines bestehenden Vertrages. Bei eine Neuvermietung darf die Miethöhe weit über dem Mietspiegel liegen. Sonst würde sich ja der Mietspiegel niemals erhöhen

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@Mismid

wenn er weit über den Mietspiegel liegt, ist alles nur noch Wucher und man kann sogar dagegen angehen

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die Miete darf bei Neuvermietung beliebig erhöht werden aber maximal 30% über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen (falls es eine solche gibt). Wenn die Ortüblich Vergleichsmiete also 600 Euro betragen würde und du vorher 100 Euro gezahlt hast, sind auch 900 Euro im gesetzlichen Tolleranzbereich. Die Nebenkosten spielen gar keine Rolle, da sie in der Höhe bezahlt werden wo sie anfallen.

Wieder was dazu gelernt! :-)

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Wenn er mit der Mieter im Rahmen der ortsüblichen Vergleichsmiete ist, dann darf er das meiner Meinung nach.

die Miete darf auch weit über die Ortsübliche Vergleichsmiete liegen. Ansonten würde es ja nie eine Mietsteigerung geben können

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