Um wie viel Grad ist die Erde wärmer geworden?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Mit oder ohne Menschen ändert sich die durchschnittliche Temperatur der Erde ständig. Es hat schon Zeiten gegeben, da war es viel wärmer als heutzutage (Warmzeiten) und Zeiten wo es viel kälter war (Eiszeiten). Ursache für diese Klimaschwankungen dürfte überwiegend die nicht konstant stark strahlende Sonne sein. Auch große Vulkanausbrüche oder die Einschläge großer Meteoriten können so große Mengen Asche in die Atmosphäre schleudern, dass die Sonneneinstrahlung jahrelang beeinträchtigt wird und es kalt wird. Vermutlich sind deshalb die Dinosaurier ausgestorben.

In den letzten 25 Jahren hat sich die Erde global um etwa 0,6 Grad erwärmt. Regional etwas mehr oder weniger. Ob dafür der Anstieg des kleinen CO2 - Gehalts in der Atmosphäre (von 0,034% auf 0,039%) verantwortlich ist, bleibt strittig.

Jedenfalls wird trotz dieser Befürchtungen in den nächsten 100 Jahren alle Kohle und alles Öl und Gas verbrannt, was noch förderbar ist. Wenn sich das Klima bis dahin nicht ordentlich erwärmt hat, oder die Kernenergie nicht gigantisch ausgebaut worden ist, werden die Menschen in den mittleren Breiten (Nordamerika, Europa, Russland) den Winter in Zuständen überleben müssen, wie sie im Mittelalter herrschten. Das geht aber nur mit maximal 20% der heutigen Bevölkerungszahlen.

Sorgen muss man sich weniger um die Klimaerwärmung machen, als um den künftigen Energiemangel in langen Wintern mit Frost, Dunkelheit und Windstille.

Sorry, aber dass die CO2 Konzentration mit der Klimaerwärmung zu tun hat ist unter Klimaforschern Konsens. Strittiger sind Klimaprognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung beziehen, aber über den allgemeinen Trend gibt es auch da weitestgehend Einigkeit.

Und dass du suggerierst es gäbe keine anderen Möglichkeiten der Energiegewinnung als Atomkraft oder fossile Brennstoffe ist absoluter Unsinn. Das ist schon bezogen auf heute falsch und noch unsinniger über einen Zeitraum von 100 Jahren gedacht.

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@K0shi

Wer bei der Klimadiskussion von Konsens spricht, ist schlecht informiert und wer eine andere Ansicht als "absoluten Unsinn" bezeichnet, sollte dies auch argumentativ begründen (können).

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@K0shi

Das es einen Konsens in der Klimaforschung hinsichtlich der Bedeutung von CO2 gibt ist Quatsch! Nur unter den Forschern, die von dem Glauben an den anthropogenen Klimawandel leben, herrscht dieser "Konsens". Die Mehrzahl der Wissenschaftler lehnt die AGW-Theorie ab.

Auch heute können wir mit Zufallsstrom kein Netz stabil halten und in 100 Jahren zu bezahlbaren Preisen auch nicht.

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Hi, das mit den 100 Jahren bis zum europäischen Kühlschrank ist unzutreffend. Alleine China hat trotz Verbrauch von 3000 Mio Tonnen in 2010 Steinkohleressourcen für 1.700 Jahre gemessen am heutigen Verbrauch. Allerdings sind das in hohem Maße Vorkommen, deren Abbau heute unwirtschaftlich wäre. Das ist ein Drittel der globalen Vorkommen, nur die USA hat noch mehr als China, verbraucht aber nur einen Bruchteil gegenüber China.

Wirtschaftliche Reserven liegen in China für 60 Jahre rum.

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@harrycool

Steinkohlereserven für 1.700 Jahre ??? Welche Märchenbücher hast Du denn gelesen?

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Das hängt davon ab, seit wann. Seit 10 Jahren nichts, seit dem Ende der kleinen Eiszeit ein knappes Grad, seit dem Mittelalter wiederum nichts bzw. etwas kälter, seit der Eiszeit gut 5°C wärmer, usw, also alles wie immer. Nichts ist so beständig wie die Veränderung.

Im Jahre 2001 waren es 0,6°C gegenüber dem Langjährigen Mittel hier ist wirklich nur die "anthropogene" Erwärmung berücksichtigt, also die Erwärmung durch den gestiegenen CO² Anteil in der Luft, und 90% aller Forscher die auch wirklich in diesem Bereich Forschung betreiben, glauben das auch. Zum Vergleich bei den Journalisten glauben nur ca 60% an den Klimawandel. Kleine Denkfrage, wie kommt es dass große Teile der Bevölkerung nicht an den Klimawandel glauben?

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