Um welche Wespenart handelt es sich hier (Fotos)?

...komplette Frage anzeigen Nistkasten - (Tiere, Natur, Wespen) Wespe am Nistkasten - (Tiere, Natur, Wespen) Wespe am Nistkasten1 - (Tiere, Natur, Wespen)

2 Antworten

Naja , die Fotos sind nicht berauschend !

Schau mal auf diese Webseite und klicke auf die Körper .

Du erkennst schon um welche Wespenart es sich handelt , ich leider nicht .

http://www.aktion-wespenschutz.de/Wespenarten/Wespenarten.HTM

https://www.google.de/search?q=wespenarten+bestimmen&sa=X&hl=de&rlz=1T4GUEA_deDE672DE672&tbm=isch&tbo=u&source=univ&ved=0ahUKEwjw9ePHx5PVAhUEUlAKHVN3BawQsAQIKA&biw=1014&bih=618

danke für den interessanten Link.

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@TheoBN

Hi, TheoBN, den erwünschten Kleinvögeln würdest du einen Gefallen erweisen, wenn du die Nistkästen an etwas schattigeren Plätzen und nach Möglichkeit mit Bezug zur umgebenden Vegetation ausbringst; die Mortalität der Jungvögel (durch Überhitzung oder auch während der Ausflugsphase) ist dann wesentlich geringer.

Auch die Hornisse mag nach meiner Erfahrung eher windgeschützte und halbschattige Plätze.  LG.

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@SedOwl

Hallo Sedowl, vielen Dank für den Hinweis. Dein Vorschlag wende ich auf alle Nistkästen an mit Ausnahme des abgebildeten! 

Als ich das Haus vor 23 Jahren übernommen habe, befand sich dort ein Nistkasten. Ich habe ihn dort belassen, weil tatsächlich jedes Jahr eine Blaumeise erfolgreich brütete.

Bis auf dieses Jahr, da wurde der Nistkasten geplündert (Altvogel herausgezogen) und ich habe ihn durch einen mardersicheren Kasten ersetzt.

Viel Mittagssonne bekommt der Kasten nicht ab, die Blaumeisen sind auch schon Ende April mit der Brut fertig. Was Vegetation angeht, hast Du natürlich recht.

Meine Hornissenkästen sind geradezu vorbildhaft aufgestellt!! Morgensonne bis 11 Uhr, freier Anflug... Nur blöd, dass Bienen von dem Kasten auch begeistert waren. :-)

https://www.gutefrage.net/frage/bienenrecht-wem-gehoert-der-schwarm?foundIn=user-profile-question-listing

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jetzt sind glaube ich bessere Fotos in meiner Antwort zu sehen. Ich hätte noch das Kopfschild der Wespe abbilden sollen.

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@TheoBN

Hi, TheoBN, die Hitzeeinstrahlung ist - zumindest im Regelfall - März und April noch nicht so stark, dass sie die Juv. (selbst in Nistkästen) ernsthaft gefährden könnte; kritischer wird´s bei den Zweitbruten, die oft erst Juni / Juli ausfliegen; erfahrungsgemäß ist dann die Mortalität in den besonnten Nistkästen deutlich höher.

Übrigens erreichst du ein höheres Spektrum an Nutzerarten, sobald du genügend Nistkästen unterschiedlicher Bauweisen (Innenfläche / Flugloch-Boden-Verhältnis) verwendest; der Konkurrenzdruck wird merklich geringer, auch wenn die Artenzahl steigt...

Sollte der Buntspecht mal ein Flugloch erweitern, sei zufrieden - er dürfte in diesem Kasten schlafen (sofern noch eine Mindesttiefe von ca. 20 cm gegeben ist), noch wichtiger ist jedoch, er wird ihn sogar regelmäßig reinigen.  LG.

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@SedOwl

Danke für die Tipps!! Hat mich sehr gefreut.

Die Blaumeisen brüten nur ein Mal im Jahr. Dieser Nistkasten wurde nie für eine Zweitbrut genutzt. Nach den Blaumeisen ziehen Wespen ein, wie an anderer Stelle die Hornissen.

Genau daran arbeite ich mit meinen neuen 10 Nistkästen: Größere Einfluglöcher und mehr Raum. Platz im Garten und Umgebung (Wald, Streuobstwiese) habe ich genug.

Mein eigentliches Problem: Die Nistkästen so hoch aufzuhängen, wie es für viele Arten nötig ist. Mehr als 3,50m ist ein Problem für mich, sowohl leitermäßig und als auch von der eigenen Fähigkeit, dort oben zu hantieren.

So einen von Spechten aufgehämmerten Nistkasten habe ich!! Und der bleibt auch so. Nur etwas tiefer will ich den noch bauen, denn der hat nur 20cm.

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@TheoBN

Hallo, TheoBN, das Problem hatte ich vor vielen Jahren auch (unsere Kleineulen-Nistkästen müssen auf eine Mindesthöhe von ca. 7 - 8 m, in Altholzbeständen sogar noch höher), so dass ich mir damals extra Zapfenpflücker-Steigeisen zugelegt habe. Für Kleinvogel-Nistkästen reicht allerdings ein Gurt nebst verstellbarem Seil, damit ist dann ein beidhändiges Arbeiten auf der Leiter problemlos möglich. Und höher als 3 m würde ich Kleinvogel-Nistkästen (zumindest in größerer Zahl) ohnehin nicht ausbringen, die alljährlichen Reinigungen wären sonst sehr zeitaufwendig, insbesondere dann, wenn die Kästen weiträumig verteilt sind.

In Bereichen mit hohem Besucherverkehr (vor allem Wegränder) ist von einer Nistkasten-Ausbringung eher abzuraten, wie auch entlang vielbefahrener Forststraßen. Auch an Felder grenzende Waldränder können einem erhöhten Lärm- und Störungspegel (Landwirtschaft) unterliegen.

Die auf unseren Flächen brütenden Meisenarten nutzen ihre Kästen für Erst- und Zweitbrut, wobei sogar Nutzungstraditionen erkennbar sind. Bei Nistkästen mit zu geringem Flugloch-Boden-Verhältnis ist ein Zweitnest oft nicht möglich, hier ist die zeitnahe Reinigung nach dem Ausflug der Juv. (ggf. auch ein Kastenaustausch) wichtig. Bei einer ausreichenden Nistkastenzahl kann man sich dies ggf. sparen und vertraut auf die natürlichen Nutzungsabfolgen (bei uns z. B. oft Kohlmeise / Kleiber / Hornisse oder Star / Siebenschläfer etc.), hier sind sehr interessante Feststellungen möglich. Selbst die scheinbar nicht frequentierten Höhlen weisen bei näherer Betrachtung oftmals Nachnutzer auf, z. B. Hummeln, welche Kleinvogelnester (oder den Höhlenfilz von Kleineulen) als Grundlage benötigen.

Für Hornissen haben sich Eulennistkästen (allerdings mit kleinerem Flugloch, ca. 50 - 60 mm) bestens bewährt, da diese eine artgemäße Staatenbildung ermöglichen. Dies erklärt sich logisch auch daraus, dass Hornissen normalerweise Nachnutzer größerer Spechthöhlen (insbesondere des Schwarzspechts) sind, welche genügend Platz aufweisen.

Soviel erst einmal dazu, solltest du ggf. detailliertere Infos benötigen, melde dich einfach nochmal.  LG!

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Cool , Vielen Dank für den Stern ;-))

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Fotos der Wespe und vom Nest kann ich jetzt nachreichen.

Den Nistkasten musste ich abhängen, da das neue Holz anfing zu schimmeln. Eine Wespe habe ich noch vorgefunden, die aber aufgrund von Flügelschäden nicht mehr fliegen konnte. Ich habe sie in einen anderen Nistkasten gesetzt.

Das kugelförmige Nest hat etwa 8cm Durchmesser. Eine schon länger tote Hornisse habe ich noch auf dem Nistkastenboden vorgefunden.

Ich tippe auf Waldwespe, aber die Wespenarten Sächsische Wespe, Baumwespe usw. kann ich noch nicht gut auseinander halten.

Wespe - (Tiere, Natur, Wespen) Wespe - (Tiere, Natur, Wespen) Nest - (Tiere, Natur, Wespen)

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