Um welche Schlädlinge handelt es sich im Garten, wenn Wurzelgemüse mißgebildet ist?

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4 Antworten

Hallo, bei Kartoffeln u. Wurzelgemüse kommt es erstens sehr auf den Boden an. Vielleicht hattest Du vorher einen sandigeren Boden, das mögen die nämlich. Wir haben auch einen sehr fetten, lehmigen Boden in unsrem Garten und das selbe Ergebnis wie Du. Wir haben es jetzt aufgegeben, dafür gedeihen andere Gemüse u. Salate bestens.

Die Löcher kommen mit Sicherheit von Erdflöhne oder kleinen Schnecken.

Gruß gigunelsa

Jo, der Boden ist schon sehr viel schwerer, habe aber vorher gesandet und gemulcht. Für Gründüngung ist erst in diesem Jahr Zeit. Erdflöhe? Würde manches erklären, auch warum mir nach der Arbeit im Feld die Beine so jucken... Schnecken habe ich auf diesen Feldern weder auf noch im Boden gefunden. Danke für Deine Antwort! Werde mal weitergooglen...

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Hallöchen, ich denke nicht, das es Tierchen oder Schädlinge waren, Dein Boden war wohl nach paar Zentimetern härter wie oben. Beim nächsten Mal, aber erst im Frühjahr, tiefer umgraben/auflockern. Die Risse sind nicht von Schädlingen, das liegt wohl am Wachstum des Gemüsses, wenn der Boden zu v erschieden fest ist.

jo, den Gedanken hatte ich auch schon, dass der Boden evtl. immer noch zu hart ist, vor allem wenn er abtrocknet. Das ist jedoch in diesem Jahr bei dem Wetter fast auszuschießen, zumal das Kartoffelfeld fast 2 Spaten tief umgegraben wurde um lange Wurzeln von Ackerwinde und Schachtelhalm zu entfernen. Wie oben beschrieben sind aber Fraßlöcher, wenn auch sehr klein und dicht an dicht, an den Möhren durchaus festzustellen. Noch 'ne Idee dazu? Danke für Deine Gedanken hierzu :-)

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@GoldenSilence

Hm, es gibt Käfer, die ihre Larven in den Boden ablegen, diese Larven sehen aus wie Würmer, fressen die Wurzeln an, bei mir waren es die Junikäfer, als ich im Herbst umgegraben habe, um nochmal Feldsalat anzusähen, habe ich tatsächlich mehrere Maden / Rauben ausgegraben, vielleicht kannste ja mal bisschen buddeln und guggen, ob da auch so Raupchen sind.

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Möhren, die Kerben haben, sind meistens nicht angefressen. Das kommt beim Wachsen einfach so vor und liegt großenteils an den Witterungsbedingungen und auch am Boden. Verzweigungen hängen von der Sorte ab. Nimm im nächsten Jahr eine andere Sorte. - Eher verwunderlich, daß Du das in 7 Jahren im Schrebergarten nie hattest.

Es können natürlich auch Wühlmäuse unterwegs gewesen sein, was Du aber auch an kleinen Erdhäufchen gesehen hättest.

HI, die Möhren haben immer Kerben, stimmt, aber diese sind erstens sehr tief und zweitens löchrig bis zum Mark. Beim Rausschneiden verfärben sich diese Stellen schnell braun - scheint also ein Schaden in der Zellstruktur vorzuliegen. Die Sorte war die gleiche wie zuvor, und klar hatte ich schon mal Verzweigte drin. Diesmal sehen sie allerdings aus wie Erdmännchen lach* oder Alraunen... Wie oben schon beschrieben sind es winzige Fraßlöcher. Klar werde ich erstmal versuchen die Sorte zu wechseln. Wühlmäuse oder Maulwürfe sind hier bislang nicht gesichtet worden. Danke für Deine Antwort!

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Liegt Dein Garten in der Nähen von Tschernobyl ?

lol* nö, aber hinter einem kleinen Bahnhof lachwech* vielleicht mögen die Wurzeln das 'Gerappel' der Züge in der Nacht nicht.

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@GoldenSilence

Die Bahn hat aber früher auch mit heftigsten chemischen Keulen ihre Bahndämme von Bewuchs freigehalten - vielleicht hat es ja damit was zu tun

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