Um welche Einheit betet ihr zur Zeit in der "Weltgebetswoche für die Einheit der Kirche" (18. bis 25. Januar)?

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Das Ergebnis besteht aus 4 Abstimmungen

unsichtbare Einheit, indem alle Gläubigen im Frieden miteinander leben 75%
Wiedervereinigung von Lutheranern und Katholiken 25%
ich möchte keine Wiedervereinigung 0%
Einzelkonversionen von Gläubigen statt dass sich die Institutionen einigen 0%
Einheit von ev-lt Landeskirchen und Freikirchen 0%
Einheit aller Freikirchen (Baptisten, Pfingstler, feg, Methodisten, ...) 0%
Einheit von Katholiken, Orthodoxen, Altorientalen 0%

8 Antworten

unsichtbare Einheit, indem alle Gläubigen im Frieden miteinander leben

ich bete zwar für die Einheit der christliche Kirchen, aber weniger im Sinn von Wiedervereinigung

Die theologischen Ansätze sind in den Kirchen doch recht unterschiedlich, daher glaube ich nicht an eine Wiedervereinigung

Ausserdem bin ich mir nicht sicher, ob es ein guter Weg wäre.

Die Menschen sind sehr unterschiedlich und ich sehe die unterschiedlichen Arten mit der Bibel und Jesus Worten umzugehen als verschieden Wege zu Gott an. Es gibt Menschen, die brauchen die Tradition, die in der katholischen Kirche z.Bsp. in den Gottesdiensten vermittelt werden, andere mögen es lieber nüchtern, wie bei den Protestanten.

Verschieden Wege, das selbe Ziel, Respekt und Akzeptanz untereinander -> daher habe ich für eine unsichtbare Einheit, indem alle Gläubige im Frieden miteinander leben können gestimmt.

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unsichtbare Einheit, indem alle Gläubigen im Frieden miteinander leben

Gebetswoche für die Einheit der Christen 2017

Zitat

„Die Ökumene lebt davon, dass wir Gottes Wort gemeinsam hören und den Heiligen Geist in uns und durch uns wirken lassen. Kraft der dadurch empfangenen Gnade gibt es heute vielfältigeBestrebungen, durch Gebete und Gottesdienste die geistliche Gemeinschaftzwischen den Kirchen zu vertiefen und für die sichtbare Einheit der Kirche Christi zu beten.“

Charta Oecumenica, Leitlinie 5

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Sichtbare Einheit, indem sich alle Christen auf folgenden Glaubenskern einigen:

1) Es gibt einen einzigen Gott, der alles geschaffen hat
und zu dem alles zurückkehrt.
2) Sein Prinzip ist die bedingungs- und grenzenlose Liebe,
mit der er seinen guten Plan für die Schöpfung verwirklichen wird.
3) Es gibt ein Leben nach dem Tode mit Platz für jeden.
(Bis hier sind die meisten Muslime und Juden wohl einverstanden!)
4) Gott ist als Jesus Christus in der Welt erschienen, um seinen
Geschöpfen zu zeigen, dass selbst das einfachste Leben und der
schlimmste Tod in Gottes gutem Plan einen Sinn haben.

... und alle weiteren Enzelheiten dem individuellen Glauben des Einzelnen überlassen. Ziel ist nicht nur, in Frieden zusammen zu leben, sondern auch gemeinsam zu handeln (also auch zu beten).

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unsichtbare Einheit, indem alle Gläubigen im Frieden miteinander leben

Die vielen christlichen Kirchen können sich nicht wirklich vereinen, weil keine von ihnen auf ihre Art des Lebens im Glauben verzichten kann.

Aber die Einheit im Glauben an Gott, den Vater, und Jesus Christus, seinen Sohn und unseren Erlöser, und den Heiligen Geist, das allein kann alle Christen der Welt tief verbinden.

Die Freiheit eines jeden Gläubigen in jeder Kirche und Glaubensgemeinschaft, Gott mit ganzem Herzen so zu folgen und anzubeten, wie er es verstanden hat und als richtig und wahr empfindet, sollte aber unantastbar sein, denn es können sich nicht alle Christen in allen Einzelheiten nur der Auffassung einer einzigen dominierenden Kirche anpassen.

In manchen Kirchen werden Neugeborene getauft, in anderen Kinder im Alter des Bewusstseins von Gut und Böse, in wieder anderen nur Erwachsene, und so gibt es auch einige Unterschiede mehr zwischen den verschiedenen Konfessionen.

Das sollte uns aber nicht davon abhalten, uns als Christen in der Einheit der Gäubigen vereint zu fühlen und uns gegenseitig zu respektieren und zu lieben!

Ich selbst fühle mich nicht nur mit den Mitgliedern meiner Kirche wohl, sondern auch ganz allgemein mit allen aufrichtig gläubigen Christen, egal welcher Konfession.

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Zu glauben, dass die verschiedenen Religionen Einheit im Glauben anstreben, ist naiv. Wie sah der Sohn Gottes das?

Jesus setzte sich mehr als jeder andere für Frieden ein. Trotzdem führte er keinen interreligiösen Dialog mit den damaligen religiösen Gruppen wie den Pharisäern oder den Sadduzäern. 

Jesus forderte seine Nachfolger auf, sie sollten sich „vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer“ „hüten“ (Matthäus 16:12, Elberfelder Bibel).

Damals wie heute lassen sich unterschiedliche Glaubensansichten nicht miteinander in Einklang bringen.

Welchen Gott rufen die Vertreter der verschiedenen Religionen an, wenn sie gemeinsam um Frieden beten?

Den dreieinigen Gott der Christenheit? Den hinduistischen Brahma? Buddha? Oder einen anderen?

Der Prophet Micha sagte voraus, „am Ende der Tage“ würden sich Menschen aus vielen Nationen gegenseitig anspornen: „Kommt und laßt uns hinaufziehen zum Berge Jahwes und zum Hause des Gottes Jakobs! Und er wird uns belehren aus seinen Wegen, und wir wollen wandeln auf seinen Pfaden.“ (Micha 4:1-4, Elberfelder Bibel). 

Unter ihnen würde weltweit Frieden und Einheit herrschen — aber nicht weil jeder seinen Glauben irgendwie einbringt, sondern weil alle den wahren Gott anbeten.

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Mein tägliches Gebet: Herr Jesus, komm!

Warum? Weil dann alle wahren Christen, "die eine Kirche", mit ihm vereint ins Haus des Vaters einziehen wird.

Und weil danach Christus mit den sichtbarlich vereinten Seinen wiederkommen wird in Macht und Herrlichkeit, um verherrlicht zu werden in denen, die geglaubt haben.

Bis dahin sind alle Christen aufgefordert, die Einheit des Geistes zu bewahren im Band des Friedens. Die Einheit ist da und unzerstörbar. Johannes 17,11, 21-23

Im übrigen kennt der Herr die sein sind, und jeder der den Namen des Herrn nennt stehe ab von Ungerechtigkeit.

Deine anzukreuzende Auswahl ist wohl nicht bibelbegründet und unvollständig?

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Wiedervereinigung von Lutheranern und Katholiken

Evangelische und Katholische

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Gar nicht, aus zwei Gründen:

a) Bin ich Atheist und mache sinnloses beten erst recht nicht

b) Lasse ich mir von niemanden vorschreiben, dass ich zu beten habe. Und von der Kirche erst recht nicht.

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