Um was für eine Art von Willenserklärung handelt es sich im folgenden Beispiel?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Der ADAC macht bestimmt Werbung mit diesem Angebot. Das wäre wie eine "invitatio ad offerendum", dh. eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots, wie eine Austellung im Schaufenster. Wenn du zum ADAC gehst und sagst, dass du dieses Angebot haben möchtest, lässt dich der ADAC sicherlich ein Formular ausfüllen. Mit Unterschrift oder Anmeldung bestätigst du, dass du die AGBs und den Vertragsinhalt gelesen und verstanden hast, inkl. der nachfolgenden Mitgliedschaft.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich kann deine Frage nicht ganz nachvollziehen.

Wenn ich vom ADAC ein solches Angebot erhalte, muss ich sämtliche Daten von mir angeben. Diese muss ich dem ADAC dann zukommen lassen. Somit wurde doch die Annahme nicht schweigend erklärt. Ich habe das Angebot schriftlich angenommen. Eventuell käme eine konkludente Annahme in Betracht, denn im Absenden meiner Daten an den ADAC kann angenommen werden, dass ich das Angebot annehme.  

 

Ob das Rechtsgeschäft einseitig oder mehrseitig ist, wäre m.E. davon abhängig, ob du nach diesem halben Jahr kündigen kannst oder ob du dann für eine gewisse Zeit Mitglied sein musst ... Allerdings vermute ich mal, dass du im ersten Semester studiert - Für BGB AT sollte das eigentlich irrelevant sein. Denke ich.

 

Keine Garantie :D

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Häufig wird bei einem solchen Angebot dann trotzdem der erste Jahresbeitrag fällig. Der gilt dann eben für 18 Monate.

Bei der "kostenlosen" Rohgebäudeversicherung ist das sogar notwendig, weil ohne die Zahlung der Erstprämie diese Police nicht in Kraft tritt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?