Um ein Verkehrspilot zu werden muss man für die Ausbildung ein hohen Betrag bezahlen, ist das bei der Ausbildung zum Jetpilot auch so?

4 Antworten

Verkehrspiloten sind in den meisten Fällen Jetpiloten, denn es gibt weit mehr strahlgetriebene Passagierflugzeuge als welche mit Prop- oder Turboproantrieb.

Was Du bestimmt meinst, sind "Flugzeugführer für strahlgetriebene Kampfflugzeuge der Bundeswehr", bzw. laut Besoldungstabelle "Luftfahrzeugführer mit der Erlaubnis oder Berechtigung zum Führen von Strahlflugzeugen ..."

Alle anderen werden unter "Sonstige Strahlflugzeugführer" geführt.

Ja, die Kampfjetpiloten müssen in die Humanzentrifuge - ich glaube, alle drei Jahre. 6 g für 15 Sekunden waren schon immer Pflicht, 9 g seit Einführung des Eurofighters.

Infos (ca. 30 Ergebnisse) dazu gibt es (von der bzw. über die Luftwaffe) auf YT bei der Suche nach "kampfflugzeugführer zentrifuge".

Aber selbst bei der Bw gibt es Jetpiloten, die nie eine Zentrifuge gesehen haben, nämlich die Piloten der Flugbereitschaft. Als Pilot der Airbusflotte des Flugbereitschaft z. B. gelten u. a. die gleichen Anforderungen wie für zivile Piloten auch. 

Und bei der Bw zahlt der Steuerzahler die Ausbildung und der Bewerber bekommt auch noch ein Gehalt als Soldat.

Bezahlen braucht man bei der Bundeswehr nichts, man bekommt sogar noch Geld. Man muss sich aber eine bestimmte Zeit an die Bundeswehr binden. Schaue mal auf You Tube bei Bundeswehr rein, da gibt es Filme darüber.

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