Türkischer Wahlkampf in Deutschland?

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Das Ergebnis besteht aus 14 Abstimmungen

Nein, türkische Konflikte sollten in der Türkei ausgetragen werden. 71%
weiß nicht / unentschieden 21%
Ja, da kann man nichts machen. 7%

17 Antworten

Nein, türkische Konflikte sollten in der Türkei ausgetragen werden.

Man sollte finde ich den Wahlkampf für oder gegen Erdogan in Deutschland klar verbieten.

Desweiteren sollte Deutschland der Türkei mal zeigen wo der Hammer hängt und denen die Entwicklungshilfen komplett streichen damit der Herr Erdogan mal sieht wie sehr Er von Deutschland abhängig ist.

Es ist einfach nur komplett lächerlich , was sich unsere komplett rückratlosen Politiker inzwischen alles gefallen lassen.

Würde Deutschland so mit der Türkei umspringen wie sie es jetzt mit uns tun , hätten wir bald einen Krieg zwischen den beiden Ländern.

Noch schlimmer finde ich allerdings das unsere türkischen Mitbürger mal wieder eindrucksvoll unter Beweis stellen , wie schlecht sie in großen Teilen in unserer Gesellschaft integriert sind.

Jeder der Erdogan Wählen will soll seinen faulen Hintern in die Türkei schwingen und den Wahlzettel dort ausfüllen und am besten auch gleich dort bleiben.

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weiß nicht / unentschieden

Schwierig.

Sehen will ich Erdogan und seine AKP-Minister hier auch nicht unbedingt - vor allem nach den letzten verbalen Entgleisungen.

Im Moment würde ihm ein Auftrittsverbot von deutscher Regierungsseite sogar noch in die Hände spielen und mit seinen Provokationen scheint er gerade das auslösen zu wollen. Er möchte sich zu Hause in der Türkei als Märtyrer darstellen können, um so noch ein paar mehr Stimmen zu gewinnen.

In Deutschland können diese Wahlkampfauftritte nicht mehr viel kaputt machen. Seine treuesten Anhänger hat er sowieso schon auf seiner Seite und diejenigen, die anders denken, sind genauso angewidert wie die meisten Deutschen und werden gegen die Ausweitung seiner Machtbefugnisse stimmen. Denen macht er auch kein X für ein U vor, wenn er sich hier bejubeln lässt.

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Nein, türkische Konflikte sollten in der Türkei ausgetragen werden.

Freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit sind zwar ein schützenswertes Gut, jedoch handelt es sich hier um Verhetzung - was sonst soll das sein? Und da kann und sollte man sehr wohl einschränken. Das gilt aber genau so für gewisse andere Auftritte inländischer Strömungen...

Im übrigen ist Demokratie nicht dafür da, sich von diktatorischen Subjekten auf der Nase herumtanzen zu lassen.

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weiß nicht / unentschieden

Schwer zu sagen, würde man es verbieten, würde man nur in die Karten dieses verrückten Despoten spielen.
Er lenkt nur von sich ab, indem er Deutschland als schwarzen Peter darstellt.
Den Auftritt erlauben, dafür aber den islamischen Dachverband der Türkei verbieten, wäre wohl ein sehr guter Denkzettel an diesen Irren.

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Sollen Erdogan und seine Minister in Deutschland Wahlkampf machen dürfen?

Diese Frage ist natürlich unvollständig.

Wenn man politischen Gruppierungen ausländischer Staaten die uneingeschränkte Möglichkeit zum Wahlkampf einräumen wollte, müsste das natürlich sowohl auf Regierungs- als auch Oppositionsparteien bezogen werden.

Stellt man sich vor, wie viele  UN-Mitgliedsstaaten es gibt und die Vielfalt der Gesellschaft in Deutschland wird man ziemlich schnell zu der Erkenntnis kommen, dass "ausländische" Wahlkämpfe in Deutschland  ohne spürbare Auswirkungen auf alle Mitmenschen kaum möglich sein werden.

Deshalb nach dem Gerechtigkeitsprinzip "Alle oder Keiner" mein Plädoyer eindeutig in Richtung "Keiner".

Im übrigen steht es nicht nur türkischen Parteien frei, ihr Informationsmaterial auch nach Deutschland zu versenden. 

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Es ist halt ein bisschen schwierig, weil in Deutschland die größte Diaspora der Türkei, in der der Türkei aber kaum nennenswert Deutsche wohnen. Wenn man es türkischen Parteien erlaubt, dann allen. Allerdings will ich hier keine hunderte Erdogan-Plakate sehen, denn bei einem wird's ja nicht bleiben. Wer sich die Reden live anhören möchte muss halt in die Türkei fahren, was die meisten sowieso mehrmals im Jahr machen. Und das Internet befähigt hier jede Familie sich die neusten Erdogan-Infos ins Wohnzimmer zu holen. Türkisches Tv über Satellit empfängt doch auch jeder. Wer sich entscheidet nach Deutschland zu ziehen oder hier zu bleiben muss dann mit den genannten Kompromissen leben.

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Nein, türkische Konflikte sollten in der Türkei ausgetragen werden.

Na ja, Obama kam 2008 auch nach Deutschland und ja, es war Wahlkampf.

Dennoch halte ich nichts davon, in einem anderen Land Wahlkampf durch Auftritte durch Spitzenpolitiker zu veranstalten. 

Außerdem kann man die Halle o. ä. mieten und per Livestream eine Rede von Erdogan und Co. übertragen. Dagegen hat dann keiner was. In Deutschland gibt es im Gegensatz zur Türkei keine Zensur des Internet.

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Nein, türkische Konflikte sollten in der Türkei ausgetragen werden.

Meines Erachtens lässt sich Deutschland da viel zu viel gefallen; ich bin mir sicher, dass Erdogan über die Deutschen lacht.

Mir ist kein Land auf der Welt bekannt, in dem Parteien anderer Länder politische Werbung  machen (dürfen). Politische Werbung dürfte auch nicht durch das Recht auf freie Meinungsäusserung gedeckelt sein, schon gar nicht, wenn die politischen Inhalte (teilweise) mit den demokratischen Grundrechten unvereinbar sind.

In schā'a llāh

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weiß nicht / unentschieden

Wahlkampf wohl nicht, aber eine Information der Türkischen Bewohner zum anstehenden Referendum kann und sollte man erlauben, denke ich.

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Nein, türkische Konflikte sollten in der Türkei ausgetragen werden.

Hallo,

die Folgen, Auswüchse der Erdoanpolitik bekommen ja nur die Türken in der Türkei zu spüren.

Wenn Deutschtürken sich informieren wollen, dann sollen sie doch in die Türkei reisen / ziehen, und dann auch dort unter den geschaffenen Zuständen / Voraussetzungen leben.

Gruß

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Sollen Erdogan und seine Minister in Deutschland Wahlkampf machen dürfen?

nur dann, wenn die Deutschen auch voll stimmberechtigt mitwählen dürfen...

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Ich denke es kann nicht sein, dass Türkische Politiker sich hier in Deutschland auf Rechte berufen, die sie in der Türkei nicht mehr zulassen:

Versammlungsfreiheit und Meinungsfreiheit

Erdogan hat diese Rechte, die zu einer funktionierenden Demokratie unabdingbar dazugehören, ganz bewusst zerstört. Andersdenkende bezeichnet man dort mal schnell als Terroristen und sperrt sie einfach ein.

Sich dann jedoch in anderen Ländern genau auf diese Rechte zu berufen, dies ist ein Zeichen einer dummen Selbstüberschätzung und eines beispiellosen Hochmutes!!

Dabei irren sich diese "Herren" gewaltig. Das Deutsche Grundgesetz sieht zwar für Deutschland u.a. eine Versammlungsfreiheit vor, darauf können sich Türkische Politiker jedoch nicht berufen:


Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Artikel 8 


(1) Alle DEUTSCHEN haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.(2) Für Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes beschränkt werden.

Ein Anspruch auf politische Versammlungen für Türkische Politiker und ihre Anhänger lässt sich hieraus keinesfalls ableiten! Insbesondere dann nicht, wenn man das zu Hause unterdrückt!

Hier sollte die Bundesregierung endlich eine klare Position beziehen!!


der Jos






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Meine Meinung ist "Nein". Wahlkampf der Türken sollte in Deutschland nicht erlaubt sein.

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Nein, türkische Konflikte sollten in der Türkei ausgetragen werden.

Ich finde es besser so wenn sie es in der Türkei Regeln nicht hier Wahlkampf machen... Die sollen das in ihrem Land klären

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Nein, türkische Konflikte sollten in der Türkei ausgetragen werden.

Entschlossen nein !

Wenn man jetzt keine Stärke beweist, dann wird dieser Mensch noch unverschämter und die Erpressbarkeit funktioniert. Es wundert mich keineswegs, das Claudia Roth (Grüne) für die türkische Wahlwerbung in D ist.  

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Ja, da kann man nichts machen.

Ja, denn die Mitmenschen mit türkischem Ausweis sollen auch die Möglichkeit haben, sich zu informieren.

Zur richtigen Demokratie gehört es eben auch, dass man Meinungen zulassen muss, die einem nicht besonders gut gefallen. Wenn man die Auftritte der Minister verbieten würde - dann wäre kein großer Unterschied mehr zur aktuellen politischen Situation in der Türkei.

Der erste Auftritt eines Ministers wurde nur verboten, weil ursprünglich eine andere Art von Veranstaltung angemeldet war. Für die dann geplante politische Veranstaltung war kein passendes Sicherheitskonzept am Veranstaltungsort anwendbar.

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Kommentar von 0coffee4live0
06.03.2017, 15:00

Seit wann dient Wahlkampf dazu die Menschen zu informieren :-)

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Nein, türkische Konflikte sollten in der Türkei ausgetragen werden.

Nein, natürlich nicht!

Ein türkischer Politiker, der offenbar dem Größenwahn verfallen ist und jeglichen Respekt vor seinen Verhandlungspartnern und Verbündeten vermissen lässt...(Rede von Gestern in Istanbul): 

 "Wenn ich will, komme ich morgen. Ich komme und wenn ihr mich nicht hereinlasst oder mich nicht sprechen lasst, dann werde ich einen Aufstand machen." - Erdogan

...der sollte nicht einmal ins Land gelassen werden.

Gleichermaßen sollten sich diejenigen, die das Gebaren des Erdogan gutheißen, doch bitte gründlichst überlegen, ob es nicht besser wäre in ihre alte Heimat zurückzukehren.





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