Überziehungskredit bzw. Dispo bei Sparkassen, OK oder nicht?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

@gast: Glaubst du wirklich, dass die Sparkasse diese Briefe selbst verschickt??? Das sind automatische Schreiben, von denen der Berater in der Regel erst durch den Kunden erfährt. Glaubst du außerdem, die Sparkasse kontrolliert jeden auf Rente oder nicht. Wenn die Einnahmen durch den Renteneintritt sinken und der Dispo ist nicht mehr angemessen zum Einkommen, wird, wie bei jedem Arbeitnehmer auch, eine Anpassung fällig. Ein persönliches Gespräch mit dem Berater kann doch sinnvoll sein, um auf die neuen Gegebenheiten zu reagieren. Auf Dauer sollte doch jeder, nicht nur Rentner über die Rückführung seines Dispos nachdenken, da dieser meist teurer ist als ein Darlehen. Ich würde einen Termin vereinbaren, um Verlängerung der kurzen Frist bitten, eine schriftliche Beschwerde bei dei der Zentrale einreichen über die Art und Weise des Schreibens und der Frist, verbunden mit einem Wink zum Thema Presse. Das BaFin macht da garnichts, denn dass man sich mit seinem Kundenbetreuer nach einer solch einschneidenen Änderung der Lebenverhältnisse und der finanziellen Situation bespricht, ist zumutbar. Das hat auch nix mit Nötigung zu tun. Nich immer gleich so auf den Putz hauen, dann wird einem auch oft volles Verständnis entgegengebracht.

Das ist eine Unverschämtheit! Ich würde mich an die zuständige Aufsichtsbehörde, der Bundesantalt für Finanzdienstleitungsaufsicht (BaFin), Graurheindorfer Strasse 108, 53117 Bonn, wegen dieses Finanzgebahrens beschwerdeführend wenden. Die Sparkasse bewertet Rentner offenbar für weniger kreditwürdig, als sie es bei Arbeitnehmern tun. In den AGBs der Sparkassen ist zwar geregelt, dass die Bank Dispos ohne Angabe von Gründen kündigen können - sie müssen aber eine angemessene Zeit für die Rückführung des Solls einräumen, wenn sich der Kreditnehmer nichts zu schulden hat kommen lassen (Überziehung des Dispos pp.). Die Alternative, sich mit einem Bankberater persönlich in Verbindung zu setzen, ist demütigend und erfüllt fast den Tatbestand der versuchten Nötigung. Vielleicht reicht ja auch erst mal ein saftiges Schreiben an die Sparkasse - verbunden mit der Androhung der o.g. Schritte (BaFin-Kontakt). Im Extremfall würde ich sogar eine Anzeige wegen Nötigung in Aussicht stellen - oder besser: die Presse! Die stürzen sich darauf gern...

Was möchtest Du wissen?