Überweisung vom Hausarzt zum Psychologen

11 Antworten

Der Hausarzt hat dich zum Psychologen überwiesen, dann musst du durchaus mit einigen Wochen Wartezeit rechnen. Zur ersten Stunde wirst du mit dem Psychodoktor dein(e) Problem(e) besprechen. Der Psychologe stellt dann einen Antrag bei der Krankenkasse auf Kostenübernahme, der in der Regel genehmigt wird. Dann befürwortet die Krankenkasse ein bestimmtes Kontingent an Therapiestunden. Es können auch, wenn die Thearpie länger sein muss, weitere Stunden beantragt werden. Der Hausarzt erfährt nichts vom Psychologen, es sei denn, du möchtest, dass die beiden Mediziner zusammenarbeiten.

du brauchst keine Überweisung vom Hausarzt oder einem Facharzt. Das ist eine falsche Vorstellung.

Wenn man eine Therapie wünscht, dann meldet man sich bei einem niedergelassenen Psychotherapeuten an. Die Krankenkassen übernehmen in der Regel bei seel. Störungen mit Krankheitswert die Kosten. Allerdings muss der Psychotherapeut bei der Kasse zugelassen sein.

Zu 1) Das kommt auf den Psychologen an, die einen sind ziemlich überlaufen da dauert es länger um einen Termin zu bekommen und bei den anderen hast du eher Glück. Das kann zwischen 6Monaten bis hin zu 1 1/2 Jahre dauern bis man einen Termin bei dem Psychologen bekommt. Aber bedenke: Die Wartezeit hat keine Aussagekraft über die Fähigkeit des Psychologen!!!!

Zu 2) Wenn du 1 Std Gespräch beim Psychologen bekommst hast du aber nen Ausnahmefall gefunden, denn die Regel sind so ca. 25-30 min für ein Gespräch. Ja, die Krankenkasse bezahlt psychologische Behandlungskosten. Stationär zahlt die Krankenkasse max. 12 Wochen Psychotherapie.Wie es ambulant aussieht, k.A. Aber ich denke mal so lange wie die Therapie andauert. Die Überweisung gilt dann immer so lange das Quartal reicht. Ist der Nachfolgetermin in einem neuen Quartal brauchst du ne neue Überweisung vom Hausarzt.

Zu3) Da fragst du am besten mal deinen Hausarzt. Das weiß ich nicht genau, aber auch im Bereich der Psychologie gibt es freie Arztwahl. Ein Arzt hat ja im Monat ein bestimmtes Budget, was er für die Patienten "ausgeben" darf bzw. verordnen darf. Wenn das Budget für den Monat weitestgehend aufgebraucht ist, wird er wohl sparsamer mit den Verordnungen sein, aber nun ja...

Zu4) Bei einer stationären Psychotherapie erfolgt auch ein Bericht an den Hausarzt über die Therapie, Diagnostik, Medikation, Untersuchungen, den Therapieverlauf etc. Aber auch ein Psychologe unterliegt der Schweigepflicht, so das du glaube ich auch das Recht hast, ihn an seine Schweigepflicht zu binden. Aber da bin ich mir jetzt nicht so sicher.

Zu5) Während des ersten Gesprächs bei dem Psychologen geht es erst einmal um das Kennenlernen und einen ersten Eindruck zu gewinnen, zum einen für dich als auch den Psychologen. Beim Erstkontakt erfolgt erstmal die Anamnese, also welches "Problem" dich zum Psychologen führen, welches deine gewünschten Therapieziele bzw. -erwartungen du hast. Ich denke mal dann werden dir auch erstmal die Therapiekonzepte vorgestellt seitens des Psychologen. Die Therapie richtet sich aber auch nach deinem Krankheitsbild und dem was für dich hilfreich ist.

So viel von mir dazu...

lg, jakkily

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Aber nun zu meiner Frage: Da ich ja erst 16 bin, wie soll ich jetzt vorgehen? Ich habe gehört ich muss zum Hausarzt und mir eine Überweisung schreiben lassen und dann kann ich zum Psychologen. Aber wie geht das alles? Kostet der Termin beim Hausarzt was? Kostet der Psychologe was? (Überhaupt, Psychologe oder Psychiater?) Muss ich meinen Eltern gleich alles erzählen? Kann mir, vielleicht jemand der schon so etwas in meinem Alter durchgemacht hat, sagen, wie das alles ganz genau abläuft? Danke! :)

Ich habe jetzt keine Lust mehr dass wertvolle Zeit zerstört wird! Ich möchte jetzt endlich handeln, ich habe schon viel zu lange gewartet!

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