Übertrieben hohe Fedexgebühren zulässig?

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2 Antworten

Da kannst du nichts machen. Um diesbezügliche Informationen musst du dich vor der Bestellung selbst kümmern. Der Anbieter ist lediglich verpflichtet, allgemein auf mögliche Zoll- und Einfuhrbestimmungen hinzuweisen.

Louis2601 10.08.2016, 07:20

Hallo, weder auf der Seite des Produktes noch auf der Seite von Fedex stand diese Gebühr geschrieben. 

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Louis2601 10.08.2016, 07:42
@Louis2601

60 Zoll und Einfuhrumsatzsteuer + 80 Versand + („unberechtigte") 60 € nur für Lieferanten = wären ja 200€ Abgaben 

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Das ist soweit korrekt. Auf die Gesamtkosten inkl. Zollgebühren werden bei der Einfuhr in die EU nämlich 19% Einfuhrumsatzsteuer erhoben, und die berechnet der Spediteur dem Kunden weiter.

Louis2601 10.08.2016, 07:27

Hallo, diese wären aber doch schon in den 60 € Zoll und Einfuhrumsatzsteuer beinhaltet. 

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FordPrefect 10.08.2016, 08:17
@Louis2601

Das kann schon rechnerisch nicht stimmen.

Warenwert USD 300.--,
FedEx Kosten USD 80.--
zzgl. Zoll und EUSt.

Das ergibt einen Grundpreis von USD 380.--, mit Kurs 1,11 also € 342.-- gerundet. Darauf kommen die von dir angegebenen € 60.-- Zollgebühren, sind € 402.--, und daraus errechnet sich eine EUSt in Höhe von zusätzlichen € 76.--. Macht eine Gesamtsumme von € 478.--, wobei (was evtl. nicht separat gelistet wird) sich der Spediteur die Übernahme der Verzollung zusätzlich gut bezahlen lässt (bei DHL beispielsweise knapp € 30.--). Diese Kosten (und nur diese) kann man sich sparen, wenn man die Waren bei zuständigen Hauptzollamt selber abholt. Nachteil: Man muss in der Nähe des Zollamts wohnen, und genügend freie Zeit einplanen (je nach Jahreszeit steht man da locker 1 - 2 h in der Warteschlange). Außerdem kann man nur bar oder per EC zahlen (und Letzteres ist oft aufgrund defekter Kartengeräte nicht möglich).

Bitte ansonsten mal die detaillierten Rechnungsangaben posten.

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Louis2601 10.08.2016, 08:41
@FordPrefect

Entschuldigung, wenn ich mich falsch ausgedrückt habe, aber die 80 € Versand sind in den 300 € schon mit drin. Der Warenwert ohne Versand war nur 220 €. 

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Louis2601 10.08.2016, 08:43
@Louis2601

Und die Abholung des Paketes beim Zoll war für mich eigentlich normal und auch eingeplant, da mir noch nie ein Paket, was nicht aus Europa sammte nach Hause geliefert wurde. 

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FordPrefect 10.08.2016, 12:58
@Louis2601

Also rechnen wir nochmal:

(ich bleibe bei USD, weil die Versender in den USA fast immer nur USD angeben)

Warenwert USD 220.--
Versand per FedEx USD 80.-- (OHNE Zoll!)

Das macht zusammen schonmal USD 300.-- oder umgerechnet € 270.--. Auf diesen Wert kommt nun Zoll umd EUSt. Je nach Warenart kann man hier nur mutmaßen, wie hoch der Zoll ausfiel, sagen wir mal € 30.--. Damit sind wir bei € 300.--, auf die 19% EUSt aufzuschlagen sind. Macht zusätzliche € 57.--, zzgl. Handlingkosten von FedEx (die weiß ich auswendig jetzt nicht, dürften aber so zwischen € 15.-- und € 25.-- sein). Dann lägen wir zwischen € 372.-- und € 382.--.

Der Fedex Economy Versand von USA nach D kostet für alles zwischen 2 und 10 kg so um die USD 90.--, und zwar ohne Zoll und EUSt. Wenn man Waren in den USA einkauft, sollte man daher penibel darauf achten, dass man entweder unter 2Kg bleibt, oder sonst sich das Ganze per USPS Mail schicken lässt (Seefracht, dauert halt 6 Wochen).

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FordPrefect 10.08.2016, 12:59
@Louis2601

Es kommt darauf an, was beauftragt wurde. Wenn das nicht Teil des Auftrags war, besteht dafür auch kein Zahlanspruch seitens des Spediteurs. Das kann man hier aber im Forum nicht klären.

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