Überstundenausbezahlung nach Todesfall?

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5 Antworten

Es gab vor einiger Zeit auf jeden Fall ein Urteil bzgl.Urlaub und Auszahlung an Verbliebene.

Nämlich dass die den Anspruch, somit das Geld dafür erben.

Wie das bei Überstunden ist?

Anwalt fragen 

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Hallo,

ja, die Mutter deines verstorbenen Onkels kann als Verwandte die Auszahlung der austehenden Beträge verlangen:

http://www.finanzfrage.net/frage/urlaub-und-ueberstundenverguetung-bei-tod-des-arbeitnehmers

Sollte sich das  Unternehmen "stur" stellen, dann muß sie sich die Hilfe eines Arbeitsrechtlers holen!

Sie (die Mutter des Verstorbenen) muß auch an die Regelung des steuerlichen Aspekts der Vergütung denken!

Alles Gute, Emmy

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Kommentar von Nightstick
09.02.2016, 20:05

Bevor die Mutter viel Geld für einen Rechtsanwalt ausgibt, sollte sie auf jeden Fall prüfen, ob es eine arbeitsvertragliche Ausschlussfrist gegeben hat. Wäre dies so, und wäre diese überschritten, wäre eine Forderung nach Auszahung von Überstunden uneinbringlich.

Des Weiteren würde das Unternehmen wahrscheinlich behaupten, diese Überstunden nicht angeordnet zu haben, usw. Könnte man hier keinen Gegenbeweis antreten, würde das Risiko steigen, einen evtl. Gerichtsprozess zu verlieren.

Und aus meiner persönlichen Sicht: Das Geld bringt den Verstorbenen nicht wieder zurück - aber das ist Ansichtssache...

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Kommentar von webmaster1988
09.02.2016, 20:25

Danke für eure Antworten!

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Prinzipiell gibt es diesen Anspruch. Wenn ihr aber keine Ahnung habt, wieviele Stunden aufgelaufen sind, gibt es da wenig Chancen. Außerdem ist die Regelung im Betrieb/Arbeitsvertrag relevant. ÜStunden können auch verfallen.

Geht zu einem Anwalt, wenn es sich lohnt.

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Die Firma muss das Geld auszahlen, an den oder die Erben. Die Unterlagen von 2015 müssen noch da sein.

Mit einem Brief aufforden die Daten bereitzustellen und abzurechnen, wenn nicht dann klagen.

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